Matching-Portal und Förderprogramm Ukraine des Goethe-Instituts am 5. Juli

Matching-Portal und Förderprogramm Ukraine des Goethe-Instituts | Info-Session für regionale Künstler*innenorganisationen, Künstlerhäuser und Projekträume | 05. Juli 2022 um 12 Uhr. Das Goethe-Institut hat gemeinsam mit der internationalen NGO Artists at Risk in den letzten Wochen ein Matching-Portal auf den Weg gebracht, mit welchem Unterstützungsangebote von Kulturinstitutionen in Deutschland an Kulturschaffende aus der Ukraine vermittelt werden. Das können zum Beispiel Residenzen und Stipendien sein, aber auch Arbeitsmöglichkeiten und Studioplätze, bis hin zu Ausstellungen, künstlerischen Auftritten oder Produktionen, die einen Zeitraum von einem bis sechs Monaten umfassen. Zu diesem Service gehört ebenfalls, dass diese Angebote bei Bedarf finanziell gefördert werden können. Insbesondere kleinere Institutionen und Strukturen, die keine sonstigen finanziellen Unterstützungsmöglichkeiten haben, sollen so ermutigt werden, neue Angebote einzurichten. Die IGBK bietet am 05. Juli 2022 um 12 Uhr gemeinsam mit dem Goethe-Institut und Artists at Risk eine einstündige Info-Session zu diesem Portal und zu den Fördermöglichkeiten im Rahmen dieser Vermittlungsstruktur an, insbesondere auch für regionale Künstler*innenorganisationen, Künstlerhäuser und Projekträume. Vielleicht möchten Sie sich gerne mit Ihrem Angebot registrieren, sind aber unsicher, ob Ihr Format passt? Oder Sie haben weitere Fragen zum Programm? Dann sind Sie herzlich zur Teilnahme an dieser Info-Session am 05. Juli 2022 um 12 Uhr eingeladen.

Zoom-Zugangslink: https://us02web.zoom.us/j/87382374563?pwd=wQgLPWJcd5j9lo7NwHAu-Mh-rGiCLW.1 , Meeting-ID: 873 8237 4563, Kenncode: 924030 .

Die IGBK hat in den letzten Wochen bereits Austausch- und Vernetzungstreffen zum Thema Ukraine für regionale Künstler*innenorganisationen, Projekträume und Künstlerhäuser organisiert.

Weitere Informationen: https://www.goethe.de/de/kul/ges/ser/zte.html?wt_sc=ukraine-hilfe  und https://www.igbk.de/de/wir-vernetzen/aktuelles-wir-vernetzen/1993-austausch-vernetzung-ukraine-3

 

 

BBK-KUNSTSPAZIERGANG Magdeburg am 13. August

Mit unserem KUNSTSPAZIERGANG Magdeburg, wollen wir die »Kunstreisen des BBK Sachsen-Anhalt« wieder aufleben lassen. Beginnen wollen wir mit einem Stadtspaziergang von der Petrikirche bis zum Domplatz. Geplant ist der Besuch von drei Magdeburger Kirchen mit einem Fokus auf plastische Kunst und Glaskunst: Petrikirche: Innenausstattung von Heinrich Apel (1968) und Fensterzyklus von Charles Crodel (1970)

Johanniskirche: Max Ulrichs neue Fenster (geweiht 2020) 

Magdeburger Dom: von der gotischen Plastik über das Lebensbaumkruzifix von Jürgen Weber (1986–88) zum neuen Altaraufsatz im Chor von Franca Bartholomäi (2009). Begleitet werden wir an diesem Tag von Gotthard Demmel, Dom- und Stadtführer. Die Anreise soll individuell erfolgen. 

Termin: Samstag, 13.08.2022 

Treffpunkt: 9.45 Uhr an der Petrikirche (Neustädter Str. 4, 39104 Magdeburg)

Ablauf: 10.00 – 11.00 Uhr Petrikirche – Führung und Gespräch; 11.30 – 12.30 Uhr Johanniskirche – Führung und Gespräch; 12.30–14.00 Uhr individuelle Mittagspause. Für alle, die sich etwas setzen, einen Kaffee oder etwas Kleines zu Essen zu sich nehmen wollen, kann die Organisatorin Stefanie Demmel Plätze im Klostercafé (Kunstmuseum Magdeburg, Regierungsstraße 4–5) bestellen. Wir laufen eine Viertelstunde bis dorthin. Wer gern die Stadt von oben sehen möchte, kann den Turm besteigen. Hierfür ist einen knappe Stunde einzurechnen. Wenn Ihr Interesse habt, bringt Euch also ein Lunchpaket mit. Von der Johanniskirche bis zum Domplatz lauft Ihr eine halbe Stunde. Eine Einkehr ist dann nicht zu schaffen. 14.15 – 15.15 Uhr Dom (Am Dom 1) – Führung und Gespräch.

Kosten vor Ort: für Eintritte inkl. Führung 11 €. Wenn Ihr noch nicht genug habt, empfehle ich einen individuell Besuch des Kunstmuseum Magdeburg – Kloster unsere Lieben Frauen oder des 2018 neu eröffnete Dommuseum Ottonianum Magdeburg.

Anreise mit dem Auto: Wenn Ihr mit dem Auto anreist und noch Mitglieder mitnehmen könnt, gebt mir Bescheid. Ich helfe gern bei der Vermittlung freier Plätze. Empfohlene Parkmöglichkeiten: Parkplatz Petriförder West, Schleinufer (Kosten 1,50 €)

Anreise mit der Bahn: Individuelle Anreise siehe www.bahn.de, am besten mit dem 9-Euro-Ticket. Verbindliche Anmeldungen bitte bis zum 07.08.2022 an Stefanie Demmel unter demmel@bbk-sachsenanhalt.de.

 

BBK-Ausschreibung "Offene Ateliers in Sachsen-Anhalt 2022" (10.07.2022)

Die „Offenen Ateliers in Sachsen-Anhalt" finden in diesem Jahr am Wochenende 17./18. September statt. Ab sofort können sich professionelle Künstler*innen und Designer*innen zur Teilnahme anmelden, um ihre Arbeitsräume an beiden Tagen von 11.00 bis 18.00 Uhr einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Der BBK Sachsen-Anhalt möchte mit Ihnen und Euch erneut ein umfangreiches, viele Sparten und Veranstaltungsformate umspannendes Programm auf die Beine stellen.

Liebe professionelle Künstler*innen und Designer*innen aus ganz Sachsen-Anhalt, aus der Stadt und vom Land, wir würden uns über Ihre und Eure Teilnahme sehr freuen! Der BBK Sachsen-Anhalt sorgt als Veranstalter für eine umfangreiche Öffentlichkeitsarbeit, er lässt einen Flyer sowie ein Plakat drucken und erstellt eine online-Karte mit den Standorten aller geöffneten Ateliers. Möglicherweise gelten aufgrund der Corona-Pandemie in diesem Jahr wieder besondere Voraussetzungen für Ihre Teilnahme (Hygienekonzept). Die Anmeldung erfolgt ausschließlich über ein online-Anmeldeformular bis einschließlich 10. Juli 2022. Von Anmeldungen per E-Mail oder Post bitten wir abzusehen. Rückfragen sind möglich unter offene.ateliers@bbk-sachsenanhalt.de.

