AG Ausstellungsvergütung am 1. Februar (25.01.2023)

Die Arbeitsgruppe Ausstellungsvergütung des BBK Sachsen-Anhalt lädt alle Interessierten zu einem ersten Treffen im neuen Jahr ein. Es findet am 01.02.2023 um 13.00 Uhr in unserer Geschäftsstelle statt. Um Anmeldung bis zum 25. Januar an ausstellungsverguetung@bbk-sachsenanhalt.de wird gebeten.

Informationen zum Anliegen der Arbeitsgruppe finden Sie hier:  https://www.bbk-sachsenanhalt.de/aktuell/ueber-uns/arbeitsgruppen#c1021

Anmeldeschluss: 25. Januar 2023

 

Online-Veranstaltung zu "Kultur macht stark" der lkj Niedersachsen am 7. Februar

Information und Beratung "Kultur macht stark 3 - Was ist neu? Was bleibt?". Informations- und Beratungsangebot zur neuen Förderphase des Bundesprogramms (2023-2027) am 07. Februar 2023 von 10.00 bis 12.00 Uhr. Das erwartet Sie in der Online-Veranstaltung: Kurzer Input zum Bundesförderprogramm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung"; Vorstellung von inhaltlichen und formalen Änderungen gegenüber der letzten Förderphase; Kurzer gemeinsamer Einblick in die Förderdatenbank zur Antragsstellung; Zeit und Raum für Ihre allgemeinen und spezifischen Fragen zu Ihrer Projektidee. Die Veranstaltung wird digital als Videokonferenz über Zoom durchgeführt. Es ist keine Anmeldung erforderlich. Die Veranstaltung ist kostenlos

Weitere Informationen: https://kultur-macht-stark.lkjnds.de/kultur-macht-stark-3-was-ist-neu-was-bleibt.html

 

BBK-Ausschreibung „sichtbar – Kunst- & Designmarkt" 2023 (21.04.2023)

Die Bewerbungsphase für den sichtbar - Kunst- und Designmmarklt 2023 startet ab jetzt. Das 10. Jahr in Folge wird es in Halle (Saale) den sichtbar- Kunst- & Designmarkt im einzigartigen Ambiente des Burggrabens des Kunstmuseums Moritzburg Halle (Saale) geben. Am ersten Septemberwochenende können Künstler*innen und Designer*innen ein facettenreiches Spektrum ihres Schaffens zeigen und verkaufen. So werden auch in diesem Jahr rund 60 Kunstschaffende Schmuck, Porzellan, Mode, Accessoires, Keramik, Papierarbeiten, Produktdesign, Illustration, Textilkunst, Bildhauerei, Grafik und Malerei präsentieren! Zum Marktwochenende sind Hallenserinnen & Hallenser und Gäste der Händelstadt wieder eingeladen, sich auf eine kunstvolle Entdeckungsreise zu begeben. Der Markt hat sich zu einem festen Termin im Kalender vieler Aussteller*innen und zu einem echten Publikumsmagneten entwickelt. Unser Aufruf richtet sich an professionell arbeitende Künstler*innen und Designer*innen. Um einen qualitativ hochwertigen und abwechslungsreichen Markt präsentieren zu können, treffen wir eine Auswahl unter den Bewerber*innen. Zur Bewerbung füllt bitte das Bewerbungsformular komplett aus und sendet dieses bitte per Mail an: sichtbar@bbk-sachsenanhalt.de, Betreff: Bewerbung für den sichtbar - Kunst- und Designmarkt 2023

Weitere Informationen: www.sichtbar-kunstmarkt.bbk-sachsenanhalt.de

Bewerbungsschluss: 21. April 2023

 

 Kultur ans Netz III: Antragstellung seit 12. Januar möglich (11.03.2023)

Seit dem 12. Januar 2023 können bildende Künstler*innen Anträge im Stipendienprogramm „Kultur ans Netz III" des Landes Sachsen-Anhalt beantragen. Notwendig ist eine Anmeldung im Förderportal der Investitionsbank Sachsen-Anhalt. Die Antragsfrist endet am 11. März 2023. Der BBK Sachsen-Anhalt berät gerne bei der Antragstellung (Mo-Mi 9-16 Uhr). Die häufigsten Fragen werden in einem FAQ beantwortet; dazu gibt es einen Link über den beiden hellblauen Kästen, den man leicht übersehen kann.

Weitere Informationen: https://www.ib-sachsen-anhalt.de/unternehmen/kreativ-sein/kultur-ans-netz

Bewerbungsschluss: 11. März 2023

Pressemitteilung des BBK-Bundesverbands: Grundrente erfolgreich eingeführt? Wie viele Künstler:innen sind dabei?

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil freut sich über die „erfolgreiche" Einführung der Grundrente. Wir fragen: Wie viele Künstler:innen sind dabei, die zwar 33 Jahre lang Versicherungsbeiträge eingezahlt haben, aber so unterdurchschnittlich verdient haben, dass sie trotzdem keine Grundrente bekommen? Wie viele KSK-versicherte Künstler:innen sind dabei? Die Grundrente ist nur dann ein Erfolg, wenn auch sie partizipieren. Deshalb erwarten wir im Sommer, wenn weitere Zahlen vorgelegt werden, nicht nur Antworten auf unsere Fragen, sondern vor allem Taten: Die vom Ministerium schon wieder verschwiegene Hürde eines Mindesteinkommens für den Bezug von Grundrente muss fallen. Dagmar Schmidt und Marcel Noack, BBK-Bundesvorsitzende: „Die Grundrente ist nur dann sozial gerecht, wenn sie alle einschließt, die mehr als 33 Jahre Versicherungsbeiträge gezahlt haben. Die Hürde des Mindesteinkommens muss definitiv fallen – das gehört auf die ToDo-Liste von Hubertus Heil für dieses Jahr."

 

KSVG: Neuregelung des Zuverdienstes aus selbstständiger Tätigkeit für KSK-Mitglieder

Die Zuverdienstgrenze für KSK-Mitglieder aus nicht-künstlerischer selbstständiger Tätigkeit wurde ab dem 1. Januar 2023 wieder gesenkt, und zwar auf 520 Euro monatlich. Dafür soll aber bei Überschreiten der Grenze der Krankenversicherungsschutz über die KSK erhalten bleiben, wenn die künstlerische Tätigkeit überwiegt – Kriterium dafür soll allerdings allein das Einkommen sein, nicht der Zeitaufwand.

Weitere Informationen:

www.bbk-bundesverband.de/aktuelles/newslettermeldungen/details

 

 

UdK Berlin Career College_Kunst | Werk | Nachlass Juni 2023 (22.05.2023)

Die Universität der Künste möchte Sie gerne über den Zertifikatskurs Kunst I Werk I Nachlass informieren, der im kommenden Jahr, 22.– 24. Juni/07.Juli 2023, stattfinden wird: Immer mehr Künstler*innen suchen Unterstützung bei der Aufarbeitung ihres Werkes und auch öffentliche Institutionen wie städtische und regionale Museen, Kunstvereine und Galerien benötigen in Nachlassfragen geschulte Mitarbeiter*innen. Zur Qualifizierung in diesem Bereich bietet das UdK Berlin Career College die Weiterbildung Kunst I Werk I Nachlass gestalten.pflegen.bewahren an. Expert*innen vermitteln Basiswissen zur nachhaltigen Gestaltung von Kunstnachlässen. Das Thema wird dabei in seiner persönlichen und fachlichen Dimension umfassend behandelt: Profilbildung, kunsthistorische und archivarische Expertise, Rechts-, Steuer- Finanzierungs- und Managementfragen. Anmeldeschluss für den Kurs ist der 22. Mai 2023.

Weitere Informationen: https://www.ziw.udk-berlin.de/?id=53&L=0&kursid=53202623

Anmeldeschluss: 22.05.2023

Dritte Förderrunde"Wir können Kunst" (15.02.2023)

Im Januar 2023 wird der BBK mit einer neuen Ausschreibung im Rahmen von „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung" starten. Erneut unter dem Titel „Wir können Kunst" werden außerschulische Projekte mit Kindern und Jugendlichen gefördert, die – beauftragt von einem lokalen Bündnis aus drei Kooperationspartnern – von professionellen Künstler:innen durchgeführt werden. Zwei Formate stehen zur Verfügung: ein GROSSES KUNSTPAKET mit bis zu 120 Projektstunden und ein kleines kunstpaket mit bis zu 60 Projektstunden.Das Honorar für professionelle Künstler:innen beträgt pro Projekt(zeit)stunde 70 Euro, darin enthalten ist auch der Zeitaufwand für Vor- und Nachbereitung. Gefördert werden auch Treffen mit Eltern der beteiligten Kinder und Jugendlichen sowie Treffen der Bündnispartner z. B. mit kommmunalen Vertreter:innen zum Zwecke nachhaltiger Vernetzung. Erste Informationen zum Konzept hier. Details folgen in Kürze; Antragsberatung ab 1. Dezember 2022!

Weitere Informationen: https://kumasta3.buendnisse-fuer-bildung.de/uebersicht-der-foerderer-und-initiativen/7

Bewerbungsschluss: 15. Februar 2023

Vier neue Verzeichnisse in der Werkdatenbank Bildende Kunst Sachsen-Anhalt veröffentlicht

Am 13. Dezember 2022 hat der Berufsverband Bildender Künstler Sachsen-Anhalt die Verzeichnisse von vier bildenden Künstler*innen aus Halle (Saale) online veröffentlicht. Die Künstler*innen repräsentieren unterschiedliche Generationen und decken eine große Bandbreite künstlerischer Gattungen ab: Christiane Budig (*1969) zeigt Objekte der Glaskunst sowie Zeichnungen und baugebundene Kunst, Lutz Grumbach (*1941) hat einen großen Bestand seiner Plakatgestaltungen veröffentlicht, Gerhard Schwarz (*1940) präsentiert eine Auswahl seiner Malerei und Heidi Wagner-Kerkhof (*1945) speiste zahlreiche Medaillen und Plastiken in die Datenbank ein. Erstmals seit dem Bestehen der Werkdatenbank haben Mitglieder des BBK Sachsen-Anhalt selbst ihre eigenen Verzeichnisse erstellt. Sie haben Informationen zu ihrem Werdegang, zu Ausstellungen, Auszeichnungen und Publikationen bereit gestellt und bei den einzelnen künstlerischen Arbeiten Fotografien und die zentralen Eckdaten in Bezug auf Techniken, Maße, Entstehungszeit sowie den aktuellen Aufbewahrungsort der Werke eingepflegt. In die Benutzung der Datenbank hatte der Kunstwissenschaftler Sven Pabstmann die Künstler*innen eingearbeitet, in mehreren „Co-Working"-Terminen setzten die vier halleschen BBK-Mitglieder die Arbeit an der Datenbank fort. Der BBK Sachsen-Anhalt freut sich sehr über diese tolle Erweiterung, die wieder ein Stück mehr künftigen kulturellen Erbes unseres Landes online dokumentiert. Mittelfristiges Ziel ist neben der digitalen Dokumentation auch die physische Aufbewahrung der Werke in einem Nachlasszentrum.

Link zur Werkdatenbank: https://werkdatenbank.bbk-sachsenanhalt.de

 

generell frisch in Magdeburg: Eröffnung am 8. Januar 2023

In der siebten Ausgabe unseres Ausstellungsformats "generell frisch" präsentieren wir im Magdeburger Forum Gestaltung 25 neue Mitglieder. Wir freuen uns, an diesem Ort ambitionierter Kunst- und Kulturprojekte zu Gast zu sein. Entdecken Sie Malerei, Druckgrafik, Installation, Textilkunst, Schmuck, Plastik, Zeichnung der Künstler*innen, die 2020 in den BBK Sachsen-Anhalt aufgenommen wurden. Beteiligte Künstler*innen: Nora Mona Bach | Marcus Biesecke | Franziska Bilharz | Gert Burkhard Büttner | Philipp Eichhorn | Michal Fuchs | Elisa Sophia Herrmann | Jan Herzog | Andreas Hornbogen | Julienne Jattiot | Dorit Kempe | Elena Kiseleva-Arendt | Marion Münzberg | Walek Neumann | Andreas Niemeck | Elfi Nitze | Nikos Probst | Sabine Riemenschneider | Jörg Riemke | Jorge Sanchez Di Bello | Guido Schenkendorf | Wolfram Schubert | Andreas Seidel | Christina Simon | Frank Täubner. Kuratiert wird die Ausstellung von Franziska Bilharz und Marion Münzberg. Die Ausstellung wird eröffnet mit Grußworten von Dr. Sebastian Putz (Staatssekretär im Ministerium für Kultur des Landes Sachsen-Anhalt), Regina-Dolores Stieler-Hinz (Beigeordnete für für Kultur, Schule und Sport der Landeshauptstadt Magdeburg) und Stefan Ebert (Geschäftsführer der Lotto-Toto GmbH Sachsen-Anhalt) und einer inhaltlichen Einführung von Franziska Bilharz und Marion Münzberg.

Weitere Informationen

: www.bbk-sachsenanhalt.de/generell-frisch

Vernissage: 8. Januar 2023, 15 Uhr

BBK-Bundesausschuss beschließt LEITFADEN HONORARE für Bildende Künstlerinnen und Künstler

In dieser Woche wurde vom BBK -Bundesausschuss der LEITFADEN HONORARE für Bildende Künstlerinnen und Künstler beschlossen. Dieser steht nun zum Download zur Verfügung. Anfang kommenden Jahres wird auch eine gedruckte Fassung hergestellt, die u.a. auch für Gespräche mit Kulturverwaltungen und anderen Fördergeldgebern genutzt werden kann. Für das kommende Jahr werden durch den Bundesverband auch Diskussionsveranstaltungen und andere Aktivitäten geplant, um angemessene Honorare für bildkünstlerische Leistungen fortschreitend durchzusetzen.

Weitere Informationen: https://www.bbk-bundesverband.de/beruf-kunst/honorare

Einladung zur Informationsveranstaltung Gemeinsam auf Mission: EU-Förderung für Kreativität und Wissenschaft

In dem neuen Arbeitsprogramm der EU Forschungsmissionen befinden sich zwei Projekte, die sich speziell an Kunst- und Kulturschaffende richten. Die Nationale Kontaktstelle Bioökonomie und Umwelt veranstaltet dazu eine Informationsveranstaltung am 9. Februar 2023, in der von den konkreten Fördermöglichkeiten berichtet werden soll. Die Kunst spielt in den Forschungsmissionen der EU eine wirkungsvolle Rolle. Daher fördert die EU-Kommission in Horizont Europa Projekte für Kunstschaffende, die auf Themen rund um bedrohte Böden und Gewässer aufmerksam machen möchten. Die Nationale Kontaktstelle Bioökonomie und Umwelt stellt in einer Online Veranstaltung am 9. Februar 2023 zwischen 10:00 und 11:30 Uhr diese Fördermöglichkeiten speziell für Kunstschaffende vor. Die Missionen im EU-Rahmenprogramm Horizont Europa sind ein neuer Ansatz der EU-Kommission, bis 2030 Lösungen für die großen globalen Herausforderungen zu finden und umzusetzen. Aktive aus der Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und der Zivilgesellschaft sind aufgefordert sich zu beteiligen. Im neuen Arbeitsprogramm 2023 ist jeweils ein Topic in der Gewässer- und der Bodenmission zu finden, das sich speziell an Kunstschaffende richtet. Hier werden Kunstprojekte gefördert, die das Interesse der Bevölkerung an Gewässern und Böden wecken sollen. Dies soll unter Einbezug der Wissenschaft und Forschung geschehen. In dieser Veranstaltung richten wir uns speziell an Kunstschaffende und stellen Ihnen die Grundzüge der Missionen sowie der EU-Förderung vor. Des Weiteren werden wir die kunstbezogenen Topics präsentieren und stehen Ihnen für Fragen zur Verfügung. Sie können sich bis zum 9. Februar 2023 registrieren. Wir erheben keine Teilnahmegebühr.

Weitere Informationen: https://formulare.ptj.de/gemeinsam_auf_mission_eu_foerderung_fuer_kreativitaet_und_wissenschaft

 

 

Kreativpotentiale: Neue Online-Plattform für Kulturelle Bildung in Sachsen-Anhalt online!

Dank der Förderung der Stiftung Mercator konnte eine Website für die Kulturelle Bildung an Schulen im Rahmen des Programms Kreativpotentiale Sachsen-Anhalt innerhalb eines Jahres realisiert werden. Die Website soll Lehrende und Kulturschaffende zukünftig einfacher und schneller zusammenbringen, um die Kulturelle Bildung an Schulen weiter auszubauen, indem Netzwerkaufbau und Kooperation ermöglicht werden. Zudem dient sie der Orientierung im Feld der schulischen Kulturellen Bildung und zeigt einen Überblick sowohl zur Förderung/Finanzierung als auch das Know-how zum Feld der Kooperationen und zu Fragen der Kulturellen Bildung.

Das Herzstück ist eine Angebotsplattform: Hier kann jede*r Akteur:in der schulischen Kulturellen Bildung sich einen Account anlegen und Angebote deklarieren und verwalten. Lehrende können sich schnell und umfassend ein Bild über Angebote der schulischen Kulturellen Bildung machen und sie in den Unterricht, in das Schulleben integrieren. Website als Schaufenster: Mit über 40 Projekten haben sich schulische und außerschulische Akteur*innen in den vergangenen zwei Jahren bereits auf den Weg gemacht, die Begegnung mit Kunst und Kultur in das Schulleben zu integrieren. Zudem sind lokale Verbünde aus Schule, Kultur und Kommune entstanden, um einen gemeinsamen Austausch- und Entwicklungsraum für Kulturelle Bildung an Schulen zu schaffen. Kreativpotentiale Sachsen-Anhalt ist ein Programm des Ministeriums für Bildung in Kooperation mit dem Landesinstitut für Schulentwicklung und Lehrerförderung Sachsen-Anhalt (LISA) und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung. Das Programm wird gefördert durch die Stiftung MERCATOR.

