Kunst-am-Bau-Wettbewerb: Neues Rathaus Langenhagen (07.07.2024)

Vorgeschaltetes Bewerbungsverfahren für den Nicht-offenen Kunst-am-Bau-Wettbewerb

Die Stadt Langenhagen schreibt og. Kunst-am-Bau-Wettbewerb aus und fordert professionelle Künstler:innen auf, sich um die Beteiligung am Wettbewerb mit ihrem einschlägigen Portfolio zu bewerben. Der Kunst-am-Bau-Wettbewerb wird als Nicht-offener Wettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren in Anlehnung an RPW 2013 und Leitfaden Kunst am Bau des Bundes (2012) durchgeführt. Die Wettbewerbssprache ist Deutsch. Der Auslober lässt sich bei der Auswahl der Wettbewerbsteilnehmenden von einer Auswahlkommission beraten, die Personen verschieden von den Mitgliedern des Preisgerichts im Nicht-offenen Wettbewerb ist. Das Gebäude befindet sich in der Bauphase. Die Baustelle kann im Rahmen des Rückfragenkolloquium von den Wettbewerbsteilnehmenden besichtigt werden.

Leistungen zum nachfolgenden Nicht-Offenen Kunst-am-Bau-Wettbewerb

Für die vollständige und fristgerechte Abgabe eines Wettbewerbsbeitrages erhalten die 5 eingeladenen Künstler:innen im Nicht-offenen Kunst-am-Bau-Wettbewerb ein Bearbeitungshonorar von 2.500 € brutto. Bei Auftragserteilung wird das Bearbeitungshonorar des Wettbewerbs in das Realisierungshonorar einberechnet, wenn der weiteren Bearbeitung der Wettbewerbsentwurf in wesentlichen Teilen unverändert zugrunde gelegt wird.
Für die Realisierung der Kunst am Bau steht ein Gesamtbudget von 140.000€ brutto inklusive Umsatzsteuer für sämtliche Kosten für Honorare, Material- und Herstellungskosten sowie Nebenkosten zur Verfügung. Das Kunstwerk darf zukünftig im laufenden Betrieb nur einen geringen Wartungs-/Pflegeaufwand sowie geringe Betriebskosten erfordern. Die Folgekosten sind in der Kostenzusammenstellung nachvollziehbar darzustellen. Sie sind nicht Bestandteil des Realisierungsbudgets.
Das Preisgericht setzt sich aus 3 Fachpreisrichter:innen mit der beruflichen Qualifikation wie die Teilnehmenden bzw. mit Kunstsachverständigen und 2 Sachpreisrichter:innenpositionen zusammen. Mitglieder des Preisgerichts sind nicht personenidentisch mit den Mitgliedern des Auswahlgremiums, das den Auslober bei der Auswahl der Künstler:innen beraten hat.

Wettbewerbsleistungen im Nicht-offenen Wettbewerb:

Darstellung der Gesamtkonzeption im Grundriss und in notwendig erachteten Ansichten, Schnitten und Perspektiven in frei zu wählendem Maßstab, Darstellung der für die Umsetzung notwendigen konstruktiven Details und technischen Informationen mit Maß- und Materialangaben sowie Erläuterungsbericht, Abschätzung des Folgeaufwands, Kostenangebot, Verfassererklärung und Liste der abgegebenen Unterlagen. Die Einreichung eines Modells bzw. Arbeitsmodells sowie von Materialproben sind freigestellt. Der Auslober wird alle Wettbewerbsarbeiten aus dem Nicht-offenen Wettbewerb im Anschluss an die Preisgerichtssitzung öffentlich ausstellen. Zeit und Ort werden rechtzeitig bekanntgegeben.

Bewerbungsphase: 29.05.– 07.07.24
Bewerbungsschluss: 07.07.24, 23:59
Max. 15 MB an:
Realisierungsbudget Kunst brutto 140.000€ max