Aktuelle Meldungen des BBK

Ausführliche Informationen der IHK Halle-Dessau

Guten Tag, werte Unternehmer*, gern informieren wir Sie nachfolgend über:

I. die zweite Verordnung zur Änderung zur Achten SARS-Co-V-2-Eindämmungsverordnung im Land Sachsen-Anhalt

II. die „Außerordentliche Wirtschaftshilfe für durch die Schließung direkt betroffenen Unternehmen“ der Bundesregierung für November 2020

III. die Beantragung der „Überbrückungshilfe II“

IV. Änderung bei der Abrechnung der Soforthilfe

Detaillierte und weitere Information zu diesen Themen finden Sie auch auf unseren Internetseiten: https://www.halle.ihk.de/mini-startseiten/informationen-zum-coronavirus. Gern empfehlen wir Ihnen auch unseren (Sonder)Newsletter: https://inx.odav.de/inxmail42/anmeldung.jsp

 

I. Zweite Verordnung zur Änderung zur Achten SARS-Co-V-2-Eindämmungsverordnung Sachsen-Anhalt

Die Verordnung gilt seit 2. November 2020 und bis zum 30. November 2020.

Die wichtigsten Fragen und Antworten zur aktuellen Eindämmungsverordnung lesen Sie hier: https://coronavirus.sachsen-anhalt.de/fileadmin/Bibliothek/Politik_und_Verwaltung/Geteilte_Ordner/Corona_Verordnungen/Dokumente/FAQ_2._AEnderung_zur_8._VO.pdf

Darin finden Sie alle Informationen zu den Kontaktbeschränkungen, zum Thema Freizeit, Reisen und Veranstaltungen, außerdem eine Auflistung von allen Branchen, die nicht geöffnet haben dürfen. Alle nicht von der Schließung betroffenen Branchen können ausgeübt werden. Ausnahme wäre, dass das örtliche Gesundheitsamt das Betreiben Ihres Geschäftes untersagt. Darüber hinaus kann die zuständige Kommune eigene Allgemeinverfügungen erlassen oder weitere Auflagen erteilen. Beachten Sie auch die Hinweise Ihrer Berufsgenossenschaft unter: dguv.de/de/praevention/corona/informationen-fuer-spezifische-branchen/index.jsp

Die aktuelle Eindämmungsverordnung können Sie hier nachlesen: https://coronavirus.sachsen-anhalt.de/fileadmin/Bibliothek/Politik_und_Verwaltung/Geteilte_Ordner/Corona_Verordnungen/Dokumente/30.10.__Achte_SARS-Co-2-EindV_nach_2_AEVO.pdf

 

II. Außerordentliche Wirtschaftshilfe für durch die Schließung direkt betroffenen Unternehmen November 2020

Die Bundesregierung hat für betroffene Unternehmen, die ihre Geschäftstätigkeit im November nicht ausüben können, eine Entschädigung von 75 Prozent ihres Umsatzes bezogen auf den Vorjahresumsatzes vorgesehen. Eine Regelung für Unternehmen, die erst nach November 2019 gegründet wurden, ist ebenso in Aussicht gestellt. Leider können Sie bis jetzt diese Mittel noch nicht beantragen. Sobald uns dazu nähere Informationen, eine Fördermittelrichtlinie und Antragsunterlagen vorliegen, teilen wir Ihnen dies umgehend mit. https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Schlaglichter/Corona-Schutzschild/2020-10-29-neue-corona-hilfen.html
 

III. Neue Überbrückungshilfe II beantragen

Ab sofort und bis zum 31. Dezember können Anträge auf Überbrückungshilfe II gestellt werden.

Unternehmen aller Größen und Branchen, die im Haupterwerb tätig sind, können staatliche „Überbrückungshilfe II “ beantragen. Anträge können über registrierte Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigte Buchprüfer gestellt werden. Diese übernehmen die Antragstellung und das Einreichen der Unterlagen. Wichtig: Nicht alle Steuerberater sind für die Beantragung zugelassen. Fragen Sie am besten bei Ihrem Dienstleister nach. Der Förderzeitraum umfasst die vier Monate September bis Dezember 2020.

