BBKarium ist ein Ausstellungsformat des Berufsverbandes Bildender Künstler Sachsen-Anhalt e.V. im Schaufenster der Geschäftsstelle in der Großen Klausstraße 6 in 06108 Halle (Saale) - rund um die Uhr geöffnet!

Von April 2021 bis März 2022 präsentieren wir monatlich wechselnde Ausstellungen künstlerischer Arbeit. Der BBK Sachsen-Anhalt vertritt die Interessen von rund 300 professionellen Künstler*innen aus vielfältigen Bereichen der bildenden Kunst. Alle eint, dass sie ihre Kunst nicht nur machen, sondern auch zeigen wollen: Künstlerische Arbeit beinhaltet auch den Dialog des entstandenen Werkes mit einem Publikum

2022 wird die Reihe vom Land Sachsen-Anhalt und der Stadt Halle (Saale) unterstützt.

 

Juli 2022: Karl Oppermann

Foto: Tobias Nerger

Der Hund von Dakar: „Geist bedroht-Atemlos verfolgt - Ins Grab gejagt.“ Karl Oppermann wurde 1930 in Wernigerode geboren. Der ehemalige Professor für freie Malerei an der Universität der Künste Berlin ist Träger der Ehrennadel des Landes Sachsen-Anhalt und des Bundesverdienstkreuzes am Bande und unterhielt Ateliers in Elba und Barcelona. Er lebt und arbeitet in Veckenstedt (Harz).

Weitere Informationen zum Künstler: https://karl-oppermann.de

Karl Oppermann:
Der Hund von Dakar, Ölmalerei, 150 x 120 cm
Kuratorin: Susanne Henny Kolp
Laufzeit: 1. bis 31. Juli  2022
Adresse: Große Klausstraße 6, 06108 Halle (Saale)
Rund um die Uhr von außen einsehbar!

 

Juni 2022: Simon Kießler

Foto: Tobias Nerger

Jede*r Künstler*in hat eine eigene Strategie, um sich in den Zustand des kreativen Schaffens zu versetzen. Mein Weg ist es, andere Künstler*innen in diesen Zustand zu versetzen. Dafür nutze ich ihre Creative Human Ressource für mich. Zudem möchte ich den Weg zur kreativen Tätigkeit abkürzen und Prozesse optimieren.

Weitere Informationen zum Künstler: simon-kiessler.de

Simon Kießler:
DIZZY / Schaukelpferd, 2021, Holz, Metall, Linoleum, Papier, Linolfarbe
Kuratorin: Susanne Henny Kolp
Laufzeit: 1. bis 30. Juni  2022
Adresse: Große Klausstraße 6, 06108 Halle (Saale)
Rund um die Uhr von außen einsehbar!

 

Mai 2022: Franz Rentsch

Foto: Tobias Nerger

Das Fenster ist eine Fläche, mit der ein Abstand zum Gesehenen geschaffen wird. Ich kann nicht durch das Fenster fassen und den Strauch berühren, drehen und begreifen. Ebenso stehen die Betrachtenden vor der Malerei. Sie rufen Sehgewohnheiten ab, interpretieren oder deuten, doch sie können nicht in die Leinwand greifen. Sie schauen in ein künstlich erzeugtes Fenster des Malers. Das Bild-Fenster kann nie zur Gänze begriffen werden. Es entspringt einer Person und dann finden wir Überschneidungen. Diese hängen von unseren Erfahrungen ab und sind sehr unterschiedlich.

Weitere Informationen zum Künstler: www.franzrentsch.de

Franz Rentsch:

mit C., 2019, Öl auf Leinwand, 130 x 130 cm

Kuratorin: Susanne Henny Kolp

Laufzeit: 1. bis 31. Mai 2022

Adresse: Große Klausstraße 6, 06108 Halle (Saale)

Rund um die Uhr von außen einsehbar!

April 2022: Rainer Rausch

Foto: Tobias Nerger

Wunderbar - sich eine eigene Welt zu schaffen! Das ist mir in der Kunst - Malerei und Grafik – gelungen. Meine Erfahrungen im grafischen Handwerk befähigen mich, in der Druckkunst (Lithografie, Tiefdruck und Holzschnitt) sowie in der Malerei künstlerische Werke hervorzubringen. Grundlage ist dabei die figürliche Darstellung in einer realen Welt. Erst in letzter Zeit suche ich freie Formen, sodass ich heute lustvoll ein Spiel mit Formen und Farben betreibe. Ich bin bestrebt, an hallesche Traditionen in der bildenden Kunst anzuknüpfen.

