Liebe Kolleg:innen,
die Kunstfreiheit ist immer größerem Druck ausgesetzt. Zuletzt haben wir uns miteinander auf unserer
letzten Bundesdelegiertenversammlung dazu ausgetauscht und dieses wichtige Thema in unserem Arbeitsprogramm als Vorstand auf die Agenda gesetzt.
Konkret wurde letztes Jahr der Künstlerin Melisa Kujevic eine zugesagte Teilnahme aLichtkunstfestival m „Goldstück 2025“ (Veranstalterin Stadt Gelsenkirchen) mit ihrem Werk „Hallender Hass“ zurückgenommen mit der Begründung, ihr Werk sei „zu kontrovers“ und verstoße gegen das „staatliche Neutralitätsgebot“. Fünf weitere Künstler:innen der HBKsaar-Gruppe wurden kommentarlos von der Teilnehmerliste gestrichen, nachdem sie sich solidarisch mit der Künstlerin zeigten.
Gegen dieses willkürliche Vorgehen der Veranstalterin soll jetzt als Präzidenzfall durch die Kanzlei Raue in Berlin geklagt werden. Die Kosten, von Kanzlei Raue auf 20.000€ geschätzt, sollen aktuell über ein Crowdfunding bis 28. Mai 2026 zusammengetragen werden. Die Klageführende Kollegin Melisa Kujevic wird – neben dem Bericht über den Verlauf – über die Verwendung der eingeworbenen Mittel absolute Transparenz herstellen.
Wir appellieren an eure Solidarität dieses crowdfundig zu unterstützen.
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Liebe Kolleg:Innen in den Landes- und Regionalverbänden,
Bitte teilt diese Information zeitnah mit euren Mitgliedern. Danke!
https://www.startnext.com/hallender-hass
Mit kollegialen Grüßen
Marcel Noack, Dagmar Schmidt
Vorsitzende BBK Bundesverband
BBK – Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler
BBK Bundesverband
Markgrafendamm 24 Haus 16
10245 Berlin
Tel. 030 2640 970