Vom 8. August bis 4. Oktober zeige ich in Halle im Projektraum P16 Holzschnitte, die 2024 während eines Arbeitsstipendiums der Kunststiftung Sachsen-Anhalt entstanden sind – damals noch unter dem Motto „Bilder aus der Bernsteinhöhle. Eine Fantasy-Doku“. Das könnte auch als Titel über der kleinen Ausstellung stehen.
Als Kind lebte ich in einer schier überbordenden Fantasiewelt, von der ich als Künstlerin bis heute noch zehre. Mich mit der Erinnerung bzw. der eigenen Innenwelt zu beschäftigen, ist für mich eine notwendige Rückversicherung: Woher komme ich, woher kommen meine Bilder. Das sind auf den ersten Blick vollkommen subjektive Fragen. Aber das Verhältnis des Individuums zur Gesellschaft ist durchaus ein politisches Thema. Für mich ist es geradezu existenziell, die treibende Kraft hinter meinem Schaffen.