Weitere Informationen: https://www.kreativpotentiale-sachsen-anhalt.de/

 

Statement der BBK Bundesvorsitzenden zu den Veröffentlichungen des Deutschlandfunk Kultur zum Programm Neustart Kultur

Liebe Kolleginnen und Kollegen, Deutschlandfunk Kultur berichtet aktuell ausführlich in Bild, Text und Ton über die Kunstprojekte, die aufgrund einer BBK-Förderung dank des Förderprogramms Neustart Kultur stattfinden konnten ... nein, das sind leider fake news. Wer sich zu den geförderten Kunstprojekten ein Bild machen möchte, kann hier Spannendes sehen: www.innovative-kunstprojekte.de/start. Richtig ist hingegen: Drei Journalisten, einer davon ein Spezi für Excel-Dateien, haben recherchiert, wer aus dem Programm Neustart Kultur Förderungen erhalten hat. Dazu versandten sie einen umfangreichen Fragebogen und mehrere Nachfragen an die Verbände aller Kultursparten, die Neustart-Mittel vergeben haben, darunter auch an den BBK Bundesverband. Am 15. November 2022 haben die Rechercheure nun erst einmal ihre Ergebnisse zur Bildenden Kunst vorgestellt: Danach sind 105,6 Mio. Euro in die Bildende Kunst geflossen, das sind nur 5,28 % der zwei „Kulturmilliarden". Die Aufbereitung der Ergebnisse erfolgte mit offenkundig skandalisierender Absicht. Moniert wird eine allgemein fehlende Prüfung der Bedürftigkeit der Geförderten. Im Zentrum der Kritik steht das Programm zur Unterstützung der Galerien, mit dem angeblich Steuermittel verschwendet worden seien. Auch der BBK ist zumindest in einer Sendung ins Visier geraten. Zur Info: Der BBK hat aus insgesamt 5.140 Anträgen 1.112 Förderungen bewilligt, darunter 408 Kunstprojekte, für die eine durchschnittliche Förderquote von nur 13 % erreicht wurde. Weitere Zahlen hier: www.bbk-bundesverband.de/projekte/neustart-kultur.

In der Berichterstattung wird suggeriert, der BBK wisse nicht einmal, wer gefördert worden sei – Sodom und Gomorrha also – und verweigere mit fadenscheinigen Gründen die Übergabe von personenbezogenen Daten. Immerhin sorgten die Antworten des BBK für den „spektakulärsten Moment" des österreichischen Excel-Kenners im Rechercheteam – wir freuen uns für ihn.

Faktencheck:

1. Der BBK hat über Modul C bewusst keine Stipendien vergeben, sondern Kunstprojekte gefördert, die auf ein bestimmtes künstlerisches Vorhaben gerichtet sind und an deren Ende ein Werk und seine Präsentation (digital oder/und analog) standen. Im Unterschied zu Stipendien, über die frei verfügt werden kann (also z. B. auch für die Miete), können bei der Projektförderung nur damit zusammenhängende Ausgaben (Honorare, Sachkosten) gefördert werden.

2. Der BBK verfügt selbstverständlich über die Namen und Wohnorte aller Geförderten in allen drei vom BBK umgesetzten Modulen. Für die Umsetzung wurde mit einer Datenbank gearbeitet, in der diese sicher und DSGVO-konform verarbeitet wurden.

3. Die Namen aller Künstler:innen, deren Kunstprojekt wir über Modul C fördern konnten (mit einem Betrag bis zu 15.000 Euro), sind auf der Webseite veröffentlicht.

4. Wir haben uns bewusst dazu entschieden, die Namen derer, denen entweder ein Digitalgutschein (in Höhe von bis zu 1.000 Euro) oder ein Mentoring-Programm (mit bis zu 1.700 Euro) gefördert wurde, nicht zu veröffentlichen. Die Digitalgutscheine dienten dazu, Künstler:innen in der Pandemiezeit effektiv und nachhaltig darin zu unterstützen, trotz geschlossener Ausstellungsorte künstlerisch sichtbar zu bleiben – eine unverzichtbare Voraussetzung für den Verbleib im Kunstbetrieb. Wir sind der Ansicht, dass der Erhalt der sehr geringen Fördersumme von 1.000 Euro vor allem im Modul A nicht veröffentlichungswürdig ist, weil hier nicht das künstlerische Schaffen an sich gefördert, sondern eine Unterstützung zur Verbesserung technischer Rahmenbedingungen geleistet wurde. Darauf angewiesen zu sein, ist nicht unbedingt etwas, was ein:e Künstler:in in die Vita aufnehmen würde, während die erhaltene Förderung eines künstlerischen Projekts Ausdruck beruflichen Erfolgs ist.

5. Es wurden personenbezogene Daten verlangt, deren Weitergabe an die Rechercheure aus unserer Sicht weder datenschutzrechtlich zulässig noch sachdienlich waren. Und schließlich wurden all diese Angaben auch für diejenigen, deren Anträge keinen Erfolg hatten, verlangt – ergänzt um die Angabe von Gründen für die Absage – das widerspricht allen Prinzipien einer professionellen unabhängigen Juryarbeit.

6. Eines der Vergabekriterien des BBK waren auch soziale Aspekte. Dies wird in der Berichterstattung des Deutschlandfunk Kultur geflissentlich verschwiegen, obwohl in einer der Nachfragen festgestellt wird, der BBK sei der einzige Verband, der dies so gehandhabt habe.

Es ist gut, wenn Medien staatliche Aktivtäten veröffentlichen, Missstände anprangern, egal in welchem gesellschaftlichen Bereich. Auch wir sehen durchaus Punkte im Programm Neustart Kultur, die in einem künftigen vergleichbaren Programm anders, besser gemacht werden könnten und müssten. Dazu gehören unbedingt Gerechtigkeits-Aspekte, z. B. in sozialer Hinsicht, aber auch was die regional ausgeglichene Streuung von Fördermitteln anbelangt. Das würden wir gerne mit den Verbänden und Institutionen, die mit uns daran arbeiten, die Bildende Kunst, ihre Akteure und ihre Rolle für die Gesellschaft zu stärken, intern und öffentlich, vor allem aber solidarisch diskutieren. Die Meinungsmache, wie sie derzeit vom Deutschlandfunk praktiziert wird, ist nicht nur kontraproduktiv für eine sachliche, faktenorientierte Evaluierung, sondern schadet der Kultur so richtig für die Zukunft, die ja nun alles andere als rosig aussieht. Denn bei Verantwortungsträgern für künftige Kulturförderung kommt doch an: Die Kulturszene verschwendet sowieso nur Steuermittel und braucht eigentlich nichts. Dafür ein herzliches Dankeschön an den Deutschlandfunk Kultur! Den Fragenkatalog und weitere Nachfragen mit unseren Antworten sowie die letzte Stellungnahme am Tag vor Veröffentlichung finden Interessierte unter folgendem Link, damit sie sich selbst ein Bild machen können: we.tl/t-oblndtijTn.

Mit kollegialen Grüßen Dagmar Schmidt und Marcel Noack (BBK Bundesvorsitzende, BBK – Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler)

 

Stellungnahme der Allianz der Freien Künste: Déjà-vu? Ohne Unterstützung stehen die Freien Künste in der Energiekrise vor dem Aus. (15.11.2022)

Die steigenden Energie- und Strompreise bedrohen die freie Kunst- und Kulturszene existenziell. Die Akteur*innen der Freien Künste aller Sparten sehen sich mit explodierenden Produktionskosten konfrontiert, die durch Eintrittseinnahme oder Energieeinsparungen nicht auszugleichen sind. Viele Veranstaltungsstätten, Festivals und Ensembles werden in den kommenden Monaten ihren Betrieb deshalb nicht oder nur eingeschränkt aufrechterhalten können. Die Allianz der Freien Künste (AFK) begrüßt, dass im Rahmen des Wirtschaftsstabilisierungsfonds 1 Milliarde Euro für gezielte Hilfen für Kultureinrichtungen bereitgestellt werden. Hinsichtlich der konkreten Ausgestaltung dieser Hilfen fordert die AFK die Verantwortlichen in Bund und Ländern eindringlich auf, den Begriff der „Kultureinrichtungen" weit zu fassen und die zahlreichen freien und privat getragenen Kulturorte unter den Schutzschirm zu holen. Diese Orte sind nicht nur elementar für die Berufsausübung der freischaffenden Künstler*innen – es handelt sich auch um unverzichtbare Begegnungsstätten, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt fördern. Gleichzeitig erleben wir ein Déjà-vu: Es fehlt weiterhin an effizienten Hilfen für selbstständige Künstler*innen, dabei zeichnen sich bereits jetzt negative Auswirkungen auf ihre Arbeits- und Einkommenssituation ab: Die gestiegenen Energiekosten führen zur Ausdünnung von Spielplanangeboten und Engagements, zur Kürzung von Honoraren sowie zum Wegbrechen von Verdienstmöglichkeiten und sie gefährden den Weiterbetrieb von kreativen Arbeitsräumen wie Ateliers. „Nachdem selbstständige Künstler*innen bereits durch die Corona-Pandemie immense wirtschaftliche Einbußen zu verzeichnen haben, drohen jetzt im Zuge der Energiekrise zusätzlich weitere Umsatzeinbrüche.

Wir appellieren an die Bundesländer, dieser Abwärtsspirale entgegenzuwirken und geeignete Unterstützungsmaßnahmen auf den Weg zu bringen. In der Corona-Pandemie erprobte Hilfsprogramme wie z. B. niedrigschwellig angelegte und unbürokratisch zu beantragende Stipendien können hier Wirkung entfalten", betont Helge-Björn Meyer, Co-Sprecher der Allianz der Freien Künste. Darüber hinaus appelliert die AFK an die Politik, die Fachexpertise der Interessenverbände aller Sparten einzubeziehen. Diese Form der Zusammenarbeit hat sich bei der Bewältigung der Corona-Krise als hilfreich und zielführend erwiesen.

