Zum Thema: Worauf wollen wir noch warten?
Wir wollen es uns nicht leisten, weiter zu warten. Stattdessen müssen wir aktiv werden, müssen Räume schaffen für Begegnung, für Auseinandersetzung, für gemeinsames Erleben. Die Szeniale will und kann ein solcher Raum sein und werden. Ein Labor für gesellschaftliches Miteinander. Ein Ort, an dem wir erproben, wie Zusammenleben gelingen kann. Ein Festival, das nicht nur konsumiert, sondern mitgestaltet wird.
Auch die Szeniale 26 wird Kunstformen wieder zusammenbringen – nicht als isolierte Sparten, sondern als sich gegenseitig befruchtende Ausdrucksformen. Wir wollen keine Grenzen zwischen den Künsten, so wie wir keine Grenzen zwischen Menschen wollen.
Freiheit und Verantwortung, Gleichheit und Vielfalt, Solidarität und Individualität – diese scheinbaren Gegensätze müssen wir in eine produktive Balance bringen. Kunst kann uns dabei helfen, weil sie Widersprüche nicht auflöst, sondern aushält und fruchtbar macht.
Die bildende Kunst ..
… lehrt uns das genaue Hinsehen. Sie zeigt uns Perspektiven, die wir im Alltag übersehen.
Wenn wir vor einem Kunstwerk stehen, das uns irritiert oder berührt, dann öffnen sich Fenster in unserem Denken. Diese Fenster brauchen wir als Gesellschaft mehr denn je. Denn wo der politische Diskurs in Schlagworten erstarrt, kann Kunst Nuancen sichtbar machen und Komplexität zulassen.
Freundlich und erwartungsvoll aufgerufen, die Bewerbung für ein künstlerisches Projekt zur SZENIALE 26 einzureichen ist, wer der Idee folgt, das Leitmotiv in einen Beitrag zu verwandeln.
Die SZENIALE versteht sich hierbei als Knüpfwerk über lokale Grenzen hinweg, um zu vernetzen, Kooperationen über Städtegrenzen hinweg zu realisieren und Impulse aus dem Raum des Ruhrgebiets (und NRW) zu bündeln und (als) künstlerische Energie einfließen zu lassen
Bewerbungsschluss: 15. Dezember 2025