Zu den Teilnahmebedingungen: https://nas-01.bbk-sachsenanhalt.de:9090/index.php/s/gxD2iW2geZ6C6rm

Zum Anmeldeformular: https://forms.gle/dnyKzWeV7w9gxaKFA

Anmeldeschluss: 10. Juli 2022

 

Dritte Förderphase „Kultur macht stark" 2023–2027 mit dem BBK Bundesverband

27 bundesweit tätige Verbände, Vereine und Stiftungen aus unterschiedlichen kulturellen Bereichen sind ausgewählt worden, um das Bundesförderprogramm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung" von 2023 bis 2027 fortzusetzen. Sie werden kulturelle Bildungsprojekte für Kinder und Jugendliche fördern, die ansonsten nur wenig Zugang zu diesen Angeboten haben. Unter den ausgewählten Organisationen sind viele, die bereits seit 2013 im Programm aktiv sind, darunter auch der Bundesverband Bildende Künstlerinnen und Künstler (BBK) mit „Wir können Kunst". Neu hinzugekommen sind „DAGESH-Jüdische Kunst im Kontext" der Leo Baeck Foundation, der Fonds Darstellende Künste, die Alevitische Gemeinde Deutschland und das JFF - Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis.

Ab Herbst / Winter 2022 können Anträge nach der neuen Förderrichtlinie gestellt werden. Grundlegende Neuerungen im Überblick: Kinder und Jugendliche mit Behinderungen zählen eindeutig zur Zielgruppe. Kultur macht stark"-Angebote können im Rahmen von Projektwochen von Schulen durchgeführt werden. Sie bleiben aber weiterhin freiwillig und außerunterrichtlich. Anteilige Förderung von Personalausgaben bei den Antragstellenden ist möglich. Anhebung der Mindestfördersumme auf 2.000 € (vorher 1.500 €) und der Verwaltungspauschale auf 7 % der anerkannten Ausgaben, mindestens 500 € (vorher 5%, 300 €)

Weitere Informationen: https://www.bbk-bundesverband.de/projekte/wir-koennen-kunst-kultur-macht-stark

Ukraine-Hilfe: Verbesserte Vermittlung von Unterkünften der AWO SPI Halle (Saale)

Um die Koordinierung zu vereinfachen freuen wir uns nun, euch die neuen Funktionen auf der App „Integreat" vorzustellen. Unterkunftsanbietende – egal ob deren Angebot mit Kosten verbunden ist, oder nicht, können unser Online-Formular zur Erfassung ihrer Wohnraumangebote nutzen. Das Formular ist zu erreichen über: www.awo-spi.de/unterkunft-anbieten. Wir bitten euch herzlich darum, euer Wohnungsangebot auch über dieses Portal zur Verfügung zu stellen. Damit könnt ihr nun auch digital auf direkterem Wege helfen. Geflüchtete die Wohnraum suchen, können über www.awo-spi.de/unterkunft-finden alle Angebote einsehen und direkt Kontakt mit dem Anbietenden aufnehmen. Sie können nun nicht nur private, kostenfreie Unterkünfte finden, sondern auch Angebote von privaten oder gewerblichen Vermieter*innen. Wenn ihr Fragen habt, könnt ihr euch per Mail unter ukrainehilfe@awo-spi.de melden. Vielen Dank für eure Beteiligung, Eure AWO SPI.

Weitere Informationen: www.awo-spi.de

Kultur macht stark-Projekte für geflüchtete Kinder und Jugendliche

Liebe Mitstreiter*innen in Sachen Kultur macht stark, der BBK Bundesvorstand verurteilt den Krieg Russlands gegen die Ukraine auf das Schärfste. Dieser Krieg bringt unfassbares Leid für die Menschen in der Ukraine oder auf der Flucht. Besonders Kinder und Jugendliche leiden unter diesem Krieg und traumatischen Erlebnissen. Um sie nach der Flucht z. B. in Unterkünften bzw. Erstaufnahmeeinrichtungen ein wenig zu unterstützen, können wir zu administrativ vereinfachten Konditionen im Rahmen von „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung" Projekte für die künstlerische Arbeit mit geflüchteten Kindern und Jugendlichen fördern (in Anlehnung an unser Ferienspezialprogramm): ohne Ausschreibungsfrist – Anträge können jederzeit gestellt werden; mündliche Kooperationszusagen von Bündnispartnern sind für Beantragung ausreichend; schnelle Entscheidung durch die Projektleitung (ohne Jury).

Für die Antragstellung gilt: Kinder und Jugendliche zwischen 3 und 18 Jahren können teilnehmen. Die Gruppe besteht aus mindestens 6 Teilnehmenden. Der Antragsteller hat bereits ein Projekt mit dem BBK durchgeführt. Einer der beiden Bündnispartner ist der Träger der Unterkunft/Einrichtung, um den Zugang zu den Kindern und Jugendlichen zu ermöglichen. Förderfähig sind die Honorare für ein*e professionelle*r Bildende*r Kunstler*in + ggf. eine Person für die Sprachmittlung + ggf. eine Ehrenamts-Kraft, bis zu 36 Projektstunden in 6-12 Kurstagen. Ein Projekt kann für Kinder und Jugendliche, die nicht zur Schule gehen, auch außerhalb der Ferienzeiten stattfinden. Das Projekt muss am 31.8.2022 abgeschlossen sein. Wir freuen uns auf Anträge von engagierten Bündnissen.

Weitere Informationen: https://www.bbk-bundesverband.de/projekte/wir-koennen-kunst-kultur-macht-stark

 

Kultur macht stark – 3. Förderrunde: BBK-Konzept zur Förderung empfohlen

Die Projektskizze des BBK Bundesverbands für eine dritte Förderphase im Rahmen von „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung" wurde von der unabhängigen Jury unter Leitung von Prof. Andrea Tober erneut zur Förderung empfohlen. Der BBK wird nun einen detaillierten Antrag einreichen, um dank der professionellen Expertise Bildender Künstler:innen weiterhin Projekte kultureller Bildung im Bereich der visuellen Künste anbieten zu können. Seit 2013 konnten so in ca. 1.200 Projekten ca. 13.000 Kinder und Jugendliche erreicht werden.

Dazu die BBK Vorsitzenden Dagmar Schmidt und Marcel Noack: „Wir freuen uns sehr, dass durch diese neuerliche Förderempfehlung weitere erfolgreiche Arbeit Bildender Künstler:innen in der kulturellen Bildung ermöglicht werden wird. In nun knapp zehn Jahren kamen viele der Teilnehmer:innen durch die vom BBK geförderten Projekte erstmals in Kontakt mit Bildender Kunst und haben diese schätzen gelernt. Professionelle Bildende Künstler:innen eröffnen dabei einen authentischen Zugang zur Kunst und ihrer Produktion, eine unverzichtbare Erfahrung für die Persönlichkeitsentwicklung von Kindern und Jugendlichen."