Antragsberechtigt sind Unternehmen:

· mit einem Umsatzeinbruch von mindestens 50 Prozent in zwei zusammenhängenden Monaten im Zeitraum April bis August 2020 gegenüber den jeweiligen Vorjahresmonaten.

· mit einem Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent im Durchschnitt in den Monaten April bis August 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Ausgeschlossen sind z. B. Unternehmen:

· die nach dem 31. Oktober 2019 gegründet sind

· die bereits bis 31. Dezember in wirtschaftlichen Schwierigkeiten waren

· im Nebenerwerb

Hier können Sie prüfen, ob Sie für die Überbrückungshilfe II antragsberechtigt sind: https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de

 

Die Überbrückungshilfe II erstattet einen Anteil der förderfähigen Fixkosten von:


· 90 % bei Umsatzeinbruch > 70 %

· 60 % bei Umsatzeinbruch ≥ 50 % und ≤ 70 %

· 40 % der Umsatzeinbruch ≥ 30 % und < 50 %

Der Unternehmerlohn ist nicht förderfähig. Der Zugang zur Grundsicherung nach SGB II wurde vereinfacht unter: https://www.arbeitsagentur.de/corona-faq-grundsicherung

 

Vorabcheck: Überbrückungshilfe II


Hier können Sie in drei Schritten herausfinden, ob und ggf. wie viel Hilfe Sie beantragen können. Dieser Check ist rechtlich unverbindlich. www.ihk.de/ueberbrueckungshilfe

Wichtiger Hinweis: Bitte beachten Sie, dass die erbrachten Leistungen Ihres Steuerberaters, Wirtschaftsprüfers oder vereidigten Buchprüfers mit der beantragten und späteren Überprüfung der Überbrückungshilfe II vom antragstellenden Unternehmen zu tragen sind. Sie sind aber mit der Überbrückungshilfe II erstattungsfähig. Wir empfehlen Ihnen daher, die Antragsunterlagen gut vorzubereiten und erst dann bei Ihrem Dienstleiter einzureichen. Dies begrenzt den Bearbeitungs- und Prüfaufwand.

Ausführliche Fragen zur Überbrückungshilfe II beantwortet Ihnen Ihr Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigten Buchprüfer.

 

IV. Änderung Abrechnung Soforthilfe


Bisher waren Unternehmen die von März bis Mai 2020 die Soforthilfen der Investitionsbank Sachsen-Anhalt (IB) in Anspruch genommen haben, verpflichtet, die zweckentsprechende Verwendung der Mittel bis zum 31. Dezember 2020 nachzuweisen.

Ab sofort ist eine unaufgeforderte Einreichung von Belegen zur Verwendung der Soforthilfe bei der Investitionsbank nicht mehr erforderlich.

Darauf verweist die Investitionsbank unter Punkt 3.1 der aktualisierten FAQ (https://www.ib-sachsen-anhalt.de/fileadmin/user_upload/Dokumente/Wirtschaft/Corona-Soforthilfe_FAQ.pdf). Demnach sind Unternehmen nur verpflichtet die Verwendung der Mittel nachzuweisen, wenn die Investitionsbank direkt als Bewilligungsbehörde diese anfordert.

Es werden also nur Stichproben gemacht und die Unterlagen von Ihnen als Unternehmen von der Investitionsbank angefordert.

 

Mit freundlichen Grüßen

Antje Bauer

Geschäftsführerin

Geschäftsfeld Starthilfe und Unternehmensförderung

Telefon: 0345 2126-262 /-268

Absenderinformation:

Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (Körperschaft des öffentlichen Rechts)

Gesetzliche Vertreter: Prof. Dr. Steffen Keitel (Präsident) und Prof. Dr. Thomas Brockmeier (Hauptgeschäftsführer)

Hauptgeschäftsstelle: Franckestraße 5, 06110 Halle (Saale) | Telefon: 0345 2126-0 | Telefax: 0345 2126105

E-Mail:
info@halle.ihk.de | www.halle.ihk.de