Aschaffenburg Erinnerungsort Schöntal

Im Park Schöntal entsteht ein Erinnerungsort, der den Opfern der Gewalttat gewidmet ist und zugleich Raum für Begegnung, Bildung und Hoffnung schafft. Grundlage ist das von der Kommission entwickelte Leitbild, das die inhaltlichen und gestalterischen Anforderungen definiert.

Die Stadt Aschaffenburg führt hierfür einen nichtoffenen Kunstwettbewerb im öffentlichen Raum durch mit drei Stufen durch.

Stufe 1: Offenes Bewerberverfahren mit formaler Vorprüfung
Alle eingehenden Bewerbungen werden zunächst auf Vollständigkeit und Einhaltung der formalen Kriterien geprüft.

Stufe 2: Auswahl von acht Teilnehmenden durch das Auswahlgremium
Die zugelassenen Bewerbungen werden einem Auswahlgremium vorgelegt. Dieses Gremium, bestehend aus Fach- und Sachpreisrichterinnen und -richtern, wählt anhand festgelegter Kriterien acht Bewerbungen aus.

Stufe 3: Nichtoffener Wettbewerb
Die ausgewählten Bewerberinnen und Bewerber werden aufgefordert, ihre Entwürfe weiter auszuarbeiten und ein Modell einzureichen.

Im Anschluss legt das Preisgericht, in identischer Besetzung mit Fach- und Sachpreisrichterinnen und -richtern, eine Rangfolge der Entwürfe fest und spricht eine Realisierungsempfehlung aus.

Diese Empfehlung wird dem Stadtrat vorgelegt. Die finale Entscheidung über die Umsetzung trifft der Stadtrat der Stadt Aschaffenburg.

Die vollständigen Ausschreibungsunterlagen mit allen Teilnahmebedingungen, Fristen und Bewertungskriterien finden Sie hier:

Ausschreibung Erinnerungsort Schöntal
Anlage A: Leitbild Schöntal
Anlage B: Pläne, Umgebungsfotos
Anlage C: Bewerbungsbogen Auswahlverfahren
Anlage D: Erklärung zur Erfüllung der Teilnahmevoraussetzungen
Anlage E: Erläuterungstext
Anlage F: Kostenschätzung
Anlage G: Verfassererklärung

Bewerbungsschluss: 30. April 2026