Künstlerische Leitung: Mareen Alburg Duncker
Förderschule „Astrid Lindgren“ in Halle

MOSAIK – Bau und Gestaltung einer Schatzkiste
Entstanden ist in diesem Kurs für jede*n Schüler*in ein Behältnis, indem persönliche Dinge aufbewahrt werden können.
Sechs Holzplatten wurden möglichst exakt ausgesägt, damit später die Teile lückenlos aneinander passen. Das war eine große Herausforderung, die alle mit gegenseitiger Unterstützung wunderbar gemeistert haben.
Anschließend konnten die bunten Mosaiksteine nach eigenen Ideen gelegt, angeordnet, sortiert, geklebt und die Lücken farbig gestaltet oder mit Fugenmasse aufgefüllt werden. Nach der Reinigung strahlten die Schatzkisten und sind so individuell wie die Kinder, die sie gestaltet haben.
Künstlerische Leitung: Ammar Assali
Evangelische Sekundarschule Magdeburg

Im Projekt „Einheit der Vielfalt“ gestalteten die Schüler*innen und Lehrkräfte der Schule ein 5 m breites, 1,5 m hohes Wandrelief. Aus geometrischen Gussformen entstanden 1300 Gipselemente, die geschliffen, bemalt und auf einer goldenen Wand installiert wurden. Das Gold dient als verbindender Hintergrund und symbolisiert den Wert des Lebens, der alle Menschen verbindet. Die Gipselemente, mit ihren unterschiedlichen Farben, symbolisieren unsere Gedanken, Identitäten und Träume und zeigen eindrücklich, dass wir gemeinsam mehr sind als die Summe unserer Teile. Das Kunstwerk steht als ein Mahnmal der Vielfalt und der Gemeinschaft.
Künstlerische Leitung: Ulrike Basner
Grundschule Glaucha Halle

In der Woche vor den Osterferien haben die Kinder der 4ten Klassen getuftet und ihr Schullogo mit bunten Fäden auf die Leinwand gebracht. Während parallel der Unterricht lief lernten jeweils 4-7 Kinder gleichzeitig – für 2 Unterrichtsstunden – das Knüpfen mit der Tuftinggun. Der große Teppich, dessen Motiv sich aus 4 Teilen zusammensetzt, soll in der Schule aufgehängt werden. Die Kinder der 4ten Klassen ziehen weiter aufs Gymnasium, aber ihre Arbeit bleibt.
Künstlerische Leitung: Claudia Baugut
Regenbogenschule Landsberg

Blätterwald
Die Projektidee kam mit der Jahreszeit, dem farbenfrohen Herbst.
Zunächst wurden Blätter gesammelt, betrachtet und über die Technik der Frottage mit Fettkreiden auf Papier durchgerieben, es entstanden schöne farbige Arbeiten.
Das Drücken in Metall ist eine anspruchsvolle Arbeit, die von den Förderschüler*innen viel Konzentration, Feingefühl, räumliches Denken und Phantasie verlangte.
Nach der Umrisszeichnung auf Folie entstand von beiden Seiten das Relief durch Herausdrücken und Zurücksetzen auf entsprechend fester oder weicher Unterlage mit Holz- und Metallwerkzeugen. Viele Teile sind entstanden, wurden gegenseitig bestaunt und bewundert.
In der Schule wird das Werk zu sehen sein!
Künstlerische Leitung: Michela Benedan
Freie Schule Bildungsmanufaktur Halle

Drucktechniken und Keramik verbinden sich in diesem Projekt durch verschiedene Monotypie-Techniken. Zum einen die klassische Monotypie, bei der die Zeichnung vom Papier auf Ton übertragen wird. Zum anderen eine Drucktechnik, die zunächst auf Gips ausgeführt wird, um das Bemalte anschließend auf eine Tonplatte zu übertragen. Wir haben mit einigen Kindern der 5. Klasse viel ausprobiert und auf Ton gedruckt. Zunächst haben wir mit flachen Tonplatten gearbeitet, um danach in die Dreidimensionalität überzugehen und auf Gefäßen zu drucken.
Künstlerische Leitung: Sabine Brauns
Grundschulverbund An der Stadtmauer Zerbst

Unter dem Motto „Geschichten zum Anfassen“ haben Schüler*innen der Klassenstufen 2-4 gemeinsam eine eigene Fantasiegeschichte entwickelt. Über mehrere Monate wurden Protagonist*innen und Kulissen gemalt, Steckbriefe geschrieben, gesungen, getanzt und geprobt. „Die Zuckerstadt“ spielt in zwei Zeitebenen. Sie erzählt von der Verwandlung einer Stadt in Süßigkeiten und ihrer heldenhaften Rettung. Höhepunkte waren zwei Aufführungen als Tischtheater vor Publikum, innerhalb der Schule.
Künstlerische Leitung: Christiane Budig
Grundschule Am Mühlberg Hohenhturm

Die Schüler*innen der 4. Klasse probierten die Technik der Hinterglasmalerei aus und entwarfen dafür im Vorfeld einzigartige Fantasiewesen mittels Tuscheklecksbilder. Für die Technik der Hinterglasmalerei wurden Glasscheiben und Acrylfarbe genutzt. Bei der Hinterglasmalerei ist, im Gegensatz zur addierender Malweise auf Papier, die erste Malschicht im Vordergrund, die folgenden Schichten sind gestaffelt dahinter. Diese Malweise erfordert ein sorgfältiges Planen, Geduld beim Trocknen der Farbe und eine hohe Konzentration. Durch die Transparenz des Malgrundes kann jedoch jederzeit der Malvorgang geprüft und ggf. korrigiert werden. Im Laufe des Projektes entstand eine Vielzahl von einzigartig außerirdischen Fantasiewesen. Alle Schüler*innen gestalteten eine Hinterglasmalerei, welche sie nach dem Trocknen mit nach Hause nahmen.
Künstlerische Leitung: Gert B. Büttner
Grundschule Kneipp Bad Schmiedeberg