Rainer Rausch, 2022

Weitere Informationen zum Künstler: http://rainerrausch.de

Rainer Rausch:
„...im Tanze schwebend träume ich…", 2015 Öl auf Leinwand, 120 x 100 cm
Kurator: René Schäffer
Laufzeit: 1. bis 30. April 2022
Adresse: Große Klausstraße 6, 06108 Halle (Saale)
Rund um die Uhr von außen einsehbar!

 

März 2022: Franca Bartholomäi

Foto: Matthias Ritzmann

Das Absurde schlägt eine Bresche ins Bewusstsein. Der gähnende Abgrund kann Schwindel erzeugen, aber auch ein Gefühl von Tiefe und Freiheit. Meine Motive finde ich niemals durch Ausdenken. Sie sind einfach da. Es ist ein bisschen wie Träumen: Manches lässt sich erklären, das meiste bleibt rätselhaft. Seit meinem Studium mache ich fast ausschließlich Holzschnitte. Ich mag an dieser Technik die Klarheit und Strenge. Von ein paar dezent farbigen Hintergründen abgesehen dominiert in meinen Arbeiten kühles Schwarzweiß. Es ist ein Ruhepol, den ich mir selbst schaffe, den ich aber auch den Betrachter*innen anbieten möchte.

Den großformatigen Holzschnitt KAPUTT MACHEN zeige ich im BBKarium zum ersten Mal. Er entstand im Wesentlichen um den Jahreswechsel 2020-21, also zu einer Zeit, die coronabedingterweise gleichermaßen von Verunsicherung wie Ruhe geprägt war. Darunter verbergen sich mehrere andere Motive, die bis weit in die Vergangenheit zurückreichen. Schemenhaft schimmern sie durch das Strukturgestöber. Das wiederholte Verwerfen und Überarbeiten vom Ideen entspricht meiner Arbeitsweise. Hier jedoch habe ich es geradezu zelebriert, zum Thema gemacht. Denn oft genug gerate ich deswegen in Konflikt mit den Erwartungen bzw. Gepflogenheiten unserer Zeit. Die digitalen Medien geben mehr und mehr das Tempo vor. Die gelebte und ausgestellte Langsamkeit ist meine Art, den Status quo zu hinterfragen. (Das Gleiche gilt übrigens auch für die Sparsamkeit und Hermetik meiner Arbeiten.)
 
Weitere Informationen zur Künstlerin: francabartholomaei.de

Franca Bartholomäi:
KAPUTT MACHEN, 2020-21, Holzschnitt auf Chinapapier, Druckmaß 90 x 115 cm
DysPLAYs, 2022, Papierschnitt/Collage, Größe variabel

Kuratorin: Magdalena Cichon

Laufzeit: 1. bis 31. März 2022

Adresse: Große Klausstraße 6, 06108 Halle (Saale)

Rund um die Uhr von außen einsehbar!

 

 

Februar 2022: Magdalena Cichon

Foto: Matthias Ritzmann


„Darin liegt ein fundamentales Prinzip der gestalterischen Methode von Magdalena Cichon: sie bietet sowohl sich als auch dem Betrachter keine endgültigen Formulierungen an. Fortwährend stellen sich neue Konstellationen zwischen Farbe, Form und Struktur ein. Als Betrachter werden wir schnell gewahr, dass wir keinen Anspruch auf sicheres Erkennen oder eine eindeutige Lesart haben. Ihre Strategie gründet sich auf das Potential des zufällig Entstehenden und ihre planvollen Eingriffe, ihre bildnerischen Antworten auf diese Vorgaben. Es ist das Spannungsfeld zwischen Zufall und Absicht, aus dem ihre Bilder ihre Kraft beziehen.“
(Angelika Steinmetz-Oppelland, Kunsthistorikerin)

Weitere Informationen zur Künstlerin: magdalena-cichon.de

Magdalena Cichon: Alëna, 2021, 110 x 130 cm, Videoinstallation / Acryl auf Leinwand