Weitere Infos: https://allianz-der-freien-kuenste.de

Pressemitteilung des BBK Bundesverbandes: Energiefonds für den Kulturbereich – aber nicht für alle? ... wieder fallen Künstler:innen durchs Raster

Nichts gelernt? Die Pandemie hat es doch nun wirklich gezeigt: Ohne Kultur ist eine Gesellschaft arm, ihr Zusammenhalt gefährdet. Deshalb sind ihre Akteure zu schützen und krisenresilient zu machen. Dazu gehören auch Künstler:innen. Wenn sie ihren Arbeitsplatz, das Atelier, nicht mehr finanzieren können, entsteht der Kultur auch ein unersetzlicher Schaden. Die steigenden Energiekosten gefährden erneut viele Künstler:innen in ihrer beruflichen Existenz. Dies ergibt eine aktuelle Umfrage des BBK eindeutig. Deshalb ist es nicht nachvollziehbar, dass nicht auch professionelle Künstler:innen neben den Kultureinrichtungen für den Energiefonds antragsberechtigt sein können.

Dazu Dagmar Schmidt und Marcel Noack, BBK Bundesvorsitzende: „Die Pandemie-Folgen sind in der Bildenden Kunst noch nicht einmal überwunden – und schon wieder werden Künstler:innen bei der Bewältigung der nächsten Herausforderung – den Energiekostensteigerungen – benachteiligt. Der BBK fordert die Bundesregierung und allen voran die Kulturstaatsministerin auf, umgehend ein Programm aufzulegen, das die Folgen der Energiekrise auch für soloselbstständige Künstler:innen abfedert und ihnen dadurch die Fortführung ihres Berufs sichert."

Weitere Informationen: https://www.bbk-bundesverband.de/aktuelles/pressemitteilungen

Buchtipp: Wie überlebe ich als Künstler*in?

Wie können Künstler*innen ihre Kreativität einsetzen, um für sich selbst zu werben? In aktualisierter und stark erweiterter Neuausgabe bietet Ina Roß konkrete Hilfe bei den vielgestaltigen Herausforderungen von Marketing, Finanzierung und Selbstorganisation: mit Guerilla-Marketing statt Hochglanzästhetik und Crowdfunding statt Großsponsoren. Dabei erklärt sich das klassische Handwerkszeug ebenso wie den Einsatz von Social Media. Interviews mit Journalist*innen, Internet-Meinungsmacher*innen und Künstler*innen, die im Netz ihren Markt finden, geben darüber hinaus Inspiration und praktische Anregungen. „Do it yourself!" ist die zentrale Botschaft dieser Werkzeugkiste. // Ina Roß: Wie überlebe ich als Künstler*in? Eine Werkzeugkiste für alle, die sich selbst vermarkten wollen, transcript Verlag Bielefeld 2022

Weitere Informationen: www.transcript-verlag.de/978-3-8376-5993-1/wie-ueberlebe-ich-als-kuenstler-in/

 

Aufruf zur Unterstützung der Kampagne zum Equal Pay Day 2023

Eine vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderte Kampagne macht zum Equal Pay Day 2023 auf die ungleiche Vergütung von Männern und Frauen im Bereich von Kunst und Kultur aufmerksam. 2023 steht unter dem Motto: "Die Kunst der gleichen Bezahlung".

Wir rufen die BBK-Mitglieder aus Sachsen-Anhalt dazu auf, die Kampagne als Privatperson und/oder Mitglied zu unterstützen. Mit der Equal Pay Day Kampagne 2023 wird auf den exorbitant hohen Gender Pay Gap von 30 % in Kunst und Kultur aufmerksam gemacht. Die Strukturen, die dafür verantwortlich sind, sind die gleichen, die auch die allgemeine Lohnlücke in Deutschland von 18 % verursachen: Frauen fehlen in Führungspositionen, Unvereinbarkeit von Beruf und Familie, Rollenstereotype. Je mehr Mitstreiter:innen aus der Kunst- und Kulturszene aktiv werden, sich solidarisch zeigen und die rote Flagge gegen den Gender Pay Gap hissen, umso mehr Bewusstsein können wir dafür schaffen und umso schneller wird sich etwas ändern. Wenig Aufwand – große Wirkung: So können Sie und der Berufsverband Bildender Künstler Sachsen-Anhalt aktiv werden: Wir brauchen viele Mitstreiter:innen, die sich solidarisch erklären und den Skandal von 30 % geschlechtsspezifischem Lohnunterschied in Kunst und Kultur publik machen.

Berichten Sie darüber in Ihrem Newsletter und auf Ihren Social Media Profilen, rufen Sie auf zu Veranstaltungen zum nächsten Equal Pay Day am 7. März 2023. Wir veröffentlichen Ihre Aktionen auf unserer Website auf der Aktionslandkarte. Und werden Sie sichtbar als Testimonials bei der bundesweiten Equal Pay Day Kampagne 2023. Wir suchen Menschen, die uns ein Statement (250 Zeichen inklusive Leerzeichen und ein Foto) zur Verfügung stellen, welches wir für unsere Kampagnenkommunikation im Web, auf unseren Social-Media-Kanälen und in unserem EPD Journal 2023 veröffentlichen dürfen. Bereits veröffentliche Testimonials können Sie sich hier anschauen: www.equalpayday.de/testimonials-2023/

Weitere Infos zur Teilnahme hier: https://www.equalpayday.de/mitmachen/

UdK Berlin Career College_Kuratieren Frühjahr 2023 (02.02.2023)

Wir möchten Sie gerne über den kommenden Zertifikatskurs Kuratieren informieren, der im kommenden Frühjahr 2023 startet: 03. März – 03. Juni 2023: Ausstellungen von Kunst, Kultur, wissenschaftlichen und gesellschaftspolitischen Themen stoßen auf großes öffentliches Interesse und initiieren einen breit angelegten gesellschaftlichen Diskurs. Das Medium Ausstellung bezieht sich dabei heute nicht mehr allein auf traditionelle Orte, Berufsfelder und Themen. Dieser Entwicklung trägt der Zertifikatskurs Kuratieren Rechnung. Die Weiterbildung vermittelt den Teilnehmenden fundiertes Wissen für die kuratorische Praxis aus fachspezifischer und interdisziplinärer Sicht – durch erfahrene Fachdozent*innen, Expert*innengespräche, Beratung und Besuche von Ausstellungsorten des internationalen Kulturstandortes Berlin. Es besteht die Möglichkeit, eigene Ausstellungsprojekte einzeln oder in Arbeitsgruppen während der Kurslaufzeit zu bearbeiten. Eine Einzelberatung durch Dozent*innen ist inbegriffen. Der berufsbegleitende Zertifikatskurs richtet sich an alle, die das Kuratieren neben- oder hauptberuflich bzw. in einem nichtkünstlerischen Berufsfeld ausüben, sowie an Entscheidungsträger*innen öffentlicher Institutionen und Unternehmen.

Weitere Informationen: https://www.ziw.udk-berlin.de/?id=53&L=0&kursid=53200823_1

Bewerbungsschluss: 2. Februar 2023

Energiepreispauschale für solo-selbstständige Künstler*innen

Die Bundesregierung hat neulich im Rahmen ihres zweiten Entlastungspakets beschlossen, dass auch Selbstständige eine Energiepreispauschale erhalten. Alle selbstständigen Künstler*innen, die vierteljährlich eine Steuervorauszahlung leisten müssen, konnten ihre Vorauszahlung für das III. Quartal 2022 (fällig am 10.09.2022) einmalig um bis zu 300,00 Euro reduzieren. Für Kleinunternehmer*innen erfolgt die Auszahlung der Energiepreispauschale im Rahmen der Steuererklärung für das Jahr 2022, also erst im nächsten Jahr. Sie wird vom Finanzamt im Rahmen der Steuererklärung für das Jahr 2022 ausgezahlt. Ein gesonderter Antrag ist nicht erforderlich.

 

Kostenloses Coaching zu Antragstellung & Empowerment für Künstlerinnen

Hier ein Hinweis von Lisa Bergman auf zwei kostenlose Coaching-Formate. Sie sind offen für Künstler*innen, Kurator*innen, Theoretiker*innen, Veranstalter*innen und vor allem auch für männliche* Kollegen. Sie berät in zwei einstündigen Terminen entweder zum Thema Antragstellung oder zum Thema Empowerment und Teilhabe von Flinta* als Mittel gegen den #gendershowgap und genderpaygap.

Für viele Bereiche der Kunst- und Kulturarbeit stellt eine überzeugende Antragstellung ein wichtiges Mittel zur Umsetzung eigener künstlerischer, aber auch kuratorischer Projekte dar. Auf was gilt es in der Konzeption, Kalkulation und Präsentation zu achten? Der Pay und Show Gap in der Kunst geht auch bei zeitgenössischer Arbeit immer noch weit auseinander, obwohl seit Generationen mehr Frauen als Männer künstlerische Fächer studieren. Was kann jede*r Einzelne tun, um Künstlerinnen besser zu unterstützen, und für andere und sich selbst bessere Chancen zu erreichen? Worauf können Kurator*innen in ihrer Auswahl achten, in welchen Netzwerken können wir uns gegenseitig unterstützen?

