
„Im Kontext der zeitbasierten und dematerialisierten Kunstrichtungen wie Prozesskunst und
Konzeptkunst entwickelte sich in den späten 1960er Jahren die Land Art außerhalb des Studios
und des Galerieraums. Sie entstand nicht zuletzt als Reaktion auf den immer mehr in den
Vordergrund tretenden Warenwert von Kunst und in kritischer Auseinandersetzung damit, kein
weiteres Konsumgut schaffen zu wollen. Je nach konzeptioneller Ausrichtung besitzt die Land
Art sowohl romantische als auch gesellschaftskritische Potentiale.
Die Erstellung des Kunstwerks und die flüchtige Erfahrung von Raum und Zeit werden mittels
Fotografie, Zeichnung, topografischen Karten, Skulptur, Audio, Video und Film dokumentiert.
Land Art ist als solche radikal anti-kommerziell.“ (Quelle:smb.museum)
Am Wochenende 13. bis 14. Juni 2026 veranstaltet Naturpark Fläming e.V. in Kooperation mit
der Künstlerinnen-Initiative Kuns-am-Werk die Kunstwanderung LandArt-Aktion zum Tag der
Artenvielfalt.
Künstlerinnen und Künstler sowie Interessente sind aufgerufen, sich an einem intensiven
Kunsterlebnis in der Natur einzulassen. Der zweitägige Workshop umfasst die Gestaltung von
Naturkunst vor Ort, eine Einführung in das Konzept der achtsamen Wanderung sowie die
Dokumentation des Prozesses anhand künstlerischer Mittels.
Es wird ein Unkostenbeitrag in Höhe von 50 € für die Materialbeschaffung erbeten.
Anmeldung per E-Mail bis zum 31.5.26 an
Bewerbungsschluss: 31. Mai 2026