Erstmals vergibt die Kunststiftung Sachsen-Anhalt für Rom ein internationales Arbeitsstipendium in Kooperation mit der Casa di Goethe, dem einzigen deutschen Museum im Ausland, und dem Arbeitskreis selbstständiger Kultur-Institute e.V. (ASKI).
Das Stipendium richtet sich an Künstlerinnen und Künstler, die den kulturellen Dialog zwischen Deutschland und Italien fortführen möchten – in der Tradition von Johann Wolfgang von Goethe und Max Peiffer Watenphul. Dabei sollen die Stipendiaten die einzigartige Atmosphäre der Stadt Rom und ihrer künstlerischen Geschichte für ihre eigene schöpferische Arbeit nutzen und diese anschließend in einer Ausstellung präsentieren.
Stipendienbedingungen und Bewerbung
- Zeitraum des Stipendiums: 16. Juni bis 14. Juli 2026
- Bewerbungsschluss: 9. Februar 2026
- Bewerbungen können ausschließlich über das digitale Antragsportal der Kunststiftung Sachsen-Anhalt eingereicht werden.
- Antragsberechtigte: Freischaffende Künstlerinnen und Künstler aller Sparten mit Hauptwohnsitz in Sachsen-Anhalt, die nachweisbare berufliche Erfolge vorweisen können. Studierende sind nicht förderfähig.
- Stipendium: Die Förderung umfasst ein Monatsstipendium von 1.500 €. Darüber hinaus trägt die Kunststiftung die Unterbringungs- und Reisekosten sowie die Kosten für die Auslandskrankenversicherung. Eine Mobilitätspauschale in Höhe von 500 € wird gewährt, die Präsentation 2027 unterstützt.
- Weitere Informationen: Website der Kunststiftung Sachsen-Anhalt
Die Casa di Goethe
Die Casa di Goethe befindet sich in den historischen Räumen der Via del Corso in Rom, wo Johann Wolfgang von Goethe von 1786 bis 1788 bei seinem Malerfreund Johann Heinrich Wilhelm Tischbein wohnte. Die Begegnung und die damit verbundenen Erfahrungen in Italien hatten einen prägenden Einfluss auf Goethes künstlerisches und literarisches Schaffen. Heute ist das Museum nicht nur ein Ort der Forschung und Präsentation, sondern auch ein lebendiger Raum für kulturellen Austausch. Das Stipendium bietet Künstlerinnen und Künstlern die einmalige Gelegenheit, sich mit der Stadt auseinanderzusetzen und ihre künstlerische Praxis in einem internationalen Kontext weiterzuentwickeln.
Bewerbungsschluss: 9. Februar 2026