Weitere Informationen: https://kubuzz.de/angebote/antragsstellung-empowerment-fuer-kuenstlerinnen/

Neue Interviews der BBK-Kampagne #verguetetausstellungen

Im Juni haben wir unsere Kampagne #verguetetausstellungen fortgesetzt. Mit Manon Bursian, Jane Unger und Ruth Heftrig äußern sich drei kunstpolitisch aktive Frauen zum Konzept der Ausstellungsvergütung für bildende Künstler*innen. Wir freuen uns darüber, dass die Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt und die Stadt Halle (Saale) mit dem BBK Sachsen-Anhalt an einem Strang ziehen, wenn es darum geht, Künstler*innen für ihre Arbeit zu vergüten. In Sachsen-Anhalt und speziell in Halle (Saale) wurden schon einige sehr konkrete Schritte unternommen. An welchen Orten es für Künstler*innen noch aufwärts geht, würden wir gerne von Ihnen erfahren: Sind Sie in einem Kunstverein aktiv, der bereits Ausstellungsvergütungen zahlt? An welchem Ort haben Sie als Künstler*in in Sachsen-Anhalt bereits eine Ausstellungsvergütung erhalten? Melden Sie sich gerne unter ausstellungsverguetung@bbk-sachsenanhalt.de, damit wir unsere Liste positiver Praxisbeispiele erweitern können. Herzlichen Dank an unsere Arbeitsgruppe Ausstellungsvergütung mit Matthias Behne und André Kestel - und natürlich an die Interviewpartnerinnen!

Weitere Informationen:  www.bbk-sachsenanhalt.de/ausstellungen/verguetet sowie www.facebook.com/BBKsachsenanhalt und

https://www.instagram.com/bbksachsenanhalt/

 

Dritte Förderphase „Kultur macht stark" 2023–2027 mit dem BBK Bundesverband

27 bundesweit tätige Verbände, Vereine und Stiftungen aus unterschiedlichen kulturellen Bereichen sind ausgewählt worden, um das Bundesförderprogramm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung" von 2023 bis 2027 fortzusetzen. Sie werden kulturelle Bildungsprojekte für Kinder und Jugendliche fördern, die ansonsten nur wenig Zugang zu diesen Angeboten haben. Unter den ausgewählten Organisationen sind viele, die bereits seit 2013 im Programm aktiv sind, darunter auch der Bundesverband Bildende Künstlerinnen und Künstler (BBK) mit „Wir können Kunst". Neu hinzugekommen sind „DAGESH-Jüdische Kunst im Kontext" der Leo Baeck Foundation, der Fonds Darstellende Künste, die Alevitische Gemeinde Deutschland und das JFF - Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis.

Ab Herbst / Winter 2022 können Anträge nach der neuen Förderrichtlinie gestellt werden. Grundlegende Neuerungen im Überblick: Kinder und Jugendliche mit Behinderungen zählen eindeutig zur Zielgruppe. Kultur macht stark"-Angebote können im Rahmen von Projektwochen von Schulen durchgeführt werden. Sie bleiben aber weiterhin freiwillig und außerunterrichtlich. Anteilige Förderung von Personalausgaben bei den Antragstellenden ist möglich. Anhebung der Mindestfördersumme auf 2.000 € (vorher 1.500 €) und der Verwaltungspauschale auf 7 % der anerkannten Ausgaben, mindestens 500 € (vorher 5%, 300 €)

Weitere Informationen: https://www.bbk-bundesverband.de/projekte/wir-koennen-kunst-kultur-macht-stark

Kultur macht stark – 3. Förderrunde: BBK-Konzept zur Förderung empfohlen

Die Projektskizze des BBK Bundesverbands für eine dritte Förderphase im Rahmen von „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung" wurde von der unabhängigen Jury unter Leitung von Prof. Andrea Tober erneut zur Förderung empfohlen. Der BBK wird nun einen detaillierten Antrag einreichen, um dank der professionellen Expertise Bildender Künstler:innen weiterhin Projekte kultureller Bildung im Bereich der visuellen Künste anbieten zu können. Seit 2013 konnten so in ca. 1.200 Projekten ca. 13.000 Kinder und Jugendliche erreicht werden.

Dazu die BBK Vorsitzenden Dagmar Schmidt und Marcel Noack: „Wir freuen uns sehr, dass durch diese neuerliche Förderempfehlung weitere erfolgreiche Arbeit Bildender Künstler:innen in der kulturellen Bildung ermöglicht werden wird. In nun knapp zehn Jahren kamen viele der Teilnehmer:innen durch die vom BBK geförderten Projekte erstmals in Kontakt mit Bildender Kunst und haben diese schätzen gelernt. Professionelle Bildende Künstler:innen eröffnen dabei einen authentischen Zugang zur Kunst und ihrer Produktion, eine unverzichtbare Erfahrung für die Persönlichkeitsentwicklung von Kindern und Jugendlichen."

Weitere Informationen: https://www.bbk-bundesverband.de/projekte/wir-koennen-kunst-kultur-macht-stark

 

Kunst-Initiative #ukrainesupportpledge

Diese Aktion zur Unterstützung der Menschen in der Ukraine ist für Künstler*innen mit Instagram-Account interessant: Auf Instagram gibt es eine künstlerische Initiative, um Spendengelder für die Ukraine zu sammeln, die #ukrainesupportpledge. Künstler*innen können kleine Arbeiten zum Preis von 200€/$/£ zum Verkauf anbieten. Die Käufer*innen spenden das Geld direkt an die Organisation „Just giving" und senden den Spendenbeleg an die Künstler*innen. Diese versenden das Bild anschließend mit der Post. Die Initiative wurde von der Organisation „Artist Support Pledge" ins Leben gerufen - Infos und wie man mitmachen kann gibt es auf Instagram unter deren Profil @artistsupportpledge.

Weitere Informationen: https://www.instagram.com/ukrainesupportpledge/  und https://artistsupportpledge.com/german/

BBK-Vorsitzende Dagmar Schmidt nun Vizepräsidentin im Deutschen Kulturrat

Die bildende Kunst ist nun mit Dagmar Schmidt als Vizepräsidentin im Vorstand des Deutschen Kulturrates stark vertreten. Am 23. März wählte der Sprecherrat des Deutschen Kulturrates für die Amtszeit 2022 bis 2025 einen neuen Vorstand. Zum Präsidenten wurde der Cellist Christian Höppner, Deutscher Musikrat, gewählt. Er war bereits von 2013 bis 2019 Präsident des Deutschen Kulturrates. Christian Höppner sagte in seiner Bewerbungsrede: »Kraftfelder für das Kulturleben bündeln und stärken: Dafür möchte ich mich in dieser von gesellschaftlichen Umbrüchen geprägten Zeit einsetzen.« Der Designunternehmer Boris Kochan, Deutscher Designtag, wurde zum zweiten Mal infolge zum Vizepräsidenten gewählt. Er führte in seiner Bewerbungsrede aus: »Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass die Arbeit des Deutschen Kulturrates entscheidend dazu beiträgt, die Vielfalt kulturpolitischer Möglichkeiten fundiert zu ergründen und kollegial zu diskutieren.« Die Bildende Künstlerin Dagmar Schmidt, Deutscher Kunstrat, wurde als neue Vizepräsidentin gewählt. Sie erklärte bei ihrer Bewerbung: »Gerade während der unerwarteten Herausforderungen durch die Pandemie hat sich die Stärke dieses Verbunds gezeigt. Die Krise hat uns zusammenrücken lassen.« Im Anschluss an die Wahl erklärten die Vorstandsmitglieder: »Wir freuen uns auf drei spannende kollegiale Jahre und auf Debatten innerhalb des Deutschen Kulturrates sowie mit vielen anderen kulturpolitischen Akteuren. Es gibt vieles zu tun. Wir sind gesprächsbereit!« Hauptamtlicher Geschäftsführer ist weiterhin Olaf Zimmermann. Der neugewählte Vorstand dankt herzlich Susanne Keuchel, die dem Deutschen Kulturrat von 2019 bis 2022 als Präsidentin vorstand, und Ulrike Liedtke, die in diesem Zeitraum Vizepräsidentin war, für ihre Arbeit. Beide kandidierten nicht wieder.

Weitere Informationen: https://www.kulturrat.de/presse/pressemitteilung/neuer-vorstand-gewaehlt-christian-hoeppner-boris-kochan-und-dagmar-schmidt/

 

Unterstützung für Menschen in und aus der Ukraine: Neue Informationsplattformen

Wenn auch Sie den vom Krieg betroffenen Menschen in oder aus der Ukraine helfen möchten, finden Sie hier einen kleinen Überblick von Hilfsangeboten.Der Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt bündelt Informationen zu folgenden Themen: Unterstützung für Menschen an den ukrainischen Grenzen; Unterstützung für Menschen, die schon in Deutschland angekommen sind; direkte Unterstützung in Sachsen-Anhalt. Der BBK Bundesverband informiert über Hilfsangebote aus dem Kulturbereich, z.B. zu Stipendienfür Kulturschaffende aus der Ukraine, zu weiteren Angeboten des Goethe-Instituts, des Deutschen Kulturrates, der Internationalen Gesellschaft der Bildenden Künste (IGBK) und dem ifa-Institut für Auslandsbeziehungen, zum Programm "Artists at Risk: UKRAINE", zum Schutz von Kulturgut, zu Angeboten der HGB Leipzig und der KunsthochschuleMainz sowie zu allgemeinen Hilfsmöglichkeiten und zu Stellungnahmenverschiedener Akteure aus dem Kunst- und Kulturbereich.