Die Kinder zeichneten nach ihrer individuellen Auswahl das Motiv. Dabei ging es um genaue Beobachtung und das Herausarbeiten der spezifischen Merkmale der jeweiligen Pflanze (Blätteranzahl, Blätteranordnung, Blätterform & -größe usw.). Danach begannen sie plastische Grundübungen zur Gestaltung und zu den geometrischen Grundformen. Die Kinder formten geometrische Grundformen wie Kreis, Elipse, Dreieck, Quadrat, Rechteck, Trapez und Parallelogramm. Anschließend erfolgte die plastische Umsetzung der Motive in kleinere Reliefs und Plaketten. Die plastischen Ergebnisse wurden in Gips übertragen und dann mit Wasserfarben überarbeitet. Hier spielte die Phantasie in der künstlerischen Gestaltung eine große Rolle. Die Schüler*innen entwickelten eine Vielzahl unterschiedlicher Werke mit persönlicher Handschrift.
Künstlerische Leitung: Josefine Cyranka
Sekundarschule J.-W. Goethe Ilsenburg

Wir sehen rot…
Rot erweckt Freude und Lust, signalisiert aber auch Gefahr und Wut. Mit unterschiedlichen grafischen Mitteln und Papieren zeichnen wir Naturphänomene, die Anziehung, Tarnung und Warnung verdeutlichen. Über dieses künstlerische Bild setzen wir uns mit menschlichen Verhaltensweisen in bewegten Zeiten auseinander. Die Forelle als Wahrzeichen Ilsenburgs steht seit 2024 auf der Roten Liste, Anlass auch darüber beim Zeichnen zu reden.
Künstlerische Leitung: Anne Deuter
Grundschule Nietleben

SCHERE, BLATT UND TIER
In den Winterferien haben 12 Schüler*innen von der ersten bis zur vierten Klasse der Grundschule Nietleben drei Tage lang das Falten und Gestalten von Papier, sowie das Büchermachen erforscht – wild, lustig, frech und schön!
Ein Buch muss nicht immer dick und voller Buchstaben sein. Unsere Bücher waren am Ende bestückt mit Gefühlen. Farben und Gesichter wurden den unterschiedlichen Gefühlen auf Heftseiten zugeordnet. Dabei konnte jedes Kind individuell entscheiden, welche Gefühle im Buch sichtbar werden sollten. Im Anschluss wurde es tierisch beweglich. Mit Musterklammern kann man Tiere mit beweglichen Gliedmaßen in Papier gestalten. So entstand u.a. eine Spinne mit 8 krabbelnden Beinen, eine Robbe mit einem zappelenden Fisch im Mund und ein bunter Koala.
Künstlerische Leitung: Mariella Gänsewieg
Grundschule Riesenklein Halle

Im Projekt „Künstler*innen an Schulen“ verwandelten zehn Kinder der Grundschule Riesenklein Alltagsmaterialien in lebendige Textilkunst. An vier intensiven Projekttagen entdeckten sie die Handwerkskunst des Webens neu und schufen auf Fahrradfelgen farbenreiche Teppiche. Aus alten T-Shirts, Bettwäsche und Stoffresten entstanden einzigartige Stücke, die Nachhaltigkeit, Fantasie und handwerkliches Können auf kreative und ausdrucksstarke Weise miteinander verbinden.
Künstlerische Leitung: Katharina Günther
Grundschule Großörner

An zwei Projekttagen haben die Schüler*innen der Klasse 4 der Grundschule Großörner gegenseitig porträtiert. Zuerst haben sie sich zeichnerisch erkundet. Welche Kopfform, welche Ohren, Augen , Nase , Mund und Frisur hat mein Gegenüber? Was ist auffällig? Zum Auflockern konnten sie das Gesicht des Anderen durch eine Acrylglasplatte mit Farbe nachempfinden und diese Malerei dann auf Papier drucken. Am Ende haben die Kinder diese Köpfe dann in Ton modelliert und erste Erfahrungen in der plastischen Umsetzung gesammelt. Nach dem Brand sollen die Tonporträts an der Schulhofmauer installiert werden.
Künstlerische Leitung: Laura Hanisch
Grundschule Hutten Halle

Drei Tage lang verwandelte sich der Klassenraum in ein pulsierendes Druckatelier. Dabei stand die Gestaltung der diesjährigen Abschlusszeitung – ein Projekt, das weit über das bloße Festhalten von Erinnerungen hinausging und den Kindern Raum für echte künstlerische Autonomie bot.
Die ersten zwei Tage gehörten dem reinen Experiment. Mit Gelplatten, Walzen und Acrylfarben erkundeten die Schüler*innen die Magie des Geldrucks. Es wurde geschichtet, strukturiert und mutig mit Formen gespielt, anschließend gestempelt und gezeichnet. Der Zufall wurde dabei zum Verbündeten: Überlagerungen von Farben und Texturen erzeugten eine visuelle Tiefe, die rein planerisch kaum zu erreichen gewesen wäre. Inmitten von Farbklecksen und Walzgeräuschen herrschte eine Atmosphäre ansteckender Heiterkeit – das gemeinsame Lachen war der ständige Begleiter beim Entdecken der eigenen kreativen Handschrift.
Am dritten Tag folgte der entscheidende Schritt der Sichtung und Zusammenführung. Aus der entstandenen Flut an Unikaten kuratierten die Kinder ihre Favoriten, um sie zu individuellen Portraitseiten zu komponieren. Ein Projekt, das zeigt, wie viel Ausdruckskraft in der spielerischen Vermittlung zeitgenössischer Drucktechniken steckt.
Künstlerische Leitung: Heinrich Herbrügger
Jeetzeschule Salzwedel