Weitere Informationen: https://www.bbk-bundesverband.de/projekte/wir-koennen-kunst-kultur-macht-stark

 

Kunst-Initiative #ukrainesupportpledge

Diese Aktion zur Unterstützung der Menschen in der Ukraine ist für Künstler*innen mit Instagram-Account interessant: Auf Instagram gibt es eine künstlerische Initiative, um Spendengelder für die Ukraine zu sammeln, die #ukrainesupportpledge. Künstler*innen können kleine Arbeiten zum Preis von 200€/$/£ zum Verkauf anbieten. Die Käufer*innen spenden das Geld direkt an die Organisation „Just giving" und senden den Spendenbeleg an die Künstler*innen. Diese versenden das Bild anschließend mit der Post. Die Initiative wurde von der Organisation „Artist Support Pledge" ins Leben gerufen - Infos und wie man mitmachen kann gibt es auf Instagram unter deren Profil @artistsupportpledge.

Weitere Informationen: https://www.instagram.com/ukrainesupportpledge/  und https://artistsupportpledge.com/german/

BBK-Vorsitzende Dagmar Schmidt nun Vizepräsidentin im Deutschen Kulturrat

Die bildende Kunst ist nun mit Dagmar Schmidt als Vizepräsidentin im Vorstand des Deutschen Kulturrates stark vertreten. Am 23. März wählte der Sprecherrat des Deutschen Kulturrates für die Amtszeit 2022 bis 2025 einen neuen Vorstand. Zum Präsidenten wurde der Cellist Christian Höppner, Deutscher Musikrat, gewählt. Er war bereits von 2013 bis 2019 Präsident des Deutschen Kulturrates. Christian Höppner sagte in seiner Bewerbungsrede: »Kraftfelder für das Kulturleben bündeln und stärken: Dafür möchte ich mich in dieser von gesellschaftlichen Umbrüchen geprägten Zeit einsetzen.« Der Designunternehmer Boris Kochan, Deutscher Designtag, wurde zum zweiten Mal infolge zum Vizepräsidenten gewählt. Er führte in seiner Bewerbungsrede aus: »Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass die Arbeit des Deutschen Kulturrates entscheidend dazu beiträgt, die Vielfalt kulturpolitischer Möglichkeiten fundiert zu ergründen und kollegial zu diskutieren.« Die Bildende Künstlerin Dagmar Schmidt, Deutscher Kunstrat, wurde als neue Vizepräsidentin gewählt. Sie erklärte bei ihrer Bewerbung: »Gerade während der unerwarteten Herausforderungen durch die Pandemie hat sich die Stärke dieses Verbunds gezeigt. Die Krise hat uns zusammenrücken lassen.« Im Anschluss an die Wahl erklärten die Vorstandsmitglieder: »Wir freuen uns auf drei spannende kollegiale Jahre und auf Debatten innerhalb des Deutschen Kulturrates sowie mit vielen anderen kulturpolitischen Akteuren. Es gibt vieles zu tun. Wir sind gesprächsbereit!« Hauptamtlicher Geschäftsführer ist weiterhin Olaf Zimmermann. Der neugewählte Vorstand dankt herzlich Susanne Keuchel, die dem Deutschen Kulturrat von 2019 bis 2022 als Präsidentin vorstand, und Ulrike Liedtke, die in diesem Zeitraum Vizepräsidentin war, für ihre Arbeit. Beide kandidierten nicht wieder.

Weitere Informationen: https://www.kulturrat.de/presse/pressemitteilung/neuer-vorstand-gewaehlt-christian-hoeppner-boris-kochan-und-dagmar-schmidt/

 

Unterstützung für Menschen in und aus der Ukraine: Neue Informationsplattformen

Wenn auch Sie den vom Krieg betroffenen Menschen in oder aus der Ukraine helfen möchten, finden Sie hier einen kleinen Überblick von Hilfsangeboten.Der Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt bündelt Informationen zu folgenden Themen: Unterstützung für Menschen an den ukrainischen Grenzen; Unterstützung für Menschen, die schon in Deutschland angekommen sind; direkte Unterstützung in Sachsen-Anhalt. Der BBK Bundesverband informiert über Hilfsangebote aus dem Kulturbereich, z.B. zu Stipendienfür Kulturschaffende aus der Ukraine, zu weiteren Angeboten des Goethe-Instituts, des Deutschen Kulturrates, der Internationalen Gesellschaft der Bildenden Künste (IGBK) und dem ifa-Institut für Auslandsbeziehungen, zum Programm "Artists at Risk: UKRAINE", zum Schutz von Kulturgut, zu Angeboten der HGB Leipzig und der KunsthochschuleMainz sowie zu allgemeinen Hilfsmöglichkeiten und zu Stellungnahmenverschiedener Akteure aus dem Kunst- und Kulturbereich.

Link zum Flüchtlingsrat: https://www.fluechtlingsrat-lsa.de/2022/02/ukraine-unterstuetzungsmoeglichkeiten-fuer-fliehende/
Link zum BBK Bundesverband: https://www.bbk-bundesverband.de/ukraine

Pressemitteilung der Allianz der Freien Künste: Faire Vergütung in Förderrichtlinien verankern

Die Allianz der Freien Künste (AKF) begrüßt, dass die Kultur-Minister:innenkonferenz (Kultur-MK) die dringend notwendigen Verbesserungen der Einkommenssituation und der sozialen Absicherung selbstständiger Künstler:innen in den Fokus ihrer Arbeit gestellt hat. In ihrer Sitzung am 9. März 2022 hat die Kultur-MK unter Vorsitz von Ministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen erste Ergebnisse der von ihr eingesetzten „Kommission für faire Vergütung für selbstständige Künstlerinnen und Künstler" diskutiert. Die abschließenden Empfehlungen werden für den Herbst erwartet.

Die 19 Mitgliedsverbände der Allianz der Freien Künste befürworten die Verankerung von Mindeststandards zur Vergütung in öffentlichen Förderprogrammen und bringen ihre langjährige Erfahrung in der Entwicklung branchenspezifischer Honorar- und Gagenempfehlungen gerne ein. Mit diesem dringend notwendigen Schritt muss eine entsprechende finanzielle Ausstattung der Fördereinrichtungen und -töpfe einhergehen, so dass eine faire Vergütung künstlerischer Leistungen auch tatsächlich realisiert werden kann und die Anzahl geförderter Projekte nicht einbricht. Als Allianz der Freien Künste unterstützen wir den Einsatz der Kultur-MK und freuen uns auf einen konstruktiven Austausch dazu.