Link zum Flüchtlingsrat: https://www.fluechtlingsrat-lsa.de/2022/02/ukraine-unterstuetzungsmoeglichkeiten-fuer-fliehende/
Link zum BBK Bundesverband: https://www.bbk-bundesverband.de/ukraine

Pressemitteilung der Allianz der Freien Künste: Faire Vergütung in Förderrichtlinien verankern

Die Allianz der Freien Künste (AKF) begrüßt, dass die Kultur-Minister:innenkonferenz (Kultur-MK) die dringend notwendigen Verbesserungen der Einkommenssituation und der sozialen Absicherung selbstständiger Künstler:innen in den Fokus ihrer Arbeit gestellt hat. In ihrer Sitzung am 9. März 2022 hat die Kultur-MK unter Vorsitz von Ministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen erste Ergebnisse der von ihr eingesetzten „Kommission für faire Vergütung für selbstständige Künstlerinnen und Künstler" diskutiert. Die abschließenden Empfehlungen werden für den Herbst erwartet.

Die 19 Mitgliedsverbände der Allianz der Freien Künste befürworten die Verankerung von Mindeststandards zur Vergütung in öffentlichen Förderprogrammen und bringen ihre langjährige Erfahrung in der Entwicklung branchenspezifischer Honorar- und Gagenempfehlungen gerne ein. Mit diesem dringend notwendigen Schritt muss eine entsprechende finanzielle Ausstattung der Fördereinrichtungen und -töpfe einhergehen, so dass eine faire Vergütung künstlerischer Leistungen auch tatsächlich realisiert werden kann und die Anzahl geförderter Projekte nicht einbricht. Als Allianz der Freien Künste unterstützen wir den Einsatz der Kultur-MK und freuen uns auf einen konstruktiven Austausch dazu.

Weitere Infos: https://allianz-der-freien-kuenste.de

Schulprojekt des BBK wird besser ausgestattet

In der vergangenen Woche haben Vertreter*innen des BBK Sachsen-Anhalt und des Ministeriums für Bildung des Landes Sachsen-Anhalt den Kooperationsvertrag für die nächsten drei Jahre des Schulprojekts unterzeichnet. Das seit 1996 existierende Programm „Künstler*innen an Schulen in Sachsen-Anhalt" wird demnach finanziell besser ausgestattet, sodass zum einen die Honorare der beteiligten Künstler*innen weiter ansteigen und zum anderen mehr oder größere Projekte realisierbar werden. Statt bislang 20.000 Euro pro Jahr erhält der BBK Sachsen-Anhalt 30.000 Euro für das Jahr 2022, 40.000 Euro für das Jahr 2023 und 50.000 Euro für das Jahr 2024. Wir freuen uns riesig über diese Steigerung, die zugleich eine erhöhte Wertschätzung unserer und insbesondere Ihrer Arbeit bedeutet! Zwischen 2019 und 2021 konnten über 1.800 Schüler*innen von dem Programm profitieren. Im März folgt die neue Ausschreibung für das Schuljahr 2022/23.

 

Werkdatenbank in neuem Design

Ab sofort macht es richtig Spaß in der "Werkdatenbank bildende Kunst Sachsen-Anhalt" zu stöbern und zu recherchieren. Denn mit dem neuen Design kommen nicht nur die einzelnen Werke und alle gemeinsam in ihrer Vielfalt besser zur Geltung, sondern die Such- und Filterfunktionen lassen sich auch viel besser bedienen. Wir danken ganz herzlich Pepe Jürgens und Daniel Burckhardt für die Gestaltung und Umsetzung sowie dem Bundesprogramm Neustart Kultur mit dem Förderinstrument „Kultur.Gemeinschaften" der Kulturstiftung der Länder für die Finanzierung!

Weitere Informationen: https://werkdatenbank.bbk-sachsenanhalt.de/

 

Werkdatenbank mit neuem Nachlassverzeichnis: Walter Opitz

Nachdem wir die Pilotphase mit Werk- und Nachlassverzeichnissen zu 21 Künstler*innen erfolgreich abschließen konnten, steht die Datenbank nun allen interessierten Künstler*innen sowie Nachlassverwalter*innen und Erb*innen offen. Zwar wird die wissenschaftliche Erschließung und die fotografische Dokumentation nun nicht mehr aus Drittmitteln finanziert, aber Workshops und regelmäßige Arbeitstreffen helfen, damit alle gut vorankommen.

Mit Walter Opitz (1929-2003) stellen wir nun das erste Ergebnis dieser neuen Phase vor. Die Verzeichnung von 95 Werken Opitz' in den Sparten Ausstattung Bühne/Film, Glas, Grafik und Mischtechnik sowie Malerei stammt von der halleschen Wissenschaftlerin und Journalistin Jenny Weber in Zusammenarbeit mit der Witwe des Künstlers, Brigitte Köster-Opitz.

Weitere Informationen: https://werkdatenbank.bbk-sachsenanhalt.de/person/36

BBK Bundesverband präsentiert realisierte Projekte im Modul C

Der BBK Bundesverband hat eine neue Website geschaffen, auf der sukzessiv alle bislang im Rahmen von Neustart Kultur geförderten Projekte des Modul C vorgestellt werden.

Zur Webseite: https://www.innovative-kunstprojekte.de/start

Stadt Stuttgart beschließt Ausstellungshonorare

2016 begann Berlin als erstes Bundesland damit, bei Ausstellungen in den Kommunalen Galerien den beteiligten Künstlerinnen und Künstlern Honorare zu zahlen. Jetzt zieht die Stadt Stuttgart nach: „Das Berliner Modell war Vorbild für die Initiative der Fachgruppe Bildende Kunst in ver.di, im Vorfeld der Haushaltsberatungen der Stadt Stuttgart einen Etat für Ausstellungshonorare zu fordern. Gespräche mit dem Kulturamt und fast allen Fraktionen des Gemeinderats ebneten letztlich den Weg zu einem Haushaltsbeschluss für Ausstellungshonorare." Der Gemeinderat genehmigte ab 2023 für Honorarzahlungen jährlich 270.000 Euro, davon 60.000 Euro davon als Honorare für künstlerische Projekte, die vom Kulturamt vergeben werden." Zur Erarbeitung eines Vergabemodells stehen 50.000 Euro schon im Jahr 2022 zur Verfügung.

Weitere Informationen: https://www.kunstforum.de/nachrichten/stadt-stuttgart-beschliesst-ausstellungshonorare/?utm_source=Empf%C3%A4nger+Nachrichten&utm_campaign=8aca5efa15-EMAIL_NACHRICHTEN_NA_27012022&utm_medium=email&utm_term=0_4d61337e12-8aca5efa15-127863245

 

Einzelcoaching für Künstler*innen des BBK Sachsen-Anhalt von Johanna Kintner

Ihr Anliegen steht im Mittelpunkt des Gesprächs, die Inhalte richten sich nach Ihren konkreten Fragestellungen. Ich kann beispielsweise mit Ihnen gemeinsam auf Ihre künstlerische Arbeit schauen oder Ihnen eine Rückmeldung zu einem Text über Ihre künstlerische Arbeit geben. Als Künstlerin begleite und unterstütze ich seit vielen Jahren im Rahmen von Lehraufträgen und Angeboten in der Weiterbildung andere Künstler*innen, u.a. habe ich Workshops zum Schreiben und Sprechen über die eigene Kunst beim BBK Sachsen-Anhalt angeboten. Die 1-stündigen Gespräche finden online statt, das Honorar beträgt 60 Euro.

Kontakt: johannakintner@gmx.de

 

Preis der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt für Julia Rückert

Die Keramikerin und Burg-Alumna Julia Rückert hat im Rahmen des Initiativprojekts der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt für den Schlosspark Oberwiederstedt den Kunstwettbewerb Einheit mit der Natur – Eine Installation für den Geburtsort des Novalis gewonnen. Die Installation der Künstlerin „Gepflanzt, gepflückt, verzückt" soll im Mai 2022 eingeweiht werden und bis zum Spätsommer zu sehen sein.

Weitere Informationen: https://www.kunststiftung-sachsen-anhalt.de/kunststiftung-startet-ins-novalis-jahr/

Preis der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt für Julia Rückert

BBK-Werk-Datenbank steht nun allen offen!

Nachdem das Pilotprojekt mit 12 Werkverzeichnissen und 11 Nachlassverzeichnissen erfolgreich abgeschlossen wurde, starten wir nun in eine neue Phase. Ab sofort können sich alle Künstler*innen aus Sachsen-Anhalt um die Aufnahme in die „Werk-Datenbank Bildende Kunst Sachsen-Anhalt" bewerben. Voraussetzung ist eine professionelle künstlerische Tätigkeit.

Die Nutzung der Datenbank ist mit einer einmaligen Gebühr verbunden (für BBK-Mitglieder: 50,00 Euro, für andere: 80,00 Euro). Der BBK Sachsen-Anhalt kann keine Kosten für die Reproduktion der Werke, die inhaltliche Erschließung oder die Dateneingabe bereitstellen. Aber wir arbeiten daran, dass alle Interessent*innen ab Februar 2022 folgende Unterstützung erhalten: Workshop/Einweisung in die Nutzung der Datenbank (eintägiger Workshop in Halle), danach regelmäßig (z.B. einmal monatlich, ein Nachmittag) Gelegenheit zu gemeinsamen Arbeitstreffen der einspeisenden Künstler*innen, ggf. mit Begleitung durch erfahrende Expert*innen. Bekunden Sie Ihr Interesse in einer formlosen E-Mail unter nachlass@bbk-sachsenanhalt.de.