Zum Kunstprojekt hatten sich die zwei 9. Klassen der Jeetzeschule im Kunsthaus Salzwedel eingerichtet und begaben sich tief in den kreativen Schaffensprozess. Es waren die Klassen Yamuna und Mondego, die unter dem Arbeitstitel „KunstRechtFrei“ künstlerische Arbeiten in den Bereichen Fotografe, Malerei, Skulptur/Figur und Zeichnung geschaffen haben. Den endgültigen Titel des Kunstprojekts „KUNST ENTFESSELT“ haben die Schüler*innen im demokratischen Prozess selbst entwickelt und gewählt.
Künstlerische Leitung: Jan Herzog
Evangelische GS „Martin Luther“ Oppin

Der Charakterkopf
Köpfe und Geschichten entstehen auf dem Blatt, wie auch in den Köpfen der Kinder. Durch Zeichnungen, Entwürfe in Tusche und Buntstift, Modellieren in Ton und Bemalen mit Engoben werden erste plastische Erfahrungen gesammelt. Es entstehen zahllose kleine Ofengeister. Bunte kraftvolle Geschichten stecken hinter jeder Kleinplastik und ermöglichen den Kindern einen freien Zugang zu künstlerischen Narrativen und erste Erfahrungen im plastischen Gestalten.
Künstlerische Leitung: Rebecca Hilser
Grundschule Bad Kösen

Zusammen am Bord
Im Rahmen der Projektwoche „Zusammen An Bord“ beschäftigten sich die Klassenstufen 3 und 4 mit der Technik des Pappdrucks. Die Schüler*innen experimentierten mit verschiedenen Farbkombinationen, um ihren individuellen Druck zu erstellen. Die Klasse gestaltete ein Boot und wählte gemeinsam mit den Klassenkamerad*innen die Farben aus. Zudem druckten sie persönliche Gegenstände, die sie auf die Reise mitnehmen wollten. Am Ende der Woche wurde das Boot gemeinsam zusammengesetzt, und die Kinder platzierten sich kreativ an Bord, um ein gemeinsames Kunstwerk zu schaffen.
Künstlerische Leitung: Anett Hoffmann
Grundschule Wansleben am See

Für den Schablonen-Siebdruck entwarf jedes Kind (2.–4. Klasse) ein eigenes Fantasietier. Die Schablone (Papier/Folie) entstand durch Ausschneiden (Schere/Cutter) der Zeichnung. Das sorgfältige Sehen und die Auseinandersetzung mit dem Motiv erforderte und förderte Geduld, Feinmotorik und Fantasie. Farbverläufe druckten wir mit selbstgemischten Farben auf Papier (A4-A3) und die Kinder bestaunten freudig ihre Werke, die sie mit ihrem Namen, dem Titel des abstrakten Tieres, Technik und Datum beschrifteten.
Künstlerische Leitung: Silke Hönig
Grundschule Salzmünde

Schmetterlinge- Zauber der Verwandlung
An drei Projekttagen erforschten Schüler*innen der 3. Klasse die farbgebende Wirkung von Blüten, Blättern, Gemüse und Beeren. Es wurden verschiedene Farbtöne aus den Pflanzen extrahiert und anschließend zur Herstellung anderer Farbtöne mit verschiedenen Zusätzen experimentiert. Die Pflanzensaft-Farben wurden zum Malen zu Temperafarbe und Aquarellfarbe weiterverarbeitet. Zum Thema „Schmetterlinge- Zauber der Verwandlung“ entstanden mittels verschiedener Mal- und Drucktechniken vielfältige kreative Bilder.
Künstlerische Leitung: Dorit Kempe
J.G.-Borlach- Gesamtschule Bad Dürrenberg

An insgesamt 6 Tagen haben die Schüler*innen der 10.Klassen der J.G.- Borlach- Gesamtschule in Bad Dürrenberg Collagen zum Thema Landschaft angefertigt. Nach einer kurzen Einführung zum Thema Collagen und Landschaft hatten die Schüler*innen Gelegenheit, mittels verschiedener Materialien ihre eigenen Ideen zu diesem Thema umzusetzen. Ich habe in diesem Projekt versucht, den Schüler*innen eine möglichst vielfältige Betrachtung zum Thema Landschaft zu vermitteln und zu einem spielerischen Umgang mit Thema und Material anzuregen. Im Ergebnis entstanden viele fantasievolle und zauberhafte Landschaften mit bemerkenswerten Ideen und Gedanken.
Künstlerische Leitung: Alica Kheat
Grundschule Salbke Magdeburg

Bei dem Workshop „Trickfilmwerkstatt“ durften Kinder der 3. Klassen der Grundschule Salbke in Magdeburg in kleinen Teams eigene Kurzfilme konzipieren und umsetzen. Während des 3-tägigen Workshops haben wir von den Grundprinzipien des Storytellings und der Figurenentwicklung über die Herstellung der Requisiten bis hin zu den Dreharbeiten geplant, gebastelt und ausprobiert. Mit viel Kreativität und Geduld sind am Ende 4 Kurzfilme entstanden, die wir gemeinsam in der Klasse präsentieren durften.
Künstlerische Leitung: Ulrike Kirchner
Gymnasium Leucorea Wittenberg

