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ALLES IM FLUSS - VII. Triennale Kunstausstellung Sachsen-Anhalt Süd

Ein Gemeinschaftsprojekt des Burgenlandkreises, Saalekreises und des Landes Sachsen-Anhalt

14.09. 2014 – 25. Januar 2015

Am 13. September 2014, 15 Uhr wird die VII. Triennale Sachsen-Anhalt Süd unter dem Titel "ALLES IM FLUSS" im Schloss Neu-Augustusburg, Museum Weißenfels, eröffnet.

Das wird ein besonderes Kultur-Event für Sachsen-Anhalt Süd, in Weißenfels, für den Burgenlandkreis wie den Landkreis Saalekreis, die umgebenden Regionen, für Mitteldeutschland und darüber hinaus.

Eine Triennale findet im Rhythmus von drei Jahren statt; Jeweils im Wechsel zwischen den drei Orten: Zeitz / Schloss Moritzburg, Merseburg / Kulturhistorisches Museum Schloss Merseburg sowie Weißenfels / Schloss Neu-Augustusburg, Museum Weißenfels.

Die 1. Triennale wurde 1996 in Weißenfels aus der Taufe gehoben. In diesem Jahr wird sie nun "erwachsen". Wolfgang und Brigida Böttcher, die Kuratoren, luden 22 Künstler aus dem Burgenlandkreis und dem Landkreis Saalekreis sowie zwei Maler und Grafiker aus den anliegenden Metropolen Halle und Leipzig ein, die die Ausstellung als ART-Gäste anreichern.
Die VII. Triennale "ALLES IM FLUSS" ist eine Entdeckungsreise hin zu Kunst und Kunst-Machern und damit hinein in eine exemplarisch schöne Kultur-Landschaft, ist eine Hommage auf CONTEMPORANEO (zeitgenössische) -Kunst, eine Ehrung für die in diesen Regionen Kunst Produzierenden und an eine exemplarische CONTEMPORANEO (gegenwärtige) -Natur, die im weitesten Sinn die Gegenden des südlichen Sachsen-Anhalt - den Burgenlandkreis wie den Landkreis Saalekreis - umfasst, die damit als Raum und Rahmen fungiert.
Wichtiger Aspekt ist ein Zusammenspiel zwischen selbst geschaffenem "Paradies" für Arbeit und Leben sowie Austausch, Neugier auf Kunstentwicklung in beiden angrenzenden Metropolen.
Es wird eine Präsentation von Malerei / Grafik / Fotografie / Plastik / Skulptur / Objekt / Schmuck sein. Dabei erweitern wir als Kuratoren den Fokus der Betrachtung auf den spezifischen Lebens-wie Arbeitsort der Künstler, der den Blick auf Kunst mit einer poetischen Facette anreichert.
In der Ausstellung treffen Stein und Stahl auf monochrome Ölmalerei, Bronze auf fein strukturiertes grafisches Liniengeflecht, imponierendes Neonacryl mit edlem Silber auf ‚ruppig rostigen‘ Eisenschmuck, keramisch ausdrucksstarke Figuren auf Fotografie, wo ALLES IM FLUSS ist, etc...
Es treffen Newcomerin Christine Heinemann - Zeitz - die gerade in Berlin ihr Meisterschülerstudium bei Prof. Schimansky beendet hat - auf den Altmeister Walter Weiße - Freyburg - der mit 91 Jahren heftig Kunst produziert, u.v.a.m..
Der Grafiker Lutz Grumbach - Halle - gestaltet den die Ausstellung begleitenden Katalog.
In diesem verweisen Künstler-Porträtfotografien inmitten schöner Landschaft oder exemplarischer Anwesen, die von den Künstlern zum Lebens- und Arbeitsort ausgebaut wurden, die sie von ‚Ruinen' zu Perlen verwandelten, auf den Kontext von Kunstwerk und Umgebung, spiegeln einen Ausschnitt vom Künstler-Gesamtkunstwerk wider.
Während der Ausstellung finden Podiumsgespräche, spannende Begegnungen zwischen Ausstellern, Künstlern und Kunstwissenschaftlern, Psychologen, Kunsthistorikern und dem interessierten Besucher, Betrachter, Rezipienten statt: 26. Oktober 2014, 11 Uhr "Kunst und Psyche - ein unzertrennliches Paar?" (Arbeitstitel)
09.November 2014, 11 Uhr "Was ist Kunst? - Wir sind die Künstler - das ist Kunst!" /  25 Jahre friedliche Revolution (Arbeitstitel)
06.Dezember 2014, 16 Uhr "Ein Triennale-Nikolaus für ALLE" (Arbeitstitel)
18. Januar 2014 , 11 Uhr "Eine Triennale wurde erwachsen - die Triennale als Botschafterin" oder von Sinn und Nutzen der Kunst " (Arbeitstitel)

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