Weitere Infos: https://allianz-der-freien-kuenste.de

Schulprojekt des BBK wird besser ausgestattet

In der vergangenen Woche haben Vertreter*innen des BBK Sachsen-Anhalt und des Ministeriums für Bildung des Landes Sachsen-Anhalt den Kooperationsvertrag für die nächsten drei Jahre des Schulprojekts unterzeichnet. Das seit 1996 existierende Programm „Künstler*innen an Schulen in Sachsen-Anhalt" wird demnach finanziell besser ausgestattet, sodass zum einen die Honorare der beteiligten Künstler*innen weiter ansteigen und zum anderen mehr oder größere Projekte realisierbar werden. Statt bislang 20.000 Euro pro Jahr erhält der BBK Sachsen-Anhalt 30.000 Euro für das Jahr 2022, 40.000 Euro für das Jahr 2023 und 50.000 Euro für das Jahr 2024. Wir freuen uns riesig über diese Steigerung, die zugleich eine erhöhte Wertschätzung unserer und insbesondere Ihrer Arbeit bedeutet! Zwischen 2019 und 2021 konnten über 1.800 Schüler*innen von dem Programm profitieren. Im März folgt die neue Ausschreibung für das Schuljahr 2022/23.

 

Werkdatenbank in neuem Design

Ab sofort macht es richtig Spaß in der "Werkdatenbank bildende Kunst Sachsen-Anhalt" zu stöbern und zu recherchieren. Denn mit dem neuen Design kommen nicht nur die einzelnen Werke und alle gemeinsam in ihrer Vielfalt besser zur Geltung, sondern die Such- und Filterfunktionen lassen sich auch viel besser bedienen. Wir danken ganz herzlich Pepe Jürgens und Daniel Burckhardt für die Gestaltung und Umsetzung sowie dem Bundesprogramm Neustart Kultur mit dem Förderinstrument „Kultur.Gemeinschaften" der Kulturstiftung der Länder für die Finanzierung!

Weitere Informationen: https://werkdatenbank.bbk-sachsenanhalt.de/

 

Werkdatenbank mit neuem Nachlassverzeichnis: Walter Opitz

Nachdem wir die Pilotphase mit Werk- und Nachlassverzeichnissen zu 21 Künstler*innen erfolgreich abschließen konnten, steht die Datenbank nun allen interessierten Künstler*innen sowie Nachlassverwalter*innen und Erb*innen offen. Zwar wird die wissenschaftliche Erschließung und die fotografische Dokumentation nun nicht mehr aus Drittmitteln finanziert, aber Workshops und regelmäßige Arbeitstreffen helfen, damit alle gut vorankommen.

Mit Walter Opitz (1929-2003) stellen wir nun das erste Ergebnis dieser neuen Phase vor. Die Verzeichnung von 95 Werken Opitz' in den Sparten Ausstattung Bühne/Film, Glas, Grafik und Mischtechnik sowie Malerei stammt von der halleschen Wissenschaftlerin und Journalistin Jenny Weber in Zusammenarbeit mit der Witwe des Künstlers, Brigitte Köster-Opitz.

Weitere Informationen: https://werkdatenbank.bbk-sachsenanhalt.de/person/36

BBK Bundesverband präsentiert realisierte Projekte im Modul C

Der BBK Bundesverband hat eine neue Website geschaffen, auf der sukzessiv alle bislang im Rahmen von Neustart Kultur geförderten Projekte des Modul C vorgestellt werden.

Zur Webseite: https://www.innovative-kunstprojekte.de/start

Stadt Stuttgart beschließt Ausstellungshonorare

2016 begann Berlin als erstes Bundesland damit, bei Ausstellungen in den Kommunalen Galerien den beteiligten Künstlerinnen und Künstlern Honorare zu zahlen. Jetzt zieht die Stadt Stuttgart nach: „Das Berliner Modell war Vorbild für die Initiative der Fachgruppe Bildende Kunst in ver.di, im Vorfeld der Haushaltsberatungen der Stadt Stuttgart einen Etat für Ausstellungshonorare zu fordern. Gespräche mit dem Kulturamt und fast allen Fraktionen des Gemeinderats ebneten letztlich den Weg zu einem Haushaltsbeschluss für Ausstellungshonorare." Der Gemeinderat genehmigte ab 2023 für Honorarzahlungen jährlich 270.000 Euro, davon 60.000 Euro davon als Honorare für künstlerische Projekte, die vom Kulturamt vergeben werden." Zur Erarbeitung eines Vergabemodells stehen 50.000 Euro schon im Jahr 2022 zur Verfügung.

Weitere Informationen: https://www.kunstforum.de/nachrichten/stadt-stuttgart-beschliesst-ausstellungshonorare/?utm_source=Empf%C3%A4nger+Nachrichten&utm_campaign=8aca5efa15-EMAIL_NACHRICHTEN_NA_27012022&utm_medium=email&utm_term=0_4d61337e12-8aca5efa15-127863245

 

Einzelcoaching für Künstler*innen des BBK Sachsen-Anhalt von Johanna Kintner

Ihr Anliegen steht im Mittelpunkt des Gesprächs, die Inhalte richten sich nach Ihren konkreten Fragestellungen. Ich kann beispielsweise mit Ihnen gemeinsam auf Ihre künstlerische Arbeit schauen oder Ihnen eine Rückmeldung zu einem Text über Ihre künstlerische Arbeit geben. Als Künstlerin begleite und unterstütze ich seit vielen Jahren im Rahmen von Lehraufträgen und Angeboten in der Weiterbildung andere Künstler*innen, u.a. habe ich Workshops zum Schreiben und Sprechen über die eigene Kunst beim BBK Sachsen-Anhalt angeboten. Die 1-stündigen Gespräche finden online statt, das Honorar beträgt 60 Euro.

Kontakt: johannakintner@gmx.de

 

Preis der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt für Julia Rückert

Die Keramikerin und Burg-Alumna Julia Rückert hat im Rahmen des Initiativprojekts der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt für den Schlosspark Oberwiederstedt den Kunstwettbewerb Einheit mit der Natur – Eine Installation für den Geburtsort des Novalis gewonnen. Die Installation der Künstlerin „Gepflanzt, gepflückt, verzückt" soll im Mai 2022 eingeweiht werden und bis zum Spätsommer zu sehen sein.

Weitere Informationen: https://www.kunststiftung-sachsen-anhalt.de/kunststiftung-startet-ins-novalis-jahr/

Karl Oppermann mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet

Wir gratulieren unserem Mitglied Prof. Karl Oppermann ganz herzlich zur Auszeichnung mit dem Bundesverdienstkreuz im Dezember 2021.

Weitere Informationen: https://www.sachsen-anhalt.de/bs/pressemitteilungen/?no_cache=1&tx_tsarssinclude_pi1%5Buid%5D=244367&tx_tsarssinclude_pi1%5Baction%5D=single&tx_tsarssinclude_pi1%5Bcontroller%5D=Static&cHash=6b75c117ff0be968ef9a44e47c403ada

 

Preis der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt für Julia Rückert

BBK-Werk-Datenbank steht nun allen offen!