Weitere Informationen: https://werkdatenbank.bbk-sachsenanhalt.de

 

Neue Übersichten über Förderprogramme der EU

Auf der EU-Ebene gibt es insgesamt 13 Förderprogramme verschiedenster Ausrichtung, die Fördermöglichkeiten für den Kultur- und Kreativsektor bieten. Eine neue Website bietet einen guten und einfach verständlichen Überblick mit Erklärungen zum jeweiligen Programm. Nicht bei jedem Programm benötigt man europäische Partner:innen. Für die kulturelle Bildung ist insbesondere der Europäische Sozialfonds interessant, für Projekte im ländlichen Raum das Programm Leader.

Das Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes hat zudem ein Dossier vorgelegt, das einen Überblick über relevante Förderschwerpunkte der EU für die aktuelle Förderperiode bietet. Neben dem Programm Creative Europe werden weitere Förderprogramme, wie Horizon Europe, das neue Europäische Bauhaus, Invest EU und Digital Europe dargestellt und Fördervoraussetzungen für potentielle Bewerber:innen beschrieben.

Zur Übersicht der Förderprogramme: https://www.europa-foerdert-kultur.eu/

Zum Dossier: https://107904.seu2.cleverreach.com/c/65344657/429cb7af661-r3fhoz

 

Forderungen an die Koalitionäre und Neuwahl des BBK-Bundesvorstands

Knapp 60 Delegierte aus dem gesamten Bundesgebiet haben auf der 15. Bundesdelegierten-versammlung des BBK Bundesverbands, mit mehr als 10.000 Mitgliedern größter Künstler:innenverband Europas, über ihre Forderungen an die Koalitionsparteien beraten und für die kommenden vier Jahre einen neuen Vorstand gewählt. Die verhandelnden Parteien werden aufgefordert, im Koalitionsvertrag konkrete Maßnahmen verbindlich zu verabreden, die die Rahmenbedingungen für Bildende Künstlerinnen und Künstler spürbar verbessern.

Die zentralen Erwartungen lauten: faire Vergütung aller künstlerischer Leistungen, u. a. durch die Verankerung der Ausstellungsvergütung in Förderrichtlinien der öffentlichen Hand und im Urheberrechtsgesetz; Reform der sozialen Sicherungssysteme, damit Bildende Künstler:innen in ihren hybriden Erwerbsleben bei Einkommensausfällen und im Alter abgesichert sind, u. a. durch eine Erhöhung des Bundesanteils für eine starke und zukunftssichere Künstlersozialkasse und durch eine im Mindesteinkommen angepasste Grundrente; Geschlechtergerechtigkeit statt Gender Pay Gap und Gender Show Gap, u. a. durch die Wiedervergabe des Gabriele Münter Preises für Künstlerinnen ab 40; fiskalische Anreize für den Kunst- und Kulturgenuss, u. a. durch einen Steuerfreibetrag für Kultur von 20.000 €, beispielsweise für Kunstankäufe; Atelierraumförderung analog zur Förderung des sozialen Wohnungsbaus.

Das höchste Gremium des BBK Bundesverbands wählte zudem einen neuen Bundesvorstand: Mit 98 % der Stimmen wurde Dagmar Schmidt (Niedersachsen) zur Bundesvorsitzenden wiedergewählt, neuer Co-Vorsitzender ist Marcel Noack (Sachsen). Zu Beisitzer:innen wurden gewählt: Dierk Berthel (Bayern), Doris Granz (Schleswig-Holstein), Jutta Pelz (Brandenburg), Doris Weinberger (Bremen), Ulla Windheuser-Schwarz (Rheinland-Pfalz). Mit stehenden Ovationen verabschiedeten die Delegierten den langjährigen Bundesvorsitzenden Werner Schaub. Sie dankten ihm für seinen großartigen Einsatz für die Bildenden Künstlerinnen und Künstler und trugen ihm einstimmig die Ehrenmitgliedschaft an.

Am Vortag hatte der BBK Bundesverband in der Landesvertretung Niedersachsen das Symposion „ProKunsT – ÜberLeben mit Kunst" veranstaltet.

Die Aufnahme ist hier online abrufbar: https://www.youtube.com/watch?v=YlLqq4xfgTA.

 

ProKunsT6 Digitales BBK-Handbuch für nur 10 Euro

Erstmals ist das vom Bundesverband Bildende Künstlerinnen und Künstler herausgegebene Standardwerk in digitaler Fassung erschienen. Das Handbuch enthält Informationen zum Berufsstart, zum künstlerischen Einkommen, zu Steuern, sozialer Sicherung, Urheberrecht, Kunst am Bau und vieles andere mehr. In den aktualisierten Kapiteln finden sich zahlreiche Links zu weiterführenden Informationen sowie Musterverträge, -formulare und Checklisten. Der Download kostet für BBK-Mitglieder nur 10,00 Euro!

Download und weitere Informationen: https://www.bbk-bundesverband.de/projekte/aktuelle-projekte/prokunst-2021

Angebot: Künstlerportal Deutschland

Der Leipziger Verein Kunst+Projekte e.V. hat das Künstlerportal Deutschland entwickelt, das nun durch Künstlerinnen und Künstler mit Leben erfüllt werden soll. Es ist ein Projekt aus dem Programm Neustart Kultur, gefördert durch Kultur.Gemeinschaften und für die beteiligten Künstlerinnen und Künstler / Kulturschaffenden kostenfrei. Unter Ausnutzung der Möglichkeiten von Globalisierung und Digitalisierung wird eine Plattform geschaffen, wo Künstlerinnen und Künstler sich national und international Aufmerksamkeit und Anerkennung sichern können. Hier kann sich jede Künstlerin und jeder Künstler der angewandten und bildenden Kunst, der in Deutschland lebt und arbeitet, eintragen lassen (wenn er möchte), diskriminierungsfrei und antirassistisch. Auf der Webseite erhalten Sie weitere Informationen und können sich eintragen lassen. Entweder mit einer Verlinkung zur eigenen Webseite, mit E-Mail-Adresse oder einer Sedcard (wird von uns angefertigt). Auch werden neben den konventionellen Kommunikationswegen die Social Media Möglichkeiten genutzt.

Weitere Informationen: https://kuenstlerportal-deutschland.de

Handreichung: Auf den Punkt – Kulturraum Kindheit und Jugend

Die Publikation des Rats fürs Kulturelle Bildung weist auf politischen Handlungsbedarf insbesondere in drei Themenfeldern hin: bei der frühkindlichen kulturellen Bildung in Kitas und Familien, bei Angeboten in der kulturellen Kinder- und Jugendarbeit und vor Ort bei der Sicherung und Schaffung der notwendigen Infrastruktur von physischen Freiräumen und Begegnungsorten. 2020 erschien bereits die bildungspolitische Handreichung „Kulturort Schule".

Weitere Informationen: https://www.rat-kulturelle-bildung.de/publikationen/auf-den-punkt

 

Handbuch: Mehr als Homeschooling und Onlinebasteln

Aus der Not heraus wurden während der Corona-Pandemie mit großer Experimentierfreude und Wagemut digitale sowie hybride Angebote für Kinder und Jugendliche entwickelt. In dem Handbuch werden digitale Jugendarbeit und kulturelle Bildung reflektiert.

Weitere Informationen: https://www.kopaed.de/kopaedshop/?pg=8&pid=1324

 

Podcast der Initiative Urheberrecht

In der Podcast-Serie spricht Anja Goerz mit Persönlichkeiten aus Kunst und Kultur, die neben ihrem kreativen Schaffen für die Rechte von Künstler:innen und Urheber:innen kämpfen, über die Wechselwirkung von Schaffenskraft, Werknutzung und Urheberrecht.

Weitere Informationen: https://urheber.info/podcast

 

Projektabschluss „Pilotverzeichnisse" mit drei neuen Verzeichnissen in der Werk-Datenbank

Seit heute sind die Verzeichnisse zu Benno Butter, Ludwig Ehrler und Johann-Peter Hinz in unserer Werk-Datenbank Bildende Kunst Sachsen-Anhalt veröffentlicht. Der Dessauer Künstler Benno Butter (1914-1985) war in vielen Sparten tätig, insbesondere schuf er Illustrationen, freie Malerei und Grafik, aber auch Hinterglasbilder und Ausstattungen für Bühne und Film. Einer seiner Schwerpunkte war die baugebundene Kunst, wie zum Beispiel in „Das alte Dessau" von 1978, in der Werk-Datenbank hier zu sehen.

Das Werk des ehemaligen BURG-Rektors Ludwig Ehrler (1939-2014) erstreckt sich auf die unterschiedlichsten Gattungen, er trat als Maler großformatiger abstrakt-geometrischer Werke, als Gestalter von Räumen, Ausstellungen, Büchern und Plakaten, als Grafiker und Produzent plastischer Arbeiten in Erscheinung. Vielen dürften seine baugebundenen Arbeiten bekannt sein – wie hier der "Raum der Stille" im Universitätsklinikum Halle (Saale) von 2006.

Auch der Künstler Johann-Peter Hinz (1941-2007) ist mit vielen Werken im öffentlichen Raum präsent – an der frischen Luft und in Kirchen. Ein prominentes Beispiel steht in der Stadt, in der seit 1970 gelebt hat: "Brüche der Geschichte", 2000, vor dem Burchardikloster Halberstadt, abrufbar hier.

