Symposium der DGPh in Zusammenarbeit mit dem Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale) 25.–26. Juni 2026 | Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina, Halle (Saale)

Anlässlich der Ausstellung Helga Paris. Häuser und Gesichter. Halle 1983–85 (Kunstmuseum Moritzburg, Halle (Saale), ab 11.6.2026) und als Fortsetzung der ersten beiden Symposien zur ostdeutschen Fotografie (Long Time, No See, 2022 und Erbe sichern, um Zukunft zu gestalten, 2024), lädt die Gruppe ’89+ der Deutschen Gesellschaft für Photographie erneut zu einem Symposium ein, das sich dieses Mal dem Porträt im Kontext des östlichen Deutschlands widmet – in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Der Begriff „Porträt“ wird in dem Rahmen weiter gefasst, als Porträt relevanter Akteur*innen, aktueller Fragestellungen und historischer Entwicklungen.

Die vier hochkarätig besetzten Panels widmen sich dem Porträt in der späten DDR, dem Einfluss der Vermittler*innen, aktuellen künstlerischen Positionen sowie dem Fotobuch. Im Eröffnungsvortrag spricht Inka Schube (Sprengel Museum Hannover) über die „Poetik des Widerstands. Die Bilder von Helga Paris zwischen Realitätsversprechen und Imagination“. Das Symposium richtet sich generations- und herkunftsübergreifend an alle am Thema interessierten Menschen, an künstlerisch-fotografisch Schaffende wie auch Verwertende sowie Wissenschaftler*innen, die akademisch, publizistisch oder kuratorisch tätig sind oder waren.

Das Symposium möchte unterschiedliche Perspektiven zusammenbringen: künstlerische, fotografische, kunsthistorische, theoretische wie auch zeitgenössisch-praktische Ansätze.

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