Nachdem das Pilotprojekt mit 12 Werkverzeichnissen und 11 Nachlassverzeichnissen erfolgreich abgeschlossen wurde, starten wir nun in eine neue Phase. Ab sofort können sich alle Künstler*innen aus Sachsen-Anhalt um die Aufnahme in die „Werk-Datenbank Bildende Kunst Sachsen-Anhalt" bewerben. Voraussetzung ist eine professionelle künstlerische Tätigkeit.

Die Nutzung der Datenbank ist mit einer einmaligen Gebühr verbunden (für BBK-Mitglieder: 50,00 Euro, für andere: 80,00 Euro). Der BBK Sachsen-Anhalt kann keine Kosten für die Reproduktion der Werke, die inhaltliche Erschließung oder die Dateneingabe bereitstellen. Aber wir arbeiten daran, dass alle Interessent*innen ab Februar 2022 folgende Unterstützung erhalten: Workshop/Einweisung in die Nutzung der Datenbank (eintägiger Workshop in Halle), danach regelmäßig (z.B. einmal monatlich, ein Nachmittag) Gelegenheit zu gemeinsamen Arbeitstreffen der einspeisenden Künstler*innen, ggf. mit Begleitung durch erfahrende Expert*innen. Bekunden Sie Ihr Interesse in einer formlosen E-Mail unter nachlass@bbk-sachsenanhalt.de.

Weitere Informationen: https://werkdatenbank.bbk-sachsenanhalt.de

 

Pressemitteilung des BBK Bundesverbandes: „Auf geht's."

Der vorgelegte Koalitionsvertrag greift durchaus Forderungen der Kulturakteure, von Künstlerinnen und Künstlern auf. Der BBK Bundesverband begrüßt Vorhaben der Koalition zur Einkommens- und sozialen Sicherung Kreativer, zur Stärkung der Künstlersozialkasse und dabei vor allem auch die langfristige Beibehaltung der erhöhten Zuverdienstgrenze. Endlich steht auch die die Schließung des Gender Pay Gap auf der politischen Agenda. Ebenso dringlich ist die geplante strukturelle Förderung der Kunst- und Kulturszene und ihrer Verbände, sehr willkommen die Stärkung der Bundeskulturfonds – so auch der Stiftung Kunstfonds – und der Kulturstiftung des Bundes.

Nun wird es vor allem auf die konkrete Umsetzung dieser Vorhaben ankommen: Vordringlich ist die Verankerung von Mindesthonoraren in Förderrichtlinien des Bundes, sodass es heißen kann: Pay the artist – für alle künstlerischen Leistungen! Wünschenswert sind auch fiskalische Anreize für den Kunst- und Kulturgenuss spartenübergreifend. Vermisst werden klare Aussagen zur dringend nötigen Reform der Grundrente. Und schade, dass der Mut zu einem Bundeskulturministerium als Anerkennung der Relevanz von Kultur fehlte. Dagmar Schmidt und Marcel Noack, BBK Bundesvorsitzende: Die existentielle Not Kreativer – nicht nur in der Corona-Krise, sondern strukturell – ist offensichtlich im politischen Bewusstsein angekommen. Der BBK Bundesverband steht mit Rat und Tat zu Seite und freut sich im künftigen „Plenum der Kultur" auf den Diskurs mit der Politik.

 

Neue Übersichten über Förderprogramme der EU

Auf der EU-Ebene gibt es insgesamt 13 Förderprogramme verschiedenster Ausrichtung, die Fördermöglichkeiten für den Kultur- und Kreativsektor bieten. Eine neue Website bietet einen guten und einfach verständlichen Überblick mit Erklärungen zum jeweiligen Programm. Nicht bei jedem Programm benötigt man europäische Partner:innen. Für die kulturelle Bildung ist insbesondere der Europäische Sozialfonds interessant, für Projekte im ländlichen Raum das Programm Leader.

Das Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes hat zudem ein Dossier vorgelegt, das einen Überblick über relevante Förderschwerpunkte der EU für die aktuelle Förderperiode bietet. Neben dem Programm Creative Europe werden weitere Förderprogramme, wie Horizon Europe, das neue Europäische Bauhaus, Invest EU und Digital Europe dargestellt und Fördervoraussetzungen für potentielle Bewerber:innen beschrieben.

Zur Übersicht der Förderprogramme: https://www.europa-foerdert-kultur.eu/

Zum Dossier: https://107904.seu2.cleverreach.com/c/65344657/429cb7af661-r3fhoz

 

Künstlersozialversicherung: Verlängerung der pandemiebedingten Sonderregelungen

Die pandemiebedingten Sonderregelungen für Versicherte in der Künstlersozialversicherung (KSK) wurden bis Ende 2022 verlängert. Versicherte können auch im nächsten Jahr mehr als 450 Euro/Monat, nämlich bis zu 1.300 Euro/Monat aus nicht-künstlerischer selbständiger Tätigkeit verdienen, ohne den Versicherungsschutz zu verlieren. Zudem kann auch 2022 das Mindesteinkommen ohne Gefahr für einen Verbleib in der KSK unterschritten werden. Normalerweise bleibt die Mitgliedschaft in der KSK nur bestehen, solange das Mindesteinkommen aus selbständiger künstlerischer Tätigkeit nicht mehr als zweimal innerhalb von sechs Kalenderjahren die Grenze von 3.900 Euro im Jahr unterschreitet. Ein Unterschreiten der Grenze in den Jahren 2020, 2021 und nun auch 2022 bleibt unberücksichtigt.

Weitere Informationen: https://www.kuenstlersozialkasse.de/die-ksk/meldungen.html#c641

Kunstpreis Sachsen-Anhalt geht an Ulrich Wüst

Ulrich Wüst, Fotokünstler, erhält den Kunstpreis des Landes Sachsen-Anhalt (7.500 Euro). Bekannt wurde er mit Aufnahmen von Stadtsituationen. Er fotografierte Magdeburg und andere Orte der DDR, auch das wiedervereinigte Berlin, und ebenso die ländliche Uckermark. Sein persönlich-dokumentarischer Stil zeichne sich durch eine Thematisierung der „Besonderheit der Situation zwischen Architektur, Raum und der so offensichtlichen Leere" des Szenarios aus, so die Jurybegründung. Die Auszeichnung wird an Künstlerinnen und Künstler vergeben, die einen „wichtigen Beitrag zur Entwicklung der neueren Kunst in Sachsen-Anhalt geleistet haben. Sie müssen durch Herkunft, Wohnsitz, Atelier oder ihr künstlerisches Schaffen in besonderer Weise mit dem Land Sachsen-Anhalt verbunden sein." Der BBK Sachsen-Anhalt war in der Jury durch das Vorstandsmitglied Andrey Bobb vertreten.

