„Kunst braucht Freiheit – Demokratie braucht Kunst“

In einem gemeinsamen Statement mit dem Titel „Kunst braucht Freiheit – Demokratie braucht Kunst“ positionieren wir, die bundesweit agierenden Künstler:innenverbände, uns klar gegen die kulturpolitischen Forderungen der AfD Sachsen-Anhalt für die kommenden Landtagswahlen (subsumiert unter dem Begriff „neue, patriotische Kulturpolitik“) und bekräftigen die Wichtigkeit der grundlegenden Prinzipien der Kunstfreiheit und der Kulturförderung in Deutschland.

Als Verbände, die die Bildenden Künstler:innen in Deutschland vertreten, fordern wir daher:

  • Die Freiheit der Kunst ist uneingeschränkt zu gewährleisten und darf nicht durch kulturpolitische Steuerungsinstrumente relativiert werden.
  • Die Staatsferne der öffentlichen Kulturförderung und die Unabhängigkeit fachlicher Jurys sind zentrale Schutzmechanismen und müssen gewahrt bleiben.
  • Öffentliche Kulturinstitutionen sind Orte pluraler, offener Diskurse, die unser demokratisches Zusammensein mit ermöglichen, sie dürfen nicht zum Gegenstand politischer Einflussnahme gemacht werden.
  • Eine offene demokratische Gesellschaft zeichnet sich dadurch aus, dass sie Widersprüche aushält und Missstände durch öffentlichen Diskurs und demokratische Prozesse bearbeitet.

Das Statement wurde verfasst von den Künstler:innenverbänden BBK Bundesverband, Deutscher Künstlerbund, IKG – Internationales Künstlergremium, Internationale Gesellschaft der Bildenden Künste (IGBK) und dem Verband der Gemeinschaften der Künstlerinnen und Kunstfördernden (GEDOK).