Laufzeit: 1. bis 28. Februar 2022

Adresse: Große Klausstraße 6, 06108 Halle (Saale)

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Januar 2022: Tareq Alghamian

Foto: Matthias Ritzmann

Hier wurde ein System geschaffen, in dem die sich im Raum befindlichen geometrischen Objekte Linien bilden und umgekehrt. Es wird auf Linien hingewiesen, die man nicht freiwillig gewählt hat und daran glaubt, sondern die von außen erzeugt wurden. Der Betrachter muss sie annehmen, wie sie sind und sich letztendlich indirekt davon beeinflussen lassen.

Weitere Informationen zum Künstler: tareq-alghamian.art

Tareq Alghamian:

Balance: 11, 2018, 44,5 x 61 x 34 cm, Massiver Vierkantstahl zusammengeschraubt und geschweißt

Geometrische Überlegungen 7, 2021, 42 x 120 cm, Holzschnittdruck auf Papier, 3er Auflage

Kuratorin: Magdalena Cichon

Laufzeit: 1. bis 31. Januar 2022

Adresse: Große Klausstraße 6, 06108 Halle (Saale)

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Dezember 2021: Susanne Henny Kolp

Foto: Matthias Ritzmann

Könnte man unser Verhältnis zur Natur am ehesten mit einer Fernbeziehung vergleichen? Wir idealisieren aus der Distanz, arrangieren Begegnungen und gleichen sie mit unseren Erwartungen ab. Die Lebensrealität ist verfremdet, ein Zustand der sich nicht als dauerhafte Lösung eignet. In ihrer malerischen Arbeit dekliniert Susanne Henny Kolp von Bild zu Bild verschiedene Umgangsstrategien des Menschen im Bezug zu seiner natürlichen Umwelt durch. Dabei findet die antike Idee des Fließens, als Pendant für unser Einfühlungsvermögen, ebenso Ausdruck wie gegenwartstypische Vorstellungen von Objektivierung und Abgrenzung.

Weitere Informationen zur Künstlerin: https://www.susannehennykolp.com/

Susanne Henny Kolp: midi

Kuratorin: Magdalena Cichon

Laufzeit: 1. bis 31. Dezember 2021

Adresse: Große Klausstraße 6, 06108 Halle (Saale)

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November 2021: Kornelia Thümmel

Foto: Matthias Ritzmann

Impuls für die Entstehung der plastischen Gruppe ist das Gedicht „Drohung“ von Gottfried Benn. Die zunächst harmonisch anmutende Szenerie wird in dem Moment des Gewahrwerdens fehlender Ganzheit der Geschöpfe aufgelöst. Es ist eine plastische Formgebung des Zustandes einer Unstimmigkeit, in der leise eine Drohung wirkt.

Drohung

Aber wisse:

Ich lebe Tiertage. Ich bin eine Wasserstunde.

Des Abends schläfert mein Lid wie Wald und Himmel.

Meine Liebe weiß nur wenig Worte:

Es ist so schön an deinem Blut.

(Gottfried Benn, Sämtliche Gedichte, S.22, Klett-Cotta, Sechste Auflage, 2006)

Weitere Informationen zur Künstlerin: www.bildhauerei-thuemmel.de

Kornelia Thümmel: Tiertage

Kuratorin: Andrea Flemming

Laufzeit: 1. bis 30. November 2021

Adresse: Große Klausstraße 6, 06108 Halle (Saale)

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Oktober 2021: Anne Deuter

Foto: Matthias Ritzmann

manchmal wird etwas nicht wahrgenommen.
die botschaft ist vielleicht zu schüchtern, klopft zu wenig laut.
oder sie findet keine anlegestelle, wo sie andocken kann,
wird zurückgeworfen, verfehlt das ziel.
als ich im frühjahr letzten jahres in den himmel sah,
eröffnete er sich pur vor mir. durch den eingeschränkten
flugverkehr durchquerte kaum ein kondensstreifen
das firmament. so hatte ich den himmel noch nie
gesehen. ich malte los.
wann wird sich der himmel uns je wieder so unberührt zeigen?


es geht nicht um dich. nein.
es geht um mich.
ich bin ein geschiebe aus wolken
und werde stets neu geboren.
hier oben leuchte ich
wie vier sonnenaufgänge übereinandergelegt.
ich bin ein überaus schönes und blaues manöver.*
* inspiriert von fredericke mayröcker und ulrike almut sandig

 

Weitere Informationen zur Künstlerin: www.annedeuter.de

Anne Deuter: Ein Stück vom Himmel

ein stück vom himmel, 2020/21,
96 Aquarellzeichnungen auf Papier, Dia-Blindprägung, je 8 x 12 cm

Hörstück zu dem
Künstlerbuch herz, 4 min.: hier anhören!