Weitere Informationen: https://kultur.sachsen-anhalt.de/index.php?id=75708

 

Forderungen an die Koalitionäre und Neuwahl des BBK-Bundesvorstands

Knapp 60 Delegierte aus dem gesamten Bundesgebiet haben auf der 15. Bundesdelegierten-versammlung des BBK Bundesverbands, mit mehr als 10.000 Mitgliedern größter Künstler:innenverband Europas, über ihre Forderungen an die Koalitionsparteien beraten und für die kommenden vier Jahre einen neuen Vorstand gewählt. Die verhandelnden Parteien werden aufgefordert, im Koalitionsvertrag konkrete Maßnahmen verbindlich zu verabreden, die die Rahmenbedingungen für Bildende Künstlerinnen und Künstler spürbar verbessern.

Die zentralen Erwartungen lauten: faire Vergütung aller künstlerischer Leistungen, u. a. durch die Verankerung der Ausstellungsvergütung in Förderrichtlinien der öffentlichen Hand und im Urheberrechtsgesetz; Reform der sozialen Sicherungssysteme, damit Bildende Künstler:innen in ihren hybriden Erwerbsleben bei Einkommensausfällen und im Alter abgesichert sind, u. a. durch eine Erhöhung des Bundesanteils für eine starke und zukunftssichere Künstlersozialkasse und durch eine im Mindesteinkommen angepasste Grundrente; Geschlechtergerechtigkeit statt Gender Pay Gap und Gender Show Gap, u. a. durch die Wiedervergabe des Gabriele Münter Preises für Künstlerinnen ab 40; fiskalische Anreize für den Kunst- und Kulturgenuss, u. a. durch einen Steuerfreibetrag für Kultur von 20.000 €, beispielsweise für Kunstankäufe; Atelierraumförderung analog zur Förderung des sozialen Wohnungsbaus.

Das höchste Gremium des BBK Bundesverbands wählte zudem einen neuen Bundesvorstand: Mit 98 % der Stimmen wurde Dagmar Schmidt (Niedersachsen) zur Bundesvorsitzenden wiedergewählt, neuer Co-Vorsitzender ist Marcel Noack (Sachsen). Zu Beisitzer:innen wurden gewählt: Dierk Berthel (Bayern), Doris Granz (Schleswig-Holstein), Jutta Pelz (Brandenburg), Doris Weinberger (Bremen), Ulla Windheuser-Schwarz (Rheinland-Pfalz). Mit stehenden Ovationen verabschiedeten die Delegierten den langjährigen Bundesvorsitzenden Werner Schaub. Sie dankten ihm für seinen großartigen Einsatz für die Bildenden Künstlerinnen und Künstler und trugen ihm einstimmig die Ehrenmitgliedschaft an.

Am Vortag hatte der BBK Bundesverband in der Landesvertretung Niedersachsen das Symposion „ProKunsT – ÜberLeben mit Kunst" veranstaltet.

Die Aufnahme ist hier online abrufbar: https://www.youtube.com/watch?v=YlLqq4xfgTA.

 

ProKunsT6 Digitales BBK-Handbuch für nur 10 Euro

Erstmals ist das vom Bundesverband Bildende Künstlerinnen und Künstler herausgegebene Standardwerk in digitaler Fassung erschienen. Das Handbuch enthält Informationen zum Berufsstart, zum künstlerischen Einkommen, zu Steuern, sozialer Sicherung, Urheberrecht, Kunst am Bau und vieles andere mehr. In den aktualisierten Kapiteln finden sich zahlreiche Links zu weiterführenden Informationen sowie Musterverträge, -formulare und Checklisten. Der Download kostet für BBK-Mitglieder nur 10,00 Euro!

Download und weitere Informationen: https://www.bbk-bundesverband.de/projekte/aktuelle-projekte/prokunst-2021

Angebot: Künstlerportal Deutschland

Der Leipziger Verein Kunst+Projekte e.V. hat das Künstlerportal Deutschland entwickelt, das nun durch Künstlerinnen und Künstler mit Leben erfüllt werden soll. Es ist ein Projekt aus dem Programm Neustart Kultur, gefördert durch Kultur.Gemeinschaften und für die beteiligten Künstlerinnen und Künstler / Kulturschaffenden kostenfrei. Unter Ausnutzung der Möglichkeiten von Globalisierung und Digitalisierung wird eine Plattform geschaffen, wo Künstlerinnen und Künstler sich national und international Aufmerksamkeit und Anerkennung sichern können. Hier kann sich jede Künstlerin und jeder Künstler der angewandten und bildenden Kunst, der in Deutschland lebt und arbeitet, eintragen lassen (wenn er möchte), diskriminierungsfrei und antirassistisch. Auf der Webseite erhalten Sie weitere Informationen und können sich eintragen lassen. Entweder mit einer Verlinkung zur eigenen Webseite, mit E-Mail-Adresse oder einer Sedcard (wird von uns angefertigt). Auch werden neben den konventionellen Kommunikationswegen die Social Media Möglichkeiten genutzt.

Weitere Informationen: https://kuenstlerportal-deutschland.de

Handreichung: Auf den Punkt – Kulturraum Kindheit und Jugend

Die Publikation des Rats fürs Kulturelle Bildung weist auf politischen Handlungsbedarf insbesondere in drei Themenfeldern hin: bei der frühkindlichen kulturellen Bildung in Kitas und Familien, bei Angeboten in der kulturellen Kinder- und Jugendarbeit und vor Ort bei der Sicherung und Schaffung der notwendigen Infrastruktur von physischen Freiräumen und Begegnungsorten. 2020 erschien bereits die bildungspolitische Handreichung „Kulturort Schule".

Weitere Informationen: https://www.rat-kulturelle-bildung.de/publikationen/auf-den-punkt

 

Handbuch: Mehr als Homeschooling und Onlinebasteln

Aus der Not heraus wurden während der Corona-Pandemie mit großer Experimentierfreude und Wagemut digitale sowie hybride Angebote für Kinder und Jugendliche entwickelt. In dem Handbuch werden digitale Jugendarbeit und kulturelle Bildung reflektiert.

Weitere Informationen: https://www.kopaed.de/kopaedshop/?pg=8&pid=1324

 

Podcast der Initiative Urheberrecht

In der Podcast-Serie spricht Anja Goerz mit Persönlichkeiten aus Kunst und Kultur, die neben ihrem kreativen Schaffen für die Rechte von Künstler:innen und Urheber:innen kämpfen, über die Wechselwirkung von Schaffenskraft, Werknutzung und Urheberrecht.

Weitere Informationen: https://urheber.info/podcast

 

Projektabschluss „Pilotverzeichnisse" mit drei neuen Verzeichnissen in der Werk-Datenbank

Seit heute sind die Verzeichnisse zu Benno Butter, Ludwig Ehrler und Johann-Peter Hinz in unserer Werk-Datenbank Bildende Kunst Sachsen-Anhalt veröffentlicht. Der Dessauer Künstler Benno Butter (1914-1985) war in vielen Sparten tätig, insbesondere schuf er Illustrationen, freie Malerei und Grafik, aber auch Hinterglasbilder und Ausstattungen für Bühne und Film. Einer seiner Schwerpunkte war die baugebundene Kunst, wie zum Beispiel in „Das alte Dessau" von 1978, in der Werk-Datenbank hier zu sehen.