Mit dieser Veröffentlichung kommt ein mehrjähriges Projekt des Kulturwerks des BBK Sachsen-Anhalt zu einem gelungenen Ende. Dank geht neben den beteiligten Fotograf*innen und Kunstwissenschaftler*innen an die Familien und engagierten Freunde der Künstler sowie ganz besonders an unsere Mitarbeiterin Jenny Weber, die in der BBK-Geschäftsstelle die Fäden in der Hand gehalten hat! Das Projekt ist am kommenden Wochenende (25./26. September 2021) auf der Kunstmesse HAL ART präsent. Am BBK-Sonderstand „Reife Leistung!" können Besucher*innen in der Datenbank stöbern und in einem Vortrag am Sonntag um 11 Uhr mehr über das ambitionierte Projekt erfahren.

Weitere Informationen: https://werkdatenbank.bbk-sachsenanhalt.de

BBKarium im September: René Schäffer

Nach Präsentationen von Michela Benedan, Isabella Sissis, Simon Horn, Sarah Bartmann und Andrea Flemming zeigen wir in unserem Schaufenster in der halleschen Altstadt nun eine Installation von René Schäffer. Das im September 2021 gezeigte interaktive Bild ist eine erste Annäherung des Künstlers an das Thema immersive Webanwendungen. Es geht dabei darum, Techniken des 21. Jahrhunderts für die Kunst nutzbar zu machen. Die virtuelle Galerie art-vr.de lädt ein zu einem Rundgang. Das Projekt wurde gefördert im Rahmen von "Kultur ans Netz".

Foto: Matthias Ritzmann

Weitere Informationen: https://www.bbk-sachsenanhalt.de/ausstellungen/bbkarium

Erinnerungsort für die „vergessenen Frauen" der Strafanstalt Aichach (15.08.2021)

Die Stadt Aichach lobt einen Wettbewerb zur Gestaltung eines Erinnerungsortes für die „vergessenen Frauen" der Strafanstalt Aichach während des Nationalsozialismus aus. Kunst- und Kulturschaffende können Ideen dafür einzureichen.

In einer ersten Phase können Ideen für die Gestaltung des Erinnerungsortes eingereicht werden. Gestaltende Künstlerinnen und Künstler können dabei gerne auch mit Geisteswissenschaftler*innen zusammenarbeiten. Die Jury wird anhand einer Beurteilungstabelle, die Teil der Auslobung ist, die anonym eingereichten Ideen voraussichtlich im September sondieren und bis zu fünf auswählen, deren Urheber*innen eingeladen werden, ihre Ideen zu Entwürfen weitergehend auszuarbeiten. Dafür haben die ausgewählten Künstler*innen bis Ende 2021 Zeit. Zu Beginn des Jahres 2022 ist dann eine weitere Jury-Sitzung geplant, die Bekanntgabe der Juryentscheidung ist für Ende Januar 2022 vorgesehen. Die Umsetzung soll dann bis Ende 2022 erfolgen. Die Gewinnerin/Gewinner des Wettbewerbs erhält ein Preisgeld von 2000 € brutto, sofern die Wettbewerbsleistungen rechtzeitig und vollständig erbracht worden sind. Die bis zu vier anderen Teilnehmerinnen/Teilnehmer der zweiten Phase erhalten eine Entwurfsentschädigung von je 500 € brutto. Das Honorar für die spätere Ausführung liegt bei 4.000 € brutto. Für die Verwirklichung des Gestaltungsobjektes stehen zusätzlich maximal bis zu 12.000 € brutto zur Verfügung.

Weitere Informationen: https://www.aichach.de/B%C3%BCrger/Aktuelles-Services/Nachrichten/Wettbewerb.php?object=tx%2C2653.5.1&ModID=7&FID=2653.3454.1&NavID=2653.8&La=1

Bewerbungsschluss: 15. August 2021

 

Ideenwettbewerb „Kunst im Stadtbild Wolfsburgs" (03.09.2021)

Der Titel des Kulturentwicklungsplans „Für die Stadt > für die Bürger > für die Zukunft" bildet den thematischen Rahmen für den Ideenwettbewerb. Angesichts einer dynamischen Stadtentwicklung bietet Wolfsburg einzigartige Rahmenbedingungen und Möglichkeiten für die Erprobung und Erforschung der Funktion von Kunst im öffentlichen und digitalen Raum: Welche Rolle spielt Kunst innerhalb der baulichen, digitalen, gesellschaftlichen und damit kulturellen Ausformung einer Stadt? Wie beeinflusst und verändert sie den Menschen, sein analoges und digitales Umfeld sowie seine Wahrnehmung von sich und dem ihn umgebenden Stadtraum?

Den Teilnehmenden des Wettbewerbs wird die Möglichkeit geboten, Ideen für Projekte zur Kunst im Stadtbild von Wolfsburg vorzuschlagen. Dabei steht es ihnen im Rahmen dieser Ausschreibung des Wettbewerbs frei, für welchen Standort innerhalb des Stadtraums sie ihre Projekte entwickeln möchten. In Frage kommen dabei der digitale Stadtraum aber auch freie Bereiche im Stadtgebiet; es muss sich aber stets um öffentliche Räume handeln. Erwartet wird von den Wettbewerbsteilnehmer*innen, dass sie sich mit der Entwicklung der Stadt Wolfsburg und ihrer gegenwärtigen Situation beschäftigen. In Auseinandersetzung mit der Geschichte der Kunst im Stadtbild Wolfsburgs sollen visionäre Ideen entstehen, die von den derzeitigen Freiräumen im Stadtraum Besitz ergreifen.

Teilnehmen können Studierende und Absolventen*innen aus den Bereichen der Fachrichtung „Freie Kunst" und Studiengängen mit den Schwerpunkten „Kunst im öffentlichen Raum" oder „Digitale Kunst", die zum Zeitpunkt der Fertigstellung der Arbeit an einer deutschen Universität, Hochschule oder Fachhochschule eingeschrieben sind bzw. deren Abschluss dort nicht länger als 3 Jahre zurückliegt. Die Immatrikulation bzw. der Studienabschluss ist mit einer entsprechenden Bescheinigung nachzuweisen. Teilnehmen können Einzelpersonen und Arbeitsgemeinschaften mit jeweils einem Projekt. Bei der Einreichung von Gruppenarbeiten muss mindestens eine Person die Teilnahmevoraussetzungen im vorstehenden Absatz erfüllen. Jede*r Teilnehmer*in darf sich nur mit einer Arbeit beteiligen. Es können nur Arbeiten eingereicht werden, die nicht älter als 12 Monate sind, diese dürfen noch nicht an anderer Stelle eingereicht oder veröffentlicht sein.

Weitere Informationen: https://www.wolfsburg.de/newsroom/2014/12/12/10/47/ideenwettbewerb

Bewerbungsschluss: 3. September 2021

Regionalmanager*in Kultur. Handreichung zur Kulturarbeit in ländlichen Räumen

Kultur gewinnt für die regionale Entwicklung in vielen ländlichen Regionen in Deutschland stetig an Bedeutung. Ein vielfältiges Kulturangebot und eine vitale Kulturarbeit tragen maßgeblich zu einem lebendigen Miteinander vor Ort bei. Dafür braucht es verlässliche Ansprechpersonen, die das bestehende Engagement der Kulturakteure, Vereine und kommunalen Kulturämter ergänzen, neue Impulse in die Region geben und Bedarfe in die Verwaltung und Politik zurückspiegeln.

Mit dem Pilotprojekt „Regionalmanager*in Kultur" (2019 – 2023) ermöglichen das Programm TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel der Kulturstiftung des Bundes und das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg in fünf Landkreisen und einem Regionalverband in Baden-Württemberg solche Netzwerkstellen für die Kultur. Die nun erschienene Handreichung „Regionalmanager*in Kultur" bündelt Praxiserfahrungen aus dem Pilotprojekt und beschreibt die inhaltlichen Anforderungen an das Aufgabenprofil „Regionalmanager*in Kultur" sowie die notwendigen strukturellen Voraussetzungen für die Einrichtung von Netzwerkstellen für Kultur. In den vergangenen Jahren haben die Kulturministerien verschiedener anderer Bundesländer ebenfalls Netzwerkstellen für die Kultur in ländlichen Regionen eingerichtet und gefördert. Dabei stellen sich oft ganz ähnliche Fragen zur Profilierung, Verortung und Etablierung der Stellen. Ein Austausch dazu und eine Weitergabe des Wissens ist wichtig, um diese Entwicklungen vor Ort und bundesweit voranzutreiben. Dazu möchten wir mit der Handreichung „Regionalmanager*in Kultur" einen Beitrag leisten. Das digitale Dossier „Die neuen Netzwerker", das zusammen mit der Handreichung erscheint, versammelt Stimmen aus der Kulturpolitik und dem Regionalmanagement. Es diskutiert die Relevanz fester Netzwerkstellen für die kulturelle Infrastruktur ländlicher Räume und stellt beispielgebende Regionalmanagements für Kultur vor, die deutschlandweit bereits etabliert sind.

Download der Handreichung: http://www.trafo-programm.de/handreichung_regionalmanager

Infos zum TRAFO-Programm der Kulturstiftung des Bundes: https://www.trafo-programm.de/1988_themen#3133