In diesem Projekt ging es darum, gemeinsam zu zeichnen, zu malen und in der Gruppe letztlich zwei 10 m lange Bildbahnen zu komponieren. „Mensch und Natur“ war das Thema, das die Jugendlichen der 8. – 12. Klassen anregte, zeichenhafte und plakative Formen aus dem Pflanzen- und Tierreich zu entwickeln und mit menschlichen Porträts skurril und surreal zu kombinieren. In den Aussagen der jungen Leute trafen sich Ernst und Humor, ebenso wie Gefühle von Angst, Freude und Sorge.
Die Papieruntergründe wurden bemalt, bedruckt oder bespritzt und farblich aufeinander abgestimmt. Die schwarz stark konturierten Zeichnungen wurden dann, teilweise per Projektion, in unterschiedlichen Größen darauf übertragen. Durch eine zusätzliche finanzielle Förderung war es möglich, die Bilder zu scannen, im Maßstab 1:2 auf Folie zu drucken und diese auf 1,30 x 1,00 m großen Alu-Dibondplatten aufzuziehen. Diese Platten sind nun an einem der fünf Metallstege auf dem Bunkerberg in der Lutherstadt Wittenberg als Freiluftgalerie in der Öffentlichkeit zu sehen.
Künstlerische Leitung: Wiebke Kirchner
Förderschule Lernzentrum Halle-Neustadt

In der Förderschule Lernzentrum Halle-Neustadt wird ein neuer Ort für Kreativität geschaffen!
An drei Projekttagen gestaltete die Klasse 7 gemeinsam mit der Künstlerin Wiebke Kirchner die Decke des zukünftigen Malraums – der nun den Namen „Farbinsel“ trägt.
Nach einer gemeinsamen Ortsbesichtigung und Ideensammlung entschieden sich die Schüler*innen dafür, die Decke als farbenfrohen Himmel ihrer „Farbinsel“ zu gestalten.
Aus Skizzen und Motivvorschlägen entstand eine Entwurfsgrundlage, die mit verschiedenen Maltechniken und Assemblage-Elementen umgesetzt wurde. Das Ergebnis – ein 4 x 4 Meter großes Banner – wird zur feierlichen Eröffnung des Malraums präsentiert und macht Lust auf eigene kreative Abenteuer!
Künstlerische Leitung: Juliette Kolberg
Förderschule „Lebensweg“ Bernburg

Büste ? Für die jugendlichen Schüler*innen der Förderschule „Lebensweg“ bestand die große Herausforderung des Projektes im Erarbeiten eines dreidimensionalen Objektes. Mit der plastischen Umsetzung stand genaues Beobachten und Gesehenes in die eigene Form zu übertragen im Vordergrund. Die Materialeigenschaften des Tons ermöglichten ein schrittweises Herantasten und Umsetzen. So war es möglich, dass alle Beteiligten sehr individuelle Objekte schufen, eigene Fähigkeiten und bis dahin empfundene Grenzen erweitern und somit neue Erfahrungen sammeln konnten.
Künstlerische Leitung: Melanie Kuner-Drechsler
Evangelische Grundschule Ilsenburg

Das Kunstprojekt „FARBWELTEN“ fand im Rahmen von Projekttagen an der evangelischen Grundschule in Ilsenburg statt. Kinder der 3. und 4. Klassen nahmen an dem Projekt teil. Im Mittelpunkt stand das experimentelle Arbeiten mit Farbe. Die Kinder wurden ermutigt, Farben mit allen Sinnen zu erforschen: zu mischen, zu schichten, zu tropfen, zu wischen und frei zu kombinieren. Eine besondere Rolle spielte das Arbeiten mit Wachsmalereitechnik, die neue sinnliche Erfahrungen mit Material, Oberfläche und Farbwirkung ermöglichten. Der Fokus lag bewusst auf dem kreativen Prozess und den individuellen Ausdrucksmöglichkeiten. Die Kinder entwickelten eigene Farbwelten, ließen sich gegenseitig inspirieren und erfuhren Kunst als offenen, wertfreien Raum.
Künstlerische Leitung: Dana Laszló da Costa
Montessori-Schule in Halle

Im Rahmen des Projekts „Künstler*innen an Schulen“ haben wir Farben aus Pflanzen hergestellt. In diesem Workshop, der an der Montessori-Schule in Halle stattfand, lernten die Kinder, wie man aus verschiedenen Pflanzen unterschiedliche Farben herstellt. Themen wie Nachhaltigkeit und die Bedeutung der Umwelt wurden im Laufe des Workshops behandelt. Am Ende, nachdem wir Farben aus acht verschiedenen Pflanzen hergestellt hatten, konnten die Kinder verschiedene Maltechniken ausprobieren.
Künstlerische Leitung: Alexander Lech
Schule am Heidetor Zerbst

Im Rahmen der Siebdruckworkshops an der „Förderschule am Heidetor“ in Zerbst gestalteten die Schüler*innen Motive zu ihren Lieblingsorten. Um das übliche Siebbelichtungsverfahren zu umgehen, wurden die Siebe mit Klebefolie präpariert. Die Motive entstanden zunächst als Papierschablonen und wurden anschließend auf die Folie übertragen und ausgeschnitten. Zum Abschluss druckten die Kinder ihre Entwürfe auf T-Shirts und erlebten so von der Idee bis zum fertigen T-Shirt-Motiv einen vollständigen Gestaltungsprozess.
Künstlerische Leitung: ilka Leukefeld
Lakomy Schule Halberstadt

