Kunst am Bau: EZMW Bonn (05.09.2024)

Offener anonymer zweiphasiger Kunst-am-Bau-Wettbewerb

Das Wettbewerbsverfahren erfolgt gemäß Leitfaden Kunst am Bau (2012) und in Anlehnung an die Richtlinie für Planungswettbewerbe (RPW 2013). Die Wettbewerbssprache ist Deutsch. Für die 2. Phase werden ca. 20 Künstler, Künstlerinnen, Künstlergruppen ausgewählt.

Zugelassen zum Wettbewerb sind professionelle Künstler/-innen/-gruppen (weltweit). Die Teilnahme von jungen Künstlern, Künstlerinnen, Künstlergruppen bzw. jungen Absolventen, Absolventinnen, einer Kunstakademie oder Kunsthochschule wird ausdrücklich gewünscht.

Wettbewerbsaufgabe

Das Europäische Zentrum für Mittelfristige Wettervorhersagen (EZMW) ist wissenschaftlich weltweit führend in der globalen numerischen Wettervorhersage und Klimatologie. Der Hauptsitz des EZMW liegt in Reading. In Folge des EU-Austritts des Vereinigten Königreichs wurde ein neuer zusätzlicher Standort in Bonn aufgebaut, von dem die Aufgaben ausgeführt werden, die das EZMW im Rahmen des EU-Erdbeobachtungsprogramms „Copernicus“ übernimmt.

Für die Neuansiedlung des EZMW in Bonn wurde ein Grundstück an der Ludwig-Erhard-Allee ausgewählt. Der Entwurf des Neubaus für das EZMW beruht auf dem bereits ausgeführten UN-Erweiterungsneubau, ebenfalls in Bonn. Die Fertigstellung des neuen Campus ist für das Jahr 2027 geplant.

Im Rahmen der geplanten Baumaßnahme ist fernerhin Kunst am Bau vorgesehen. In den Außenanlagen des Neubaus im Bereich des Eingangs jedoch außerhalb der Umzäunung auf einer Vegetationsinsel soll ein Kunstwerk geschaffen werden, dass bereits im „öffentlichen Raum“ ein erfahrbares Signet des EZMW ist und die Persönlichkeit zum Ausdruck bringt. Ebenso soll das Kunstwerk positiven Anlass für Austausch und Kommunikation bieten und dem Anspruch des Ortes angemessen sein.

Das speziell für das Zentrum konzipierte Kunstwerk soll nicht zuletzt den Wert und die Wertschätzung der Mitarbeiter, ihrer Wissenschaft und ihres vielfältigen Hintergrunds zum Ausdruck bringen. Wünschenswert dabei für den Nutzer wäre, wenn das Kunstwerk ebenso Aufenthaltsqualitäten für informelle Treffen bieten würde.

Es soll eine überzeugende künstlerische Arbeit als Skulptur, Plastik oder Installation entwickelt werden. Der eingereichte künstlerische Entwurf soll einen eigenständigen, selbstbewussten und künstlerisch qualitätsvollen Beitrag darstellen. Die technischen, baulichen und funktionalen Anforderungen sind bei der Konzeption der Kunst zu berücksichtigen und in der 2. Phase im Detail darzustellen. Auf die besonderen Rahmenbedingungen des Grundstücks ist zu achten.

Ziel des Kunst-am-Bau-Wettbewerbsverfahrens ist es, Kunstschaffende zu finden, denen es gelingt, mit einem Kunst-am-Bau-Beitrag eine eigenständige Sichtweise auf das Selbstverständnis des EZMW zu erzeugen.

Realisierungskosten: 500.000 Euro brutto

Anmeldung / Registrierung

Eine Anmeldung bzw. Registrierung zum Wettbewerb ist erforderlich.

Auslobungsunterlagen

Die Auslobungsunterlagen stehen ab dem 20.06.2024 im passwortgeschützten Bereich bereit und können nach der Registrierung heruntergeladen werden.

Rückfragen

Rückfragen der 1. Phase können bis zum 12.07.2024 im passwortgeschützten Bereich im Rückfragenportal gestellt werden. Die Antworten werden voraussichtlich bis zum 24.07.2024 schriftlich beantwortet und stehen dort zum Herunterladen bereit.
Die Rückfragen der 2. Phase können bis zum 20.01.2025 im passwortgeschützten Bereich im Rückfragenportal und die im Rahmen des Rückfragenkolloquiums, das am 21.02.2025 stattfindet, gestellt werden. Die Antworten werden voraussichtlich bis zum 24.01.2025 schriftlich beantwortet und stehen dann auf der Internetseite des BBR zum Herunterladen bereit.

Abgabedatum

05.09.2024

Kontakt

Anuschka Müller (Projektleitung Wettbewerb)
Referat A 2 – Projektentwicklung, Wettbewerbe, Zuwendungsbau,
Landschafts- und Innenarchitektur, Kunst am Bau
Straße des 17. Juni 112
10623 Berlin
Tel.: +49 30 18401-9202
Fax: +49 30 18401-9209
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