Werkdatenbank

Zeichnung: Annegrete Riebesel, Gestaltung: Stefanie Demmel

Ein wichtiger Schritt zur Bewahrung von Künstlernachlässen ist die digitale Dokumentation dessen, was erhaltenswert ist. Zu diesem Zweck hat der BBK Sachsen-Anhalt im Herbst 2017 die „Werk-Datenbank Bildende Kunst Sachsen-Anhalt“ in Betrieb genommen. Hier werden Vor- und Nachlässe bildender Künstler*innen aus Sachsen-Anhalt erfasst. Kunstschaffende aus Sachsen-Anhalt erhalten dadurch die Möglichkeit, sich und ihr Werk im Internet zu präsentieren: für den Kunsthandel, die Museen, die Forschung – und alle an Kunst Interessierte.


Harald Döring: Krebs, 1978
Harald Döring: Krebs, 1978

Veröffentlichungen 2020

Ab Frühjahr 2019 wurden Verzeichnisse über eine offene Ausschreibung des BBK Sachsen-Anhalt aufgenommen. Eine fünfköpfige Fachjury aus Vertreter*innen der Kunststiftung Sachsen-Anhalt, des Kunstmuseums Magdeburg, der Feininger-Galerie Quedlinburg sowie freien Kunstwissenschftler*innen wählte im Juli 2019 aus 21 eingereichten Bewerbungen 11 Vor- bzw. Nachlässe bildender Künstler*innen zur Aufnahme in die „Werk-Datenbank bildende Kunst Sachsen-Anhalt“ aus. Ein weiteres […]


Eva Mahn: O.T. (aus der Serie "Töpferkleider"), 1982
Eva Mahn: O.T. (aus der Serie „Töpferkleider“), 1982

Veröffentlichungen 2018

Die ersten drei Verzeichnisse der Werkdatenbank wurden durch den Vorstand des BBK Sachsen-Anhalt in Absprache mit der Arbeitsgruppe Künstlernachlässe des BBK Sachsen-Anhalt zur Veröffentlichung ausgewählt. Diese wurden im November 2018 durch Kulturstaatssekretär Dr. Gunnar Schellenberger im Rahmen einer Pressekonferenz in der Staatskanzlei und Ministerium für Kultur in Magdeburg freigeschaltet:


Pilotprojekt Werkdatenbank 2018 bis 2021

In der Pilotphase des Projekts von 2018 bis 2021 wurden ausgewählte Verzeichnisse in die Werkdatenbank eingepflegt, die eine Bandbreite an künstlerischen Gattungen, Generationen und regionaler Verteilung innerhalb von Sachsen-Anhalt abdecken. Die Pilotphase wurde von der Investitionsbank Sachsen-Anhalt im Rahmen des Programms „Digital Heritage“ finanziert. Die ersten drei Verzeichnisse wurden von Projektmitarbeiter und Kunsthistoriker Sven Pabstmann […]