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Sehr hohes Interesse an Qualifizierung für Kunstschaffende in der Kulturellen Bildung in Deutschland

Der deutschlandweit erste Zertifikatskurs „Künstlerische Interventionen in der Kulturellen Bildung“ des Instituts für Kulturpolitik der Universität Hildesheim erfährt mit 456 Bewerbungen für 30 Plätze sehr hohe Nachfrage. Der von der Stiftung Mercator geförderte bundesweite Pilotkurs zur Qualifizierung von Kunstschaffenden in der Kulturellen Bildung der Universität Hildesheim in Zusammenarbeit mit der Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel bietet zunächst 30 Kunstschaffenden die Möglichkeit einer Weiterbildung. Auf die 30 Stipendien bewarben sich 456 Personen aus den unterschiedlichen Kunstsparten. Besonders stark vertreten sind die Bildenden Künstler:innen, aber auch die Darstellenden Künste Theater, Zeitgenössischer Tanz und Performance waren stark vertreten. Außerdem gab es Rücklauf aus den Sparten Musik, Literatur und Neue Medien sowie Zirkus, Mode, Design, Urban Art und aus solchen, die sich an Schnittstellen und im interdisziplinären Bereich bewegen.

Gemeinsam mit Partner:innen aus der Praxis wie dem Bundesverband Kulturagent:innen für kreative Schulen, TUSCH Hamburg, der CRESPO Foundation - Das fliegende Künstlerzimmer, dem Kunstlabor KLAUS, LesArt Berliner Zentrum für Kinder- und Jugendliteratur, TanzZeit Berlin e. V. und dem Zukunftslabor der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen sowie der Leitung Bildung und Vermittlung Documenta und Museum Fridericianum GgmbH, wurden nun rund 90 Bewerber:innen zu Auswahlgesprächen eingeladen, um dann fi nal 30 Stipendiat:innen zu ermitteln. Kriterien sind u. a. Erfahrungen in der Kulturvermittlung und kulturellen Bildung und eine enge Verzahnung des eigenen künstlerischen Ansatzes mit der Entwicklung von Projekten Kultureller Bildung. Zudem sollen sich die Teilnehmenden des Pilotkurses möglichst vielfältig ergänzen in Bezug auf die vertretenen Kunstsparten, Alter, Geschlecht, Bildungs- und Arbeitsbiografi en, Herkunftsregionen, Migrationserfahrung, Arbeitsweisen und Zielgruppen. Zur Unterstützung der Auswahl wird die Expertise von zwei externen Jurorinnen, Khadidiatou Bangoura und Özlem Canyürek, herangezogen.

Die finale Auswahl der Stipendiat:innen erfolgt bis Ende März. Diese werden im Anschluss mit ihrer Expertise aus den unterschiedlichen Sparten und in der Kulturellen Bildung anhand von Praxisbeispielen auf der Projekthomepage https://kuenstlerischeinterventionen.de/ vorgestellt.

Der interdisziplinäre Zertifikatskurs, der aktuell unter Leitung von Prof. Mona Jas und Prof. Dr. Birgit Mandel mit Unterstützung renommierter Praxispartner:innen entwickelt wird, stellt die eigene künstlerische Praxis der Teilnehmenden in den Mittelpunkt der Qualifizierung – damit bilden die ausgewählten Künstler:innen mit ihren unterschiedlichen Ansätzen und Expertisen das Herzstück des Kurses. Gleichzeitig werden sie als zukünftige Trainer:innen für den Zertifikatskurs ausgebildet, der deutschlandweit in den Transfer gehen soll. Die bundesweite Implementierung des Kurses an verschiedenen Weiterbildungsinstitutionen und Hochschulen soll den vielen weiteren Interessierten in Zukunft die Möglichkeit geben, das Zertifikat als bundesweit anerkannten Qualitätsnachweis für die Expertise von Kunstschaffenden in der Kulturellen Bildung in der Verbindung von Kulturvermittlung, Kulturmanagement und künstlerischer Praxis zu erwerben. Hierzu arbeiten die Projektverantwortlichen eng mit der Wider Sense Trafo GmbH zusammen, die den bundesweiten Transfer initiiert und begleitet, der deutschlandweit in den Transfer gehen soll. Die bundesweite Implementierung des Kurses an verschiedenen Weiterbildungsinstitutionen und Hochschulen soll den vielen weiteren Interessierten in Zukunft die Möglichkeit geben, das Zertifikat als bundesweit anerkannten Qualitätsnachweis für die Expertise von Kunstschaffenden in der Kulturellen Bildung in der Verbindung von Kulturvermittlung, Kulturmanagement und künstlerischer Praxis zu erwerben. Hierzu arbeiten die Projektverantwortlichen eng mit der Wider Sense Trafo GmbH zusammen, die den bundesweiten Transfer initiiert und begleitet.

Bei Interesse an weiteren Informationen oder der Mitwirkung am Transfer des Pilotprojekts, finden Sie weitere Informationen auf der Projektwebseite https://kuenstlerische-interventionen.de.