Dieses Kunstprojekt war als zweiter Teil des ‘Fahnen’ Projektes in der Reinhard-Lakomy-Schule geplant. Mehrere große, holzfarbene Masten auf dem Schulhof standen den Schüler*innen der beiden 8. Klassen zur Umgestaltung zur Verfügung. Zeichnungen von Mustern, Schriftzügen, Tieren, Zeichen und anderen sichtbaren Elementen wurden gefertigt und je zwei Papiermodelle der Säulen, samt Bemalungsvorschlägen gebaut. Die Holzsäulen wurden per Hand abgeschliffen und die vorher entworfenen ‘Tags’ mit den Spraydosen übertragen. Acht Holzpfähle leuchten nun farbenfroh auf dem Schulhof. Alle Schüler*innen waren begeistert dabei und werden das Projekt in der Klasse auf Leinwänden fortsetzen. Eine kleine Ausstellungseröffnung ist in Planung.
Künstlerische Leitung: Viktor Ludvik
Gymnasium „Thomas Müntzer“ Halle

„Die gezeichnete Revolution – 500 Jahre Thomas Müntzer“: das Jubiläum am gleichnamigen Gymnasium war das Thema unserer Projektwoche. Mit Tusche und Feder haben wir unsere Geschichten über Müntzer, Luther und Geyer als Comics adaptiert. Inspiration gab es aus dem Landesmuseum für Vorgeschichte. Die Planung einer Geschichte, das Gestalten der Charaktere, Vor- und Reinzeichnung und das Colorieren bedürfen einer guten Organisation der Teilnehmenden und viel Mut zum Experimentieren. Es war eine intensive und sehr kreative Woche bei der trotz der geteilten Aufgabenstellung viele sehr unterschiedliche und einzigartige Werke entstanden sind.
Künstlerische Leitung: Anne Martin
Grundschule „Ernst Glück“ Wettin

Im Rahmen der Projekttage gestalteten die Kinder ein Lichtobjekt aus laminiertem Glasbruch. Nach einer Einführung in Material, Mosaiktechniken und abstrakte Gestaltung entwickelten sie eigene Entwürfe als Grundlage ihrer Arbeiten. Mit vor- und teilweise selbst zugeschnittenem Glas setzten sie ihre Ideen um. Auf klassisches Fugenmaterial wurde verzichtet, um Transparenz, Farbigkeit und Leuchtkraft zu betonen, so wurden die Werke am Ende (jedes Workshoptages) mit ungiftigem Gießharz fixiert
Künstlerische Leitung: Sofia Mayer
Grundschule Burg Ummendorf

Die Kinder der 3a haben Gipsreliefs hergestellt, indem sie eine Negativform aus Ton bearbeitet haben. Mit eingefärbtem Gips wurden diese Bilder dann abgeformt. Sie gestalteten ein Herbst-Relief mit Abdrücken aus der Natur, ein Unterwasserbild, in das selbst gemachte Gipsformen gedrückt wurden und arbeiteten eine Sonne aus dem Ton heraus. Alle Kinder waren mit viel Kreativität und Engagement dabei und haben das Projekt mit einem individuell gestalteten Relief abgeschlossen.
Künstlerische Leitung: Annekatrin Müller
J. G. Borlach-Gemeinschaftsschule Bad Dürrenberg

Ein Theaterbesuch der Schüler*innen gab Anlass, sich einmal näher mit dem Entstehen eines Theaterstücks zu beschäftigen.
Vor allem, wie tragen Masken- und Kostümbildner dazu bei, Charaktere zu unterstreichen und die Arbeit der Schauspieler*innen zu unterstützen.
Zunächst war es wichtig, sich verschiedene Emotionen zu verdeutlichen, sie zuzuordnen und Merkmale herauszuarbeiten. Nun konnten sich die Schüler*innen selbst erproben, sich schminken oder Masken gestalten.
Künstlerische Leitung: Bettina Müller
Jeetzeschule Salzwedel

10 Tage verbrachten die Schüler*innen der Jeetzeschule im Kunsthaus Salzwedel und entwickelten eigene Kunstprojekte zum Thema Meinungsfreiheit, Menschenwürde, Kunstfreiheit und Entfaltung der Persönlichkeit. Ausgangspunkt waren die Künstler*innen der Dauerausstellung Broken Brushes u.a. Käthe Kollwitz, Otto Dix und George Grosz, aber auch Werke von Zeitgenoss*innen wie Ai Wei Wei.
Mit von der Partie waren zwei Dokumentarfilmer*innen, die die Projekte der einzelnen SuS mit all seinen Höhen und Tiefen begleitet haben. Vorgestellt wurden die Projekte mit einer großen Vernissage am 19. März im Kunsthaus. Begleitet haben die Künstler*innen Heinrich Herbrügger, Nerit Baum (Bettina Müller) und Suse Bohse.
Künstlerische Leitung: Magdalena Müller-Ha
J. G. Borlach-Gemeinschaftsschule Bad Dürrenberg

In diesem Projekt lernten die Schüler*innen des Jahrgangs 6 das fotografische Edeldruckverfahren der Cyanotypie kennen und gestalteten individuelle, sowie gemeinschaftliche Cyanotypien zum Motto „Blaue Welten“. Aus gesammelten Materialien arrangierten sie zunächst ihre Kompositionen; eigene Zeichnungen und Schriftgestaltung konnten optional integriert werden. Anschließend durchliefen die Schüler*innen den gesamten Prozess der Belichtung und Entwicklung ihrer Cyanotypien. Den Abschluss bildete die Gestaltung einer großformatigen Klassengemeinschafts-Cyanotypie auf Stoff, die die Schüler*innen gemeinsam in Absprachen und enger Zusammenarbeit miteinander entwickelten.
Künstlerische Leitung: Sibylle Mundt
Geschwister-Scholl-Grundschule Mücheln

Ziel des Projektes war die Gestaltung der Grünfläche vor dem Schulgebäude. Das Thema war der „Jahreszyklus eines Baumes“. Die Herausforderung bestand darin, einen 2-dimensionalen Entwurf zu einem räumlichen Gebilde zu verwandeln. Die Vorstellungskraft der Kinder, Ausdauer und die Feinmotorik im Umgang mit dem Ton waren gefragt. Kinder der 3. und 4. Klassen erarbeiteten eine gemeinsame Plastik. Nach einer Besprechung und vielen Skizzen zum Thema – was lebt in einem Baum, welche Farben sind möglich und wie werden sie in einer Plastik vereint – wurden Stamm- und Kronenelemente hergestellt, die aus Reliefs bestanden und zusammengefügt wurden. So entstanden viele Keramik-Körper, die nach dem ersten Brand mit Glasur bemalt und wieder gebrannt wurden. Dann wurden die Elemente auf einer Stange angeordnet.
Künstlerische Leitung: Marion Münzberg
Förderschule (LB) „Pestalozzi“ Dessau

Die 13 Schüler*innen der 5. Klasse arbeiteten an 4 Projekttagen am Thema „Beuteltiere“. Ziel war es, eine neue Drucktechnik, den Linolschnitt auszuprobieren.
Im ersten Teil des Projektes entwickelten die Schüler*innen Fabeltiere aus ihrer Fantasie. Aus den detailreichen Zeichnungen entstanden im nächsten Schritt die individuellen Druckmotive. Dabei lernten sie, zu abstrahieren, formatfüllend zu arbeiten und spiegelbildlich zu denken.
Nach dem Übertrag der Skizze auf die A5-Linol-Platte wurden die weitere Bearbeitung der Druckplatte erklärt und die sichere Benutzung der Linolschnittmesser geübt.
Mit viel Spannung erwarteten die Schüler*innen den ersten Probedruck. Jede*r Schüler*in bedruckte eine Tüte für die Projektpräsentation in der Schulvitrine. Später erschienen die Motive auf einem Stoffbeutel und dem eigenen T-Shirt. Hierbei wurde fachübergreifend mit dem Hauswirtschaftsunterricht gearbeitet.
Künstlerische Leitung: Christian Nebel
Grundschule „G. E. Lessing“ Halle

Im Rahmen einer intensiven Zusammenarbeit mit den 2. Klässler*innen haben wir in einer kreativen und nachhaltigen künstlerischen Woche eine Vielzahl von Techniken und Konzepten erarbeitet. Über fünf Tage hinweg entwickelten die Kinder ihre künstlerischen Fähigkeiten und erweiterten ihr Verständnis für Farben, Perspektive, menschliche Anatomie und Bewegung. Die Kinder erlernten Farbtechniken, Perspektive, Anatomie und Bewegungsstudien, was ihre künstlerischen Fähigkeiten erheblich förderte. Besonders das Schattenspiel am Ende verdeutlichte das Zusammenspiel von Licht und Form.
Künstlerische Leitung: Tobias Nerger
Burg Gymnasium Wettin

Die diesjährige Projektwoche stand thematisch ganz im Zeichen einer Kooperation mit dem Heinrich Pera Hospiz Halle. Durch eine Vertreterin des Hospizes wurde zunächst behutsam eine Einführung in das Thema „Zwischen Endlich- & Unsterblichkeit“ gegeben, sowie Fragen seitens der Schüler*innen beantwortet, bevor es dann in die einzelnen Projektgruppen ging. Nachdem die Entwürfe skizziert waren, ging es an die stereoskopisch-malerische Umsetzung mittels Acryl-Farbe auf Leinwand, deren Ergebnisse mit einer speziellen 3-D Brille räumlich zu betrachten waren. Als Präsentation ist eine Wanderausstellung im Hospiz, sowie in der Stadtbibliothek geplant.
Künstlerische Leitung: Friedericke Nottrott
Förderschule mit Ausgleichsklassen „Janusz Korczak“ Halle

Das Arbeiten mit dem keramischen Material ist eine entspannende und unkomplizierte Tätgkeit, bei der man auch ohne Erfahrung zeitnahe Erfolgserlebnisse hat. Es war schön zu erleben, wie die Kinder von ihrer anfänglichen Skepsis und manchmal fast aggressiven Abneigung in das Machen und damit in die Freude an der Arbeit mit dem Ton kamen. Die Keramikwerkstatt kann eine gute Möglichkeit sein, den Frust über den Schulalltag in eine positive Richtung – in das Erschaffen von kleinen Kunstwerken umzulenken. So haben sie Pokale erschaffen – glänzende Symbole für unsere größten Momente. Pokale für sportliche Triumphe, für persönliche Meilensteine und für all die besonderen Fahigkeiten, die uns einzigartig machen. Wir verleihen sie für Mut, für unermüdlichen Einsatz, für Leidenschaft und Durchhaltevermögen. Aber auch für Herz, für Mitgefühl und für das Engagement, unsere Umwelt ein Stück besser zu machen. Ein Pokal ist dabei weit mehr als nur ein Gegenstand. Er erzählt eine Geschichte – von Anstrengung und Hoffnung, von Rückschlagen und vom Aufstehen, von Gemeinschaft und tiefer Freude. In ihm spiegelt sich der Augenblick, in dem wir über uns hinauswachsen und erkennen, was in uns steckt.
Künstlerische Leitung: Martin Patze
Sekundarschule „Albrecht-Dürer“ Merseburg

Papperlapapp(e)
Im Workshop »Papperlapapp(e)« stellten sich die Schüler*innen der Herausforderung, ein Designobjekt aus Wellpappe im Maßstab 1:1 zu entwerfen. Das gesamte Vorhaben sollte ohne zusätzliche Hilfsmittel wie Klebstoff oder Klebeband stabilisiert werden. Zu Beginn näherten sich die Teilnehmenden experimentell dem Material an: durch Falten, Stecken und Verrollen erkundeten sie Statik und Konstruktion – denn Wellpappe ist weit mehr als nur Verpackungsmaterial. Zuvor angefertigte Papiermodelle wurden mit Gewichten auf ihre Belastbarkeit geprüft, um die Übertragbarkeit auf den großen Maßstab sicherzustellen. Den Höhepunkt bildete der Versuch, eine Brücke zu konstruieren, die eine Distanz zwischen zwei Kunststoffkisten frei überspannen sollte. Nicht bei allen Schüler*innen blieb die Konstruktion standhaft – schließlich gehört auch das Scheitern zu einem Findungsprozess und führt darüber hinaus zu wichtigen Erkenntnissen. Diese gewonnenen Erfahrungen trugen maßgeblich dazu bei, dass am Ende des Projekts ein minimalistisches, formschönes und stabiles Regal entstand, das allein durch Falten und Stecken seine Standfestigkeit beweist.
Künstlerische Leitung: Anne Pruy
Grundschule St. Laurentius Halberstadt

Paradies in Mosaikform
Die 4. Klasse der Evangelischen Grundschule Halberstadt gestaltete zum Thema Garten Eden ein 4,88 m x 1,22 m großes Mosaikbild für ihren Speiseraum. Jedes Kind entwarf Zeichnungen von Tieren, Fantasiewesen und Pflanzen, die für sie in einen Paradiesgarten gehören. Diese Motive wurden auf Folien übertragen und mithilfe eines Overheadprojektors auf grundierte MDF- Platten projiziert. Währenddessen verwandelte sich der Klassenraum in eine Werkstatt. Mit Hämmern und Zangen zerkleinerten die Schüler*innen Fliesen in bunte Bruchstücke, welche sorgfältig nach Farben sortiert wurden. Anschließend füllten die Schüler*innen ihre Vorzeichnungen mit den farbigen Fliesenscherben. So entstand nach und nach ein lebendiger Garten Eden. Kreativität, Teamarbeit und Ausdauer waren dabei besonders gefragt. Zum Schluss war noch einmal Geduld nötig, als jedes einzelne Fliesenstück auf der Rückseite mit Kleber versehen werden musste. Nachdem alles getrocknet war, wurde das gesamte Kunstwerk verfugt und ein beeindruckendes Mosaikparadies war entstanden.
Künstlerische Leitung: Petra Reichenbach
Goethe Sekundarschule Ilsenburg

Zunächst setzen wir uns mit dem Wörtchen „wir“ auseinander. Assoziationen dazu, grafische Reduktion der „wir-Botschaften“ auf Kleinstformaten für Buttons folgten, ebenso wie die Sensibilisierung für plakative Schrift und Anordnung. Die Fenster der Mensa im Schulhof wurden vermessen, aus Entwürfen im Maßstab 1:10 wurden in Zweierteams große Papiervorlagen im Originalfensterformat konstruiert. Auf die 15 Fenster der Mensa wurden die Vorlagen von außen aufgeklebt und die Buchstaben von innen mit geleimter Wandfarbe mit dem Pinsel (seitenverkehrt) nachgemalt. Nach dem Trocknen konnten durch vorsichtiges Abschaben der Farbe noch Korrekturen vorgenommen werden. Ein Gemeinschaftsprojekt mit Außenwirkung, das die Botschaft der Holocaust-Überlebenden Margot Friedländer noch eine Weile auf den Schulhof (und in die Mensa) transportieren wird: „Seid Menschen. Wir sind alle gleich.“
Künstlerische Leitung: Renée Reichenbach
Levana Schule Eisleben

Auf Wunsch der Klassenlehrerin entstanden kleine, kostbare Keramikobjekte als Geschenke für Förder*innen und Freund*innen der Levana-Schule. Runde Keramikplatten waren der Bildgrund, auf dem die Schüler*innen ihre Lieblingsmotive umsetzten: malerisch mit Engoben oder graphisch mit Oxidstiften. Die so entstandenen Objekte haben durchaus Medaillencharakter: Sie sind überwiegend beidseitig bemalt und glasiert.
Künstlerische Leitung: Katrin Röder
Reformschule „Montessori“ Halle

Das Katzenhaus nach einem russischen Märchen ist eine fabelhafte Geschichte und ein zeitloses Thema über Hochmut, Eitelkeit, wahre Freundschaft und Menschlicheit. Die CD diente als Grundlage für das Haus im Querschnitt in Collage und Maltechnik. Mit Ölkreiden, Tempera, Buntstiften und Dekopapieren wurden Katze, Möbel und Umgebung gestaltet. Die Dachkammer entstand in Kratztechnik. Der Schwerpunkt lag auf der Kombination von Grafik und Malerei. Die Arbeit mit den Schüler*innen war aufregend und voller Energie!
Künstlerische Leitung: Desiree Sander
Gemeinschaftsschule Kastanienallee Halle

