Helga Borisch, Frank Borisch, Benjamin Borisch, Jens Elgner, Annedore Policek, und Reinhard Rex in Magdeburg

“Man sagt, die Zeit ist schnell: wer hat sie sehen fliegen? Sie bleibt ja unverrückt im Weltbegriffe liegen!” Angelus Silesius
»Unverrückbar«, dies scheint eine Grundkomponente von Stillleben zu sein. Und dann, die Künstler haben die Türen hinter sich geschlossen. Sie haben sich verdrückt, betrachten ihre kleine Welt, die Welt im Kleinen. Still ist es darum herum. Im Sonnenlicht sieht man den Staub schweben. Wie schön, wie ruhig es ist. Die Welt ruft und schreit: Hier und dort. Die Künstler verharren und schweigen. Still steht ihre Zeit. Künstler, ganz verschiedener Art, öffnen ihre Türen geben ihre Verschwiegenheit preis und preisen die »Stille Schönheit des Seins«. Ihre Versunkenheit, ihre Beobachtungen werden zu Bildern, Objekten und zu Metaphern. Metaphern für ein Lebensgefühl, eine Weltsicht oder ein Lebensumfeld. Immer und immer wieder wird man überrascht und eingefangen von einem stillen Moment, durch den die Zeit hindurchzugehen scheint. So geht es jedem hin und wieder. Stillleben zeugen davon. (Alfons Scholz)

Laufzeit

noch bis 13. Februar 2026

Adresse

Galerie Himmelreich, Breiter Weg 213 b, Ecke Danzstraße, 39104 Magdeburg

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