Das Werk des ehemaligen BURG-Rektors Ludwig Ehrler (1939-2014) erstreckt sich auf die unterschiedlichsten Gattungen, er trat als Maler großformatiger abstrakt-geometrischer Werke, als Gestalter von Räumen, Ausstellungen, Büchern und Plakaten, als Grafiker und Produzent plastischer Arbeiten in Erscheinung. Vielen dürften seine baugebundenen Arbeiten bekannt sein – wie hier der "Raum der Stille" im Universitätsklinikum Halle (Saale) von 2006.

Auch der Künstler Johann-Peter Hinz (1941-2007) ist mit vielen Werken im öffentlichen Raum präsent – an der frischen Luft und in Kirchen. Ein prominentes Beispiel steht in der Stadt, in der seit 1970 gelebt hat: "Brüche der Geschichte", 2000, vor dem Burchardikloster Halberstadt, abrufbar hier.

Mit dieser Veröffentlichung kommt ein mehrjähriges Projekt des Kulturwerks des BBK Sachsen-Anhalt zu einem gelungenen Ende. Dank geht neben den beteiligten Fotograf*innen und Kunstwissenschaftler*innen an die Familien und engagierten Freunde der Künstler sowie ganz besonders an unsere Mitarbeiterin Jenny Weber, die in der BBK-Geschäftsstelle die Fäden in der Hand gehalten hat! Das Projekt ist am kommenden Wochenende (25./26. September 2021) auf der Kunstmesse HAL ART präsent. Am BBK-Sonderstand „Reife Leistung!" können Besucher*innen in der Datenbank stöbern und in einem Vortrag am Sonntag um 11 Uhr mehr über das ambitionierte Projekt erfahren.

Weitere Informationen: https://werkdatenbank.bbk-sachsenanhalt.de

BBKarium im September: René Schäffer

Nach Präsentationen von Michela Benedan, Isabella Sissis, Simon Horn, Sarah Bartmann und Andrea Flemming zeigen wir in unserem Schaufenster in der halleschen Altstadt nun eine Installation von René Schäffer. Das im September 2021 gezeigte interaktive Bild ist eine erste Annäherung des Künstlers an das Thema immersive Webanwendungen. Es geht dabei darum, Techniken des 21. Jahrhunderts für die Kunst nutzbar zu machen. Die virtuelle Galerie art-vr.de lädt ein zu einem Rundgang. Das Projekt wurde gefördert im Rahmen von "Kultur ans Netz".

Foto: Matthias Ritzmann

Weitere Informationen: https://www.bbk-sachsenanhalt.de/ausstellungen/bbkarium

BBK-Mitglied Hannelore Heise verstorben

Der BBK Sachsen-Anhalt hat ein Mitglied verloren. Die Künstlerin Hannelore Heise ist vergangene Woche verstorben. Die Mitteldeutsche Zeitung hat ihr einen Nachruf gewidmet.

Siehe: https://bit.ly/3i9y8sq

 

Erinnerungsort für die „vergessenen Frauen" der Strafanstalt Aichach (15.08.2021)

Die Stadt Aichach lobt einen Wettbewerb zur Gestaltung eines Erinnerungsortes für die „vergessenen Frauen" der Strafanstalt Aichach während des Nationalsozialismus aus. Kunst- und Kulturschaffende können Ideen dafür einzureichen.

In einer ersten Phase können Ideen für die Gestaltung des Erinnerungsortes eingereicht werden. Gestaltende Künstlerinnen und Künstler können dabei gerne auch mit Geisteswissenschaftler*innen zusammenarbeiten. Die Jury wird anhand einer Beurteilungstabelle, die Teil der Auslobung ist, die anonym eingereichten Ideen voraussichtlich im September sondieren und bis zu fünf auswählen, deren Urheber*innen eingeladen werden, ihre Ideen zu Entwürfen weitergehend auszuarbeiten. Dafür haben die ausgewählten Künstler*innen bis Ende 2021 Zeit. Zu Beginn des Jahres 2022 ist dann eine weitere Jury-Sitzung geplant, die Bekanntgabe der Juryentscheidung ist für Ende Januar 2022 vorgesehen. Die Umsetzung soll dann bis Ende 2022 erfolgen. Die Gewinnerin/Gewinner des Wettbewerbs erhält ein Preisgeld von 2000 € brutto, sofern die Wettbewerbsleistungen rechtzeitig und vollständig erbracht worden sind. Die bis zu vier anderen Teilnehmerinnen/Teilnehmer der zweiten Phase erhalten eine Entwurfsentschädigung von je 500 € brutto. Das Honorar für die spätere Ausführung liegt bei 4.000 € brutto. Für die Verwirklichung des Gestaltungsobjektes stehen zusätzlich maximal bis zu 12.000 € brutto zur Verfügung.

Weitere Informationen: https://www.aichach.de/B%C3%BCrger/Aktuelles-Services/Nachrichten/Wettbewerb.php?object=tx%2C2653.5.1&ModID=7&FID=2653.3454.1&NavID=2653.8&La=1

Bewerbungsschluss: 15. August 2021

 

Ideenwettbewerb „Kunst im Stadtbild Wolfsburgs" (03.09.2021)

Der Titel des Kulturentwicklungsplans „Für die Stadt > für die Bürger > für die Zukunft" bildet den thematischen Rahmen für den Ideenwettbewerb. Angesichts einer dynamischen Stadtentwicklung bietet Wolfsburg einzigartige Rahmenbedingungen und Möglichkeiten für die Erprobung und Erforschung der Funktion von Kunst im öffentlichen und digitalen Raum: Welche Rolle spielt Kunst innerhalb der baulichen, digitalen, gesellschaftlichen und damit kulturellen Ausformung einer Stadt? Wie beeinflusst und verändert sie den Menschen, sein analoges und digitales Umfeld sowie seine Wahrnehmung von sich und dem ihn umgebenden Stadtraum?

Den Teilnehmenden des Wettbewerbs wird die Möglichkeit geboten, Ideen für Projekte zur Kunst im Stadtbild von Wolfsburg vorzuschlagen. Dabei steht es ihnen im Rahmen dieser Ausschreibung des Wettbewerbs frei, für welchen Standort innerhalb des Stadtraums sie ihre Projekte entwickeln möchten. In Frage kommen dabei der digitale Stadtraum aber auch freie Bereiche im Stadtgebiet; es muss sich aber stets um öffentliche Räume handeln. Erwartet wird von den Wettbewerbsteilnehmer*innen, dass sie sich mit der Entwicklung der Stadt Wolfsburg und ihrer gegenwärtigen Situation beschäftigen. In Auseinandersetzung mit der Geschichte der Kunst im Stadtbild Wolfsburgs sollen visionäre Ideen entstehen, die von den derzeitigen Freiräumen im Stadtraum Besitz ergreifen.

