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Resümee BBK-Projekt „Metallwerkstatt Halle 17“

Der Berufsverband Bildender Künstler Sachsen-Anhalt zieht ein positives Resümee seines Projektes „Metallwerkstatt Halle 17“, das in diesem Herbst zu einem vorläufigen Abschluss kommt – auch wenn für einzelne der Kunstwerke eine endgültige Nutzung noch ungewiss ist. Zu den erfreulichsten Ergebnissen des Projektes gehört, dass das „Reitersturzbild“ des halleschen Künstlers Hermann Grüneberg in der Freiimfelder Straße in Halles Osten voraussichtlich dort einen dauerhaften Aufstellungsort erhalten wird. Eine Stadtteilinitiative möchte die Plastik erwerben und arbeitet derzeit an der Drittmitteleinwerbung für den Ankauf. Der Kulturausschuss und der Stadtrat der Stadt Halle (Saale) haben in ihren September-Sitzungen bereits grünes Licht für die dauerhafte Aufstellung an diesem Ort gegeben. Mit dem Ankauf wäre ein zentrales Anliegen des Projektes erfüllt: für die Anwohner*innen ein identitätsstiftendes Kunstwerk zu schaffen und den öffentlichen Raum zu bereichern. Die österreichische Künstlerin Ursula Beiler ergriff eine vergleichbare Möglichkeit nahe ihrer Heimat in Tirol, wo ihre Metallplastik „Die Hand“ nun seit zwei Wochen auf einer Verkehrsinsel platziert ist. Der Bürgermeister der Gemeinde Stams mietet das Werk für ein Jahr an. Zuvor war die Arbeit am halleschen Riebeckplatz aufgestellt gewesen. In einem weniger zentralen Gebiet der Stadt hatte Andreas Freyer für seine Arbeit einen passenden Standort gefunden. Seine Edelstahlarbeit „Insel“ wurde im Februar 2018 in der Parkanlage "Weinbergwiesen" platziert, die Halle-Neustadt von Nietleben trennt. In der grünen hügeligen Wiesenlandschaft stach die knallrote Plastik ins Auge, wenn man sich aus Richtung Innenstadt an der Eissporthalle vorbei in Richtung Westen bewegte. Am 2. Oktober 2019 transportierte der Künstler sein Werk in sein heimisches Atelier, womit die befristete Aufstellungsdauer endete. Nachdem am gleichen Standort die Aufstellung des Triumphbogens von Thomas Rabisch (o.T. (Durchgang)) wegen des größeren Gewichts nicht realisiert werden konnte, ist nun erfreulicherweise eine temporäre Aufstellung im Rahmen der kommenden Kunstmesse HAL ART geplant, die vom 22. bis 24. November 2019 in der Georg-Friedrich-Händel-Halle stattfindet. Nach wie vor ungewiss ist die Zukunft der Plastik „Die Störung“. Das monumentale Werk des niederländischen Künstlers Herbert Nouwens steht seit Anfang September 2017 am Roßplatz, wo sie täglich von den vorbeiströmenden Verkehrsteilnehmer*innen wahrgenommen wird und ihrem Namen hin und wieder alle Ehre macht.

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