Neubau und Sanierung, Bauteil C (Mensa, Naturwissenschaften, Jahrgangsstufe 10, Sport 3-Fach Halle)
Beuckestraße 27-29, 14163 Berlin-Zehlendorf
Erscheinungstag : 15. Juli 2026
Bewerbungsfrist: 28. August 2026, 23.59 Uhr
Gesamtkostenrahmen: 300.000 Euro (brutto)
Realisierung bis zu zwei Werke unterschiedlicher Urheber/innen bis zu einem Budget von
150.000 Euro je Realisierung.
Verfahrensart:
Deutschlandweit offener zweiphasiger Wettbewerb mit vorgeschalteter Anmeldung
Begrenzung der Teilnehmendenzahl erste Wettbewerbsphase: bis zu 100 Teilnehmende
(im Bedarfsfall Auswahl durch Auslosung)
Auslober:
Land Berlin vertreten durch das Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf von Berlin
Abteilung Bildung, Kultur und Sport
Bezirksstadträtin Malgorzata Sijbrandij
Schul- und Sportamt
Kirchstraße 1/3
14163 Berlin
Wettbewerbssteuerung
Bezirksamt Steglitz -Zehlendorf von Berlin
Abteilung Bildung, Kultur und Sport
Schul- und Sportamt
Frau Janina Taubert / Frau Jihan Mock
Kirchstraße 1/3
14163 Berlin
Koordination
Sven Kalden
E-Mail:
Anlass und Ziel
Das Schadow-Gymnasium steht in einer 100-jährigen Tradition und ist das älteste Gymnasium im Bezirk Steglitz-Zehlendorf. 2014 wurde das benachbarte Gebäude der zuvor
geschlossenen Beucke-Oberschule übernommen. Im Rahmen der Berliner Schulbauoffensive BSO werden die Gebäude vollständig saniert und umstrukturiert. Ergänzt werden die denkmalgeschützten Gebäude durch einen Erweiterungsbau, um dem fehlenden Flächenbedarf gerecht zu werden. Dabei werden die einzelnen Funktionsbereiche neu sortiert und klar strukturiert. Durch die Gesamtmaßnahme wird ein moderner Schulcampus geschaffen, welcher den zukünftigen pädagogischen Anforderungen gerecht wird und eine freundliche Atmosphäre zum Lernen schafft. Neben den Umstrukturierungsmaßnahmen werden die Bestandsgebäude barrierefrei erschlossen, brandschutztechnisch ertüchtigt sowie die Haustechnik auf den neuesten Stand gebracht. Die bestehende 3-fach Sporthalle wird zurückgebaut. Der Erweiterungsbau liegt in der Mitte des neuen Campus und bildet das neue Zentrum der Schule. Eine als Außenraum konzipierte Passage verbindet die Freiflächen des Bauteils A und des Bauteils B miteinander. Zusammen mit der neuen großzügigen Mensa samt Küche und der Sporthalle entsteht so ein zentraler Ort für geplante oder zufällige Treffen und zum gemeinsamen Verweilen. Der Zugang zum Gebäude erfolgt ebenfalls über die zuvor genannte Passage.
Im Weiteren werden im Erweiterungsbau die naturwissenschaftlichen Fachräume sowie die Jahrgangsstufe 10 vorgesehen. Dabei werden die Fachräume durch offene Sammlungszonen komplettiert, die ebenfalls für freies Arbeiten genutzt werden können. Die Dachfläche im ersten Obergeschoss mit Dachgarten und direktem Bezug zu den Fachräumen steht für Versuche und Experimentieren im Freien zur Verfügung. Eine neue 3 fach Sporthalle wird vorgesehen, diese befindet sich unter dem Dachgarten und wird um die halbe Hallenhöhe in den Baugrund eingelassen. Dies ermöglicht einen Blick von der Passage in die Halle und reduziert die optische Kubatur des Gebäudes auf dem Grundstück. In der Fassadengestaltung gliedert sich das Gebäude in ein Sockelgeschoss und in die aufgesetzten Obergeschosse. Es wird eine Metallfassade in unterschiedlicher Haptik ausgeführt. Großflächige raumhohe Glasfassaden verbinden Innen- und Außenräume miteinander. In den Obergeschossen wird eine metallische Fassade vorgeschlagen. Insgesamt nimmt sich die Fassade im Gesamtensemble der umliegenden Baudenkmäler zurück, ohne an Eigenständigkeit und eigenem Charakter zu verlieren.
Aufgabe
Das Thema der Kunst am Bau geht von einer Auseinandersetzung mit den räumlichen, architektonischen und sozialen Dimensionen und Situationen der Schule, ihrer stadträumlichen Anordnung und der Funktionalität des Campus aus. Für diesen Rahmen gilt es, Kunstwerke zu entwickeln, die einen Beitrag zur Wahrnehmung der Gebäude- und der Raumsituation leisten und das Erscheinungsbild und die Erlebnisqualität der Einrichtung bereichern. Die Kunst am Bau kann sich dabei sowohl in die Architektur einfügen als auch eine eigenständige gestalterische Position entwickeln. Die schulfachliche Nutzbarkeit des Gebäudes darf durch die Kunst nicht eingeschränkt werden.
Bewerbungsschluss: 28. August 2026