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Ausstellungsgespräch „Kaiserschnitt – goldender Schnitt?“ in Halle (24.02. 2016)

In Deutschland kommt mehr als jedes dritte Kind durch einen Kaiserschnitt auf die Welt. In den letzten 20 Jahren hat sich die Zahl mehr als verdoppelt. Prominente „Kaiserschnitt-Mütter“ werden zum attraktiven Rollenmodell, und manch starke Kräfte in der Medizin propagieren den Kaiserschnitt gar als gleichwertige Option neben der normalen Geburt und als den modernen Weg zum Kind. Doch ist das wirklich so? Die Gesamtsituation hat den AKF (Arbeitskreis Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft e.V.) zu einer Kampagne zur Senkung der Kaiserschnittrate und zur Förderung der normalen Geburt veranlsasst. Die Ausstellung „Kaiserschnitt – goldender Schnitt?“ ist Bestandteil dieser Bewegung. In der Verbindung von Kunst, Gesundheit und Politik wird das Thema eindrücklich dargestellt. 30 Künstlerinnen stellen ihren persönlichen Blick auf das Erlebnis Geburt dar und zeigen anhand ihrer Werke, welche Wirkung die Geburt auf sie selbst und ihr künstlerlisches Schaffen hat. Die Ausstellung wird vom 13. Januar bis 13. März im Foyer des Krankenhauses St. Elisabeth und St. Barbara gezeigt und entstand in Kooperation zwischen dem AKF und dem GEDOK (Verband der Gemeinschaften der Künstlerinnen und Kunstförderer e.V.). Ausstellende Künstlerinnen sind: Carolin Beyer, Hamburg; Anna Broermann, Berlin; Karin Gralki, Berlin; Heike Gronemann-Evers, Berlin; Monika Hahn, Hamburg; Gundi Hakenjos, Freiburg; Sibylle Hauswaldt, Hamburg; Mariola Maria Hornung, Bonn; Gabriele Kaiser-Schanz, Essen; Emese Kazar, Bremen; Petra Lindenmeyer, Heidelberg; Brigitte Lingertat, Berlin; MAMU – Anna Rossipaul, Neuenhaus; Hertha Miessner, München; Christiane Miklusz, Berlin; Anastasiya Nesterova, Münster; Rita Oerters, Emden; Ute Plank, Franken; Andrea Rausch, Hamburg; Ulrike Rosenbach, Bonn; Helga Santel, Leverkusen; Katharina Schellenberger, München; Gertrud Schleising, Bremen; Claudia Speer, Berlin; Brigitte Stein, Frankfurt; Julia Ulrich, Dorfprozelten.
Friederike Fuchs, GEDOK- und BBK-Mitglied, lädt am 24. Februar 2016 alle interessierten Künstlerinnen und Künstler um 17 Uhr zu einem Gespräch über die künstlerischen Arbeiten ein. Ort: Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara, Mauerstraße 5, 06110 Halle (Saale)
Weitere Informationen: http://gedok.de/08/?p=3; http://www.akf-info.de/uploads/media/Einladung_Halle.pdf