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Dringend Informationen zu DDR-Rentenansprüchen gesucht! (31.07.2019)

Alle Künstler*innen, die zu DDR-Zeiten bis Herbst 1990 freiberuflich tätig waren, werden gebeten, sich bis zum 31. Juli 2019 zu melden (bei Ruth Heftrig, info(at)bbk-sachsenanhalt(dot)de, und bitte zugleich auch bei Walter Bubetz, walter-bubetz(at)t-online(dot)de). Ab dem 1.1.1989 wurde von der DDR-Regierung eine Zusatzversorgungspflicht (FZR) für Freiberufler eingeführt, wovon viele der damals rund 4.000 freiberuflichen Künstler*innen jedoch nichts erfahren haben. Eine Gruppe um den Designer Walter Bubetz kümmert sich seit der Wiedervereinigung um die entsprechende Anerkennung in der Rentenbewertung, bislang leider ohne Erfolg. Nun zeichnet sich ein Hoffnungsschimmer ab: Am 8. August 2019 möchten politische Vertreter von der Initiative konkrete Zahlen haben, als Grundlage zur etwaigen Einrichtung eines Entschädigungsfonds. Da der BBK Sachsen-Anhalt keinerlei diesbezüglichen Informationen besitzt, ist es außerordentlich dringend und wichtig, dass sich die Betroffenen melden.

Meldefrist: 31. Juli 2019