Teilnehmen können Studierende und Absolventen*innen aus den Bereichen der Fachrichtung „Freie Kunst" und Studiengängen mit den Schwerpunkten „Kunst im öffentlichen Raum" oder „Digitale Kunst", die zum Zeitpunkt der Fertigstellung der Arbeit an einer deutschen Universität, Hochschule oder Fachhochschule eingeschrieben sind bzw. deren Abschluss dort nicht länger als 3 Jahre zurückliegt. Die Immatrikulation bzw. der Studienabschluss ist mit einer entsprechenden Bescheinigung nachzuweisen. Teilnehmen können Einzelpersonen und Arbeitsgemeinschaften mit jeweils einem Projekt. Bei der Einreichung von Gruppenarbeiten muss mindestens eine Person die Teilnahmevoraussetzungen im vorstehenden Absatz erfüllen. Jede*r Teilnehmer*in darf sich nur mit einer Arbeit beteiligen. Es können nur Arbeiten eingereicht werden, die nicht älter als 12 Monate sind, diese dürfen noch nicht an anderer Stelle eingereicht oder veröffentlicht sein.

Weitere Informationen: https://www.wolfsburg.de/newsroom/2014/12/12/10/47/ideenwettbewerb

Bewerbungsschluss: 3. September 2021

Regionalmanager*in Kultur. Handreichung zur Kulturarbeit in ländlichen Räumen

Kultur gewinnt für die regionale Entwicklung in vielen ländlichen Regionen in Deutschland stetig an Bedeutung. Ein vielfältiges Kulturangebot und eine vitale Kulturarbeit tragen maßgeblich zu einem lebendigen Miteinander vor Ort bei. Dafür braucht es verlässliche Ansprechpersonen, die das bestehende Engagement der Kulturakteure, Vereine und kommunalen Kulturämter ergänzen, neue Impulse in die Region geben und Bedarfe in die Verwaltung und Politik zurückspiegeln.

Mit dem Pilotprojekt „Regionalmanager*in Kultur" (2019 – 2023) ermöglichen das Programm TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel der Kulturstiftung des Bundes und das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg in fünf Landkreisen und einem Regionalverband in Baden-Württemberg solche Netzwerkstellen für die Kultur. Die nun erschienene Handreichung „Regionalmanager*in Kultur" bündelt Praxiserfahrungen aus dem Pilotprojekt und beschreibt die inhaltlichen Anforderungen an das Aufgabenprofil „Regionalmanager*in Kultur" sowie die notwendigen strukturellen Voraussetzungen für die Einrichtung von Netzwerkstellen für Kultur. In den vergangenen Jahren haben die Kulturministerien verschiedener anderer Bundesländer ebenfalls Netzwerkstellen für die Kultur in ländlichen Regionen eingerichtet und gefördert. Dabei stellen sich oft ganz ähnliche Fragen zur Profilierung, Verortung und Etablierung der Stellen. Ein Austausch dazu und eine Weitergabe des Wissens ist wichtig, um diese Entwicklungen vor Ort und bundesweit voranzutreiben. Dazu möchten wir mit der Handreichung „Regionalmanager*in Kultur" einen Beitrag leisten. Das digitale Dossier „Die neuen Netzwerker", das zusammen mit der Handreichung erscheint, versammelt Stimmen aus der Kulturpolitik und dem Regionalmanagement. Es diskutiert die Relevanz fester Netzwerkstellen für die kulturelle Infrastruktur ländlicher Räume und stellt beispielgebende Regionalmanagements für Kultur vor, die deutschlandweit bereits etabliert sind.

Download der Handreichung: http://www.trafo-programm.de/handreichung_regionalmanager

Infos zum TRAFO-Programm der Kulturstiftung des Bundes: https://www.trafo-programm.de/1988_themen#3133

Aktuelle Meldungen des BBK

Kultur ans Netz II: Antragstellung ab 6. April möglich! (05.06.2021)

Kultur ans Netz: Das Arbeitsstipendium für freischaffende Künstlerinnen und Künstler. Das Programm „Kultur ans Netz“ wird erneut aufgelegt. Anträge können in Kürze bei der Investitionsbank Sachsen-Anhalt (IB) gestellt werden. Über das IB-Kundenportal gelangen Sie künftig direkt zur Antragstellung. Ihre Fragen rund um „Kultur ans Netz“ beantworten Ihnen die Förderexperten gern auch persönlich über die kostenfreie IB-Hotline 0800 56 007 57.

Die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie haben den Kulturbereich stark getroffen. Mit dem Programm „Kultur ans Netz“ soll die Kultur in Sachsen-Anhalt gestärkt und neue Impulse für Kulturaktivitäten gesetzt werden. Gefördert werden Projekte, die einen konzeptionellen Prozess anstoßen und eine kreative Auseinandersetzung mit künstlerischen Formaten sowie künstlerischen wie kunstvermittelnden Ansätzen ermöglichen.

Wer wird gefördert?

Freischaffende Künstlerinnen und Künstler, die hauptberuflich in den Sparten Musik, Bildende Kunst, Medienkunst, Darstellende Kunst, Literatur und intermedialen Kunstformen tätig sind. Was wird gefördert?

Qualitätssicherung: Ausübung künstlerischer Tätigkeit zu Übe- und Professionalisierungszwecken sowie deren Weiterentwicklung, z. B. durch Erarbeitung neuer Formate, neuer Methoden, neuer Ansätze;

Entwicklung: die Erarbeitung eines oder mehrerer Konzepte für die künstlerische Tätigkeit in textlicher oder künstlerischer Form, z. B. mittels Skizzen, Erläuterungen oder Modellen - auch multimedial; Umsetzung der künstlerischen Tätigkeit in digitale Formate oder Präsentationswege einschließlich der Recherche.

Ihre Vorteile: Nicht rückzahlbarer Zuschuss von 1.500 Euro/Monat für bis zu drei Monate. Die Auszahlung erfolgt in einer Summe schnellstmöglich nach Erteilung des Zuwendungsbescheides. Gern nimmt sich die IB Zeit für Ihre Fragen. Rufen Sie uns an - kostenfrei unter Tel. 0800 56 007 57. Unterstützung bei der Online-Antragstellung erhalten Sie im IB-Kundencenter oder bei den Wirtschaftsförderern in Ihrer Region. Bitte vereinbaren Sie vorab unbedingt einen Termin über die kostenfreie IB-Hotline, um längere Wartezeiten zu umgehen.

Was Sie beachten sollten: Der Hauptwohnsitz muss sich in Sachsen-Anhalt befinden. Es muss eine durch die Corona-Pandemie verursachte existenzbedrohliche Lage vorliegen. Als Nachweis ist innerhalb von vier Wochen nach Abschluss des Bewilligungszeitraums ein Sachbericht vorzulegen, der durch eine Dokumentation des Projektes zu ergänzen ist. Die Dokumentation (z. B. Kurzvideo, Making off, Fotostrecke, Textauszüge, Auszüge Kompositionen) ist auf Anforderung digital bereitzustellen.

Weitere Informationen: https://www.ib-sachsen-anhalt.de/unternehmen/kreativ-sein/kultur-ans-netz

Bewerbungsschluss: 5. Juni 2021