Archivierte Meldungen des BBK

Handreichungen zur Corona-Pandemie

Deutscher Kulturrat

Corona-Newsletter Nr. 3 vom 20.03.2020: http://115940.seu2.cleverreach.com/m/11868103/

Corona-Newsletter Nr. 4 vom 23.03.2020: http://115940.seu2.cleverreach.com/m/11876697/



Infos des BBK-Bundesverbandes

Sehr hilfreiche Informationen, übersichtlich zusammengestellt: https://www.bbk-bundesverband.de/aktuelles/corona-pandemie/



Umgang mit Veranstaltungsabsagen

Hinweise zu den Folgen von Veranstaltungsabsagen finden sich hier: https://darstellende-kuenste.de/de/service/nachrichten/2588-vereint-gegen-negative-auswirkungen-des-corona-covid-19-virus-vorgehen.html



Experten-Telefonkonferenz über stornierte Aufträge

Experten-Telko „Verhandlungssicher durch die Corona-Krise: Miete und stornierte Aufträge – wie spreche ich jetzt über Geld?“, Dienstag, 24.03.2020, 16.00 Uhr, https://www.vgsd.de/meetup/experten-telko-verhandlungssicher-durch-die-corona-krise-miete-und-stornierte-auftraege-wie-spreche-ich-jetzt-ueber-geld/


Infos zu Künstlersozialversicherung und ALG II-Bezug

Informationen des bbk berlin zur Frage „Kann ich während des Bezugs von ALG II Mitglied in der Künstlersozialkasse bleiben?“: Ja, aber nicht auf Dauer. Grundvoraussetzung für die Mitgliedschaft bei der KSK ist ein u.a. Mindest-Jahreseinkommen von mehr als 3.900 Euro netto, also nach Abzug aller Kosten, aus der selbständigen künstlerischen Tätigkeit. Bei dem Bezug von ALG II wird dieses Mindesteinkommen regelmäßig nicht mehr erreicht. Die KSK erfährt automatisch über die jeweilige Krankenversicherung, wenn ein Künstler ALG II bewilligt bekommt. Künstler dürfen das Mindesteinkommen aber innerhalb von sechs Jahren zwei Mal unterschreiten (bei Berufsanfängern kommen zusätzlich weitere drei Jahre hinzu), ohne dass die KSK die Mitgliedschaft beenden darf. Es kann sein, dass die KSK von dem Künstler bereits vorher einen Nachweis fordert, dass er seinen Beruf noch professionell ausübt. Entsprechende Nachweise (Teilnahme an Verkaufsausstellungen, Messen, Kontakte zu Galerien, Museen, etc.) sollten also gesammelt werden, um sie ggf. vorlegen zu können. Wenn das Mindesteinkommen in mehr als den o.g. Jahren unterschritten wird, wird die KSK in der Regel sehr schnell und rigoros feststellen, dass die Voraussetzungen für die Mitgliedschaft nicht mehr bestehen und diese beenden. Spätestens wenn ein Ausschluss aus der KSK droht, wird die Inanspruchnahme der Rechtsberatung dringend empfohlen. Ggf. sind die Erfolgsaussichten eines Widerspruchs und einer anschließenden Klage vor dem Sozialgericht zu prüfen. Quelle: https://www.bbk-berlin.de/con/bbk/front_content.php?idart=1680&refId=293