Hörstück zu dem
Künstlerbuch senfgelb, 11 min.: hier anhören!

Kuratorin: Andrea Flemming

Laufzeit: 1. bis 31. Oktober 2021

Adresse: Große Klausstraße 6, 06108 Halle (Saale)

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September 2021: René Schäffer

Foto: Matthias Ritzmann

Das gezeigte interaktive Bild ist eine erste Annäherung des Künstlers René Schäffer an das Thema immersive Webanwendungen. Es geht dabei darum, Techniken des 21. Jahrhunderts für die Kunst nutzbar zu machen. Die virtuelle Galerie art-vr.de lädt ein zu einem Rundgang. Viel Freude beim Sehen.

Das Projekt art-vr wurde gefördert im Rahmen von “Kultur ans Netz”.

The interactive image shown is a first approach by the artist René Schäffer to the topic of immersive web applications. It's about making techniques of the 21st century usable for art. The virtual gallery art-vr.de invites you to a tour. Have fun seeing.

The art-vr project was funded by “Kultur ans Netz”.

Zum Projekt: art-vr.de

Weitere Informationen zum Künstler unter: www.reneschaeffer.de

René Schäffer: art-vr.de

Kuratorin: Andrea Flemming

Laufzeit: 1. bis 30. September 2021

Adresse: Große Klausstraße 6, 06108 Halle (Saale)

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August 2021: Andrea Flemming

Foto: Matthias Ritzmann

Licht, Raum und Wahrnehmung sind die Themen, mit denen Andrea Flemming arbeitet. Ihre Kunst entfaltet sich multidisziplinär, umfasst Fotografie, Skulptur, Installation und ortsspezifische Interventionen. Andrea Flemmings Interesse gilt den Ebenen räumlicher Wahrnehmung, die verknüpft sind mit unseren Empfindungen und Erfahrungen. Sie hinterfragt diese Gegebenheiten und Strukturen und versucht sie spielerisch neu zu entwickeln. Dabei fungiert der Spiegel als Medium identitätsstiftend: Die vertraute Umgebung erhält eine neue Ordnung. Das gesplitterte Bild wird zum Ornament mit neuen Zugehörigkeiten.

Weitere Informationen: www.andreaflemming.de

Andrea Flemming: Cell #1
Laufzeit: 1. bis 31. August 2021
Adresse: Große Klausstraße 6, 06108 Halle (Saale)
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Juli 2021: Sarah Bartmann

Foto: Matthias Ritzmann

Sarah Bartmann schließt im Juli den Reigen der von ihr kuratierten Präsentationen im BBKarium mit einer Installation eigener Arbeiten ab. Von ihr kann man im Schaufenster des BBKariums erfahren, wie sie an die künstlerische Arbeit herangeht, und die Ergebnisse daran messen: „Der Zufall bestimmt meist den Anfang meiner Arbeiten. Das ist für mich eine gute Ausgangslage, da ich so nichts bestimmen muss. Für alle weiteren Schritte muss ich mich konzentrieren, damit ich mit den mir gegebenen Umständen umgehen kann. Einen Fokus setzen. Aussortieren, was ist wichtig und was nicht. Es kommt vor, dass ich mich vertue bei der Findung einer richtigen Ordnung. Das ist aber nicht weiter schlimm, es entsteht eine Reihe von Momentaufnahmen. Und von diesen kann ich nicht genug bekommen.“

Weitere Informationen: www.sarahbartmann.de

Sarah Bartmann: mandorize

Laufzeit: 1. bis 31. Juli 2021

Adresse: Große Klausstraße 6, 06108 Halle (Saale)

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Juni 2021: Simon Horn

Foto: Matthias Ritzmann

Simon Horn zeigt eine Assemblage von 2020/21, die im Rahmen des Arbeitsstipendiums „Kultur ans Netz“ entstanden ist – gefördert vom Land Sachsen-Anhalt. Der hallesche Künstler beschreibt, wie seine Arbeiten entstanden sind: „Während eines Stadtspazierganges legte ich eine Route durch die Stadt Halle fest und wählte dabei drei Stationen aus. Die dabei gesammelten atmosphärischen Eindrücke wurden anhand von Fotografien als Erinnerungsstütze festgehalten. Die Raumskulpturen ‚True Building‘, ‚Elysium‘ und *Übergang I‘ entstanden aus einem prozesshaften Arbeiten heraus in meinem Atelier. Intuitiv entschied ich mich für Proportionen, Farben und Materialität der Arbeiten. Grundsätzlich sind bei der Betrachtung von Gebäuden, Objekten oder Architektur insbesondere drei Faktoren von Bedeutung, die miteinander abgeglichen werden können: Wir stellen das unmittelbar Erlebte in einen Zusammenhang mit dem Gewussten und Erinnerten, mit früheren Erfahrungen und mit historischen Aspekten.“

Weitere Informationen: https://simon-horn.de/

Simon Horn: WALK THE LINE

Kuratorin: Sarah Bartmann

Laufzeit: 1. bis 30. Juni 2021

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Mai 2021: Isabella Sissis

Foto: Matthias Ritzmann

Als zweite Ausstellerin in unserer Reihe BBKarium 2021 zeigt Isabella Sissis eine Gruppe aus Porzellan und Keramik, die unter anderem aus dem Arbeitsstipendium des Landes Sachsen-Anhalt „Kultur ans Netz“ aus dem Jahr 2020 hervorgegangen ist. Der Tiger, das Kind, der Apfel, der Heiligenschein und die Madonna. Wie war sie denn, Maria, die Mutter? Was hat sie mit uns Frauen und Müttern gemein? Und wer zum Teufel ist eigentlich Shakti? Zuerst war da die Mutter, sie wurde zur Madonna, aber woher kam der Tiger? Da waren also schon Shakti oder Durga, na wer denn nun? Jedenfalls ritten sie auf einem Tiger. Maria ist sich unklar: Was macht der Tiger in ihren Träumen, müsste an seiner Stelle nicht eine Taube vom Himmel schweben? Sie schielt zur dunklen Seite der Macht und versucht sich selbst zu finden.

Weitere Informationen: https://isabellasissis.jimdofree.com/

BBKarium: Isabella Sissis

Laufzeit: 1. bis 31. Mai 2021

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April 2021: Michela Benedan

Foto: Matthias Ritzmann

Wir freuen uns riesig, nun den Auftakt in unserem neuen BBKarium präsentieren zu können! Die Künstlerin Michela Benedan zeigt Werke aus Paperclay, die im vergangenen Jahr im Rahmen eines Arbeitsstipendiums gefördert durch die @Kunststiftung Sachsen-Anhalt in Kooperation mit dem Kloster Bergesche Stiftung entstanden sind. Benedan beschreibt ihre Vorgehensweise so: „Die Arbeit ist ein Zusammenspiel von Zufall und Kontrolle, von Fehlen und Fehler. Bei den Werken spielt der Brennprozess eine wichtige Rolle: Der Brand befestigt und vollendet die Stücke, anderseits verändert er sie. Das Material erweicht und verformt sich unter der Hitze. So entstehen unerwartete Bewegungen, welche ich im Vorhinein provoziere. Ich spiele mit Wahrscheinlichkeiten. Dieser Prozess bietet mir die Möglichkeit, eine Momentaufnahme entstehen zu lassen, denn beim Abkühlen kristallisieren die Stücke in einem schwebenden Zustand. Mich fasziniert diese Kristallisation, dieser offene, ungewisse Moment. Es ist ein Zustand des Dazwischen. Nach dem Brand bleibt das Weichwerden des Materials noch wahrnehmbar, trotz des festen Endzustands.“

Weitere Informationen: https://michelabenedan.weebly.com

BBKarium: Michela Benedan

Laufzeit: 1. bis 30. April 2021

Rund um die Uhr von außen einsehbar!