Passage Art-Residency im Landkreis Wittenberg 2026

Der Polygona Kunstverein e.V. schreibt im Rahmen des Kulturnetzwerks KOBRA zwei Residenzplätze für das Passage Art-Residency-Programm aus. Das Kulturnetzwerk KOBRA beschäftigt sich mit Kontinuitäten und Brüchen in der Kulturlandschaft zwischen Fläming und Dübener Heide und eröffnet neue Perspektiven auf den Landkreis Wittenberg. Die insgesamt zehn Netzwerkpartner des Kulturnetzwerks realisieren etablierte Kunst- und Kulturangebote. Ein zentrales Element des Netzwerks sind vierwöchige temporäre Arbeitsaufenthalte (Artist-in-Residence), die in den Jahren 2025 bis 2029 in Kooperation mit den KOBRA Netzwerkpartnern durchgeführt werden. Zur Bewerbung eingeladen sind nationale und internationale Künstlerinnen und Künstler aus den Bereichen Fotografie und Film. Die beiden Residenzen im Jahr 2026 werden mit den KOBRA Netzwerkpartnern Ferropolis Stiftung Industriekultur und der Reformationsgeschichtlichen Forschungsbibliothek Wittenberg (RFB) durchgeführt. Das Programm bietet die Möglichkeit, sich künstlerisch mit der Geschichte und der heutigen Nutzung des ehemaligen Kohlekraftwerks Zschornewitz (Gräfenhainichen) sowie mit den umfangreichen Beständen der RFB auseinanderzusetzen. Die Residenzen finden im Oktober 2026 statt.

Mit dem Passage Art-Residency-Programm ermöglicht der Polygona Kunstverein e.V. temporäre Arbeitsaufenthalte (Artist-in-Residence) für Künstlerinnen und Künstler aus den Bereichen Fotografie und Film in der Dübener Heide und im Landkreis Wittenberg. Die Region vereint unterschiedliche Landschaften, historische Schichten und gesellschaftliche Entwicklungen. Diese Vielfalt möchten wir weitergeben und durch thematische Schwerpunkte zur künstlerischen Auseinandersetzung anregen. Das Programm lädt Künstlerinnen und Künstler ein, sich mit den Transformationen der Region zu beschäftigen, mit Fragen des strukturellen Wandels und mit sozialen, historischen oder landschaftlichen Themen.

Das Projekt KOBRA ist Teil des Programms „Aller.Land – zusammen gestalten. Strukturen stärken.“. Das Programm wird gefördert durch den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) sowie die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb). Programmpartner ist das Bundesministerium des Innern (BMI). Aller.Land ist Teil des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung und Regionale Wertschöpfung (BULEplus).