Begleitend zum Unterricht setzten wir uns an sieben Wochenterminen in der Passage 13 in Halle-Neustadt intensiv mit dem Thema ‚Digital Storytelling‘ auseinander. Dabei wurden Geschichten entwickelt, die mit Hilfe verschiedenster Medien kreativ umgesetzt wurden.
Der Prozess begann mit einer einfachen Postkarte, die als Ausgangspunkt für erste Ideen diente. Schritt für Schritt entwickelten die Kinder ihre eigenen Erzählungen durch den Einsatz von Storytelling-Techniken und Theaterübungen. Ergänzt wurde das Programm durch praktische Erfahrungen in Bildkomposition und Kameraführung. In einer intensiven Teamarbeit entstanden schließlich drei Kurzfilme, die sowohl die Kreativität als auch die Begeisterung der Kinder für das Geschichtenerzählen eindrucksvoll unter Beweis stellten.
Künstlerische Leitung: Katrin Stauß
Evangelische Grundschule Halle

Wir nahmen das Schaf und seine Wolle genau unter die Lupe. Die Projektgruppe Eiche der 1.– 4. Klasse lernte den Weg von der Schafschur bis zum fertigen Kunstwerk kennen. Dabei standen das bewusste Erleben der Schafwolle und seine tollen Eigenschaften im Mittelpunkt. Beim Färben mit Naturmaterialien entstand eine bunte Sammlung von Fasern, Garnen und Wollstoffen. Frei und kreativ webten, nähten und filzten die Kinder kleine Teppiche, Schlüsselanhänger, Taschen und Stulpen.
Künstlerische Leitung: Pauline Ullrich
Evangelische Grundschule „Martin Luther“ Oppin

„Zirkus, Zauber, Zinnobergiraffeneselzaubererkatze…“
In den Projekttagen entsteht eine magische Welt. An der Grundschule Oppin werden seltsame Wesen lebendig! Dabei werden Geschichten um den Zirkus und das Zauberische erzählt, vorgelesen, zum Teil geschrieben. In den Kinderhänden drehen sich am Ende die selbst gebauten Stab-Puppen ebenso wie die bemalten, bezeichneten, beklebten Kreise. Zirkus – Kreise mit Skizzen, eigenen Überlegungen. An den Stäben: Stoffe, Schleifen, Knöpfe, Modelliertes…
Künstlerische Leitung: Zhana Veselinova Nedelcheva
Freie Waldorfschule Magdeburg e.V.

Am Anfang haben wir zusammen auf Papier ein farbiges Projektbild skizziert. Dabei wurde klar, was den Kindern in jeder Jahreszeit wichtig ist: Feste, Aktivitäten, Farben… In Gruppen zeichneten sie auf vier großen Tonplatten zuerst die Konturen des Projekts und modellierten es später als Relief. Am Ende wurden die Keramikbilder in Stücke geschnitten und nach dem Trocknen dreimal gebrannt (Rohbrand, Glasurbrand und Krakeleebrand). Die 7.- Klässler*innen haben vier Keramikwandbilder zu den vier Jahreszeiten für die Schulmensa geschaffen.
Künstlerische Leitung: Grit Wendelberger
Grundschule Halle Diemitz-Freiimfelde

Was kann ich mit Kaffee oder Schokolade alles gestalten? Wo wächst die Kakaobohne, wo die Kaffeebohne? Welche Künstler*innen haben sich wie mit Eat-Art beschäftigt? Und in welchem Märchen kommt Schokolade vor? Hänsel und Gretel nacherzählen. Ausprobieren der essbaren Materialien: Schütt- und Tröpfel- und Collage-Bilder. Erleben: Zufall, Bewegung spielen beim Gestalten mit Trichter eine Rolle. Wir machen uns daran, eine erste eigene Praline zu gießen. Erste Entwurfs-Kritzel-Zeichnungen zu “Hänsel und Gretel” auf Esspapier-Tischdecken entstehen.
Und in welcher Geschichte kommt Kaffee vor? Thomas Leibe erzählt aus seinem Buch „Kaffeemann & Naschmadame“, das er mit Kaffee illustriert hat. Auf Leinwänden entstehen dann mit Walzen, Pinsel und Kaffeefarbe nach seinem eigenen Rezept entweder Halles Hausmannstürme oder eine Landschaft mit Lieblingsgetier oder die Kaffee-Frühstückstasse mit Keks.
Fazit: Die Schüler*innen waren mit Freude dabei und auch die Kleinen konzentrierten sich beim Malen und Gestalten mit Kaffee und Schokolade.
Künstlerische Leitung: Jakob Wolf
Förderschule für Lernbehinderte Pestalozzi Dessau

Schüler*innen der Pestalozzi Förderschule in Dessau gestalteten zusammen mit dem Künstler Jakob Wolf ein Wandbild am neu errichteten Schulspielplatz. Die elf Teilnehmer*innen der Abschlussklasse entwarfen einen farbigen 1:1 Entwurf auf Papier, der in zwei weiteren Tagen mittels Sprühdosen und Schablonen an die Wand übertragen wurde. Die tierisch-bunten Motive zeigen einen mit Regenbogenenergie angetriebenen Bagger, der Eiscreme an die Tiere liefert und wird metamorphos umklammert von der Entwicklung der Raupe zum Schmetterling, welche sinnbildlich für die Schulzeit gelesen werden kann.
Die Kunstaktion wurde unterstützend betreut durch Schulsozialarbeiterin Claudia Trautwig und Kunstlehrerin Frau Rothe.