Kultur braucht Inklusion – Diversität sichtbar machen

In Deutschland leben über 20 % der Bevölkerung mit einer Beeinträchtigung – 95 % der Beeinträchtigungen treten erst im Verlauf des Lebens auf. Laut Artikel 30 der UN-Behindertenrechtskonvention haben Menschen mit Beeinträchtigung ein verbrieftes Recht, am Kunst- und Kulturbetrieb gleichberechtigt teilzuhaben. Für den BBK Sachsen-Anhalt ist es eine selbstverständliche und konsequente Haltung, sich für die Ermöglichung von Teilhabe von Künstler*innen mit Behinderungen stark zu machen. So haben wir für einen vielseitigen Erfahrungsaustausch unter anderem Kontakt zu Vertreter*innen von EUCREA – dem Verband Kunst und Behinderung e.V., dem Magdeburger Kunstverein Zinnober e.V., der Künstlergruppe Farbenflimmer der Stadtmission Halle (Saale) sowie dem Stammtisch Inklusion Halle (Saale) aufgenommen, um aktiv an der Veränderung der öffentlichen Wahrnehmung von Künstler*innen mit Beeinträchtigung mitzuwirken und die Diversifizierung des Kunst- und Kulturbetriebes zugunsten der betroffenen Menschen mitzugestalten.

Ein Positionspapier zum Thema Diversität im Kunst- und Kulturbetrieb in Deutschland stellt EUCREA hier zum Download zur Verfügung: https://www.eucrea.de/images/downloads/Diversitaet_Online_4.pdf.


Inklusion als Thema der BBK-Transparenz­umfrage

Seit 2022 befragt der BBK Sachsen-Anhalt jährlich einmal seine Mitglieder im Rahmen einer Umfrage. In der Transparenzumfrage 2023 haben wir erstmals das Thema Inklusion in diese Umfrage einbezogen. Das Ergebnis hat gezeigt: Inklusion ist ein Thema für zahlreiche BBK-Mitglieder. Welche konkreten Handlungsfelder sich daraus konkret für Sachsen-Anhalt abzuleiten sind, gilt es im Sommer 2024 zu klären.


Kulturfördergesetz des Landes Sachsen-Anhalt verabschiedet

Heute, am 20. Mai 2026, hat der Landtag von Sachsen-Anhalt dem neuen Kulturfördergesetz zugestimmt. Dies ist eine gute Nachricht, denn nun hat die Kulturförderung in Sachsen-Anhalt endlich eine gesetzliche Grundlage. Durch die Anhörung der Kulturakteur*innen haben sich noch einige wesentliche Verbesserungen ergeben. So wurden etwa viele Kann-Bestimmungen in verbindliche Formulierungen umgewandelt, Jugendkunstschulen werden nun explizit […]


BBK zeichnet Statement „Kultur braucht Vielfalt und Heimat“ mit

Statement der Kultur in Sachsen-Anhalt Heimat ist dort, wo Verschiedenheit gelebt und dem Anderen und Fremden mit Respekt begegnet wird. Heimat ist dort, wo Kulturen als gleichwertig anerkannt werden und wir uns auf Augenhöhe begegnen. Kunst und Kultur verbinden Menschen. Ob Theater, Museum, Bibliothek, Musik- oder Kunstort, soziokulturelle Zentren oder freie Initiativen, wir schaffen Begegnungsräume […]


Altersvorsorge für Künstler*innen: Ein Blick auf die Rentensysteme Dänemarks, Irlands, Spaniens und Finnlands

Zu den Gesprächen im Rahmen des Projekts „visual artists | diverse conditions“ gehörten auch immer wieder Auseinandersetzungen mit der Rentensituation von bildenden Künstler*innen in verschiedenen Ländern Europas. Die Eindrücke und Impulse aus diesen Gesprächen wurden von der Geschäftsstelle bzw. dem Projektteam zu einem Papier zusammengefasst (PDF) Die Überlegungen basieren auf Gesprächen mit europäischen Künstler*innenverbänden über […]


„Kunst braucht Freiheit – Demokratie braucht Kunst“

In einem gemeinsamen Statement mit dem Titel „Kunst braucht Freiheit – Demokratie braucht Kunst“ positionieren wir, die bundesweit agierenden Künstler:innenverbände, uns klar gegen die kulturpolitischen Forderungen der AfD Sachsen-Anhalt für die kommenden Landtagswahlen (subsumiert unter dem Begriff „neue, patriotische Kulturpolitik“) und bekräftigen die Wichtigkeit der grundlegenden Prinzipien der Kunstfreiheit und der Kulturförderung in Deutschland. Als […]


BBK unterstützt „Sachsen-Anhalt. Weltoffen!“

„Sachsen-Anhalt. Weltoffen!“ ist ein unabhängiges, zivilgesellschaftliches Bündnis, das sich für ein vielfältiges, demokratisches und solidarisches Sachsen-Anhalt einsetzt. Der BBK Sachsen-Anhalt unterstützt dieses Bündnis. Auch wir wollen in den kommenden Jahren starke Zeichen für Demokratie, Vielfalt, Weltoffenheit und Solidarität setzen. UNSERE GEMEINSAMEN ZIELE SIND: