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Willingmann für „Unternehmerlohn“ – notfalls im Alleingang

Gegenwärtig berät die Politik in Bund und Land nach Aussage des sachsen-anhaltischen Wirtschaftsministers Prof. Dr. Armin Willingmann über ein Folgeprogramm zur „Übergangshilfe“. Im Gespräch sei, dass es dann für Unternehmen bis zu 249 Mitarbeitern gelten soll. „Allerdings gibt es einen Schönheitsfehler“, betonte der Minister. Aktuell wolle der Bund weiterhin weder die Kosten für den persönlichen Lebensunterhalt der Unternehmer noch Ausgaben für „spezifische Kosten“ von Soloselbstständigen anerkennen. „Dies ist meiner Ansicht nach allerdings geboten, weil insbesondere Soloselbstständige und Kleinstunternehmer sonst leicht in Existenznöte geraten können“, erklärte Willingmann. Er will weiter für die Einführung eines solchen „Unternehmerlohns“ werben, der entsprechende persönliche Kosten abdecke. Sollte der Bund bei seiner ablehnenden Haltung bleiben, wäre aus Sicht des sachsen-anhaltischen Wirtschaftsministers auch ein Alleingang auf Landesebene zu prüfen. Die gesamte Pressemitteilung des Wirtschaftsministeriums können Sie hier nachlesen: http://www.presse.sachsen-anhalt.de/index.php?cmd=get&id=910791&identifier=099957890e04711c408bac44ab9319a7.