Atelierstipendium im Künstlerhaus Stuttgart (31.01.2022)

Zum 1. Mai 2022 vergibt das Künstlerhaus Stuttgart im Rahmen seines Atelierprogramms bis zu sieben Arbeitsräume für die Dauer von zwölf Monaten. Die Arbeitsräume sind jeweils ca. 25 qm groß. Zusätzlich steht ein großer Vorraum zur Verfügung, der mit den anderen Stipendiat:innen gemeinsam genutzt werden kann. Zu den hauseigenen Werkstätten haben die Stipendiat:innen freien Zugang. Die Arbeitsräume werden mietfrei vergeben, eine Mitgliedschaft im Künstlerhaus ist aber erforderlich. Es besteht die Möglichkeit das Stipendium zu verlängern und sich für ein weiteres Jahr zu bewerben. Diese Option besteht bis zu zweimal, so dass bei Wiederauswahl durch die Jury eine maximale Nutzungszeit eines Arbeitsateliers von drei Jahren möglich ist.

Das Künstlerhaus Stuttgart wurde 1978 von Stuttgarter Künstler:innen als Produktions- und Präsentationsort für zeitgenössische Kunst gegründet und hat sich seitdem zu einer überregional und international bekannten Institution für Gegenwartskunst entwickelt. Neben den Ausstellungsflächen unterhält das Künstlerhaus Produktionsmöglichkeiten im Medienbereich (mit Ausstattungen im Video-, Audio- und Filmbereich). Hinzu kommen ein Fotolabor sowie Werkstätten für Siebdruck, Hochdruck, Radierung, Lithografie und Keramik. Für die Nutzung der Werkstätten ist eine kostenpflichtige Einführung notwendig. Das Künstlerhaus wünscht Vorschläge aus den Arbeitsfeldern Kunst, Architektur, Theorie und Design, welche die Entwicklung spezifischer Ideen und Projekte erkennen lassen, zu denen die Angebote der Institution beitragen können. Bewerbungen von Gruppen sind ebenso wie Einzelbewerbungen willkommen. Von den Stipendiat:innen wird im Laufe ihres Aufenthalts im Künstlerhaus eine Präsentation ihrer Arbeit ausdrücklich gewünscht.

Weitere Informationen: https://kuenstlerhaus.de

Bewerbungsschluss: 31. Januar 2022

Künstlergut Prösitz. Ein-Monat-Stipendium für Bildhauerei, Installation und Objektkunst (30.11.2021)

Das sächsische Künstlerhaus "Künstlergut Prösitz" schreibt vierwöchige Teilnahmen an dem europaweit einmaligen Symposium innerhalb Mai bis Oktober jährlich aus. Ziel des Symposiums ist es, professionellen Künstlerinnen bildhauerisches / installatives Arbeiten während der vier Arbeitswochen auf dem Künstlergut zu ermöglichen. Einmalig und besonders ist dabei, dass sich das Stipendium an Künstlerinnen wendet, die zugleich Mütter sind. Das Prösitzer Symposium erlaubt ihnen, die Kinder mitzubringen. Für die Kinder (maximales Höchstalter 12 Jahre) wird auf dem Künstlergut Prösitz während des vierwöchigen Residenzaufenthaltes eine Kinderbetreuung bereitgestellt. So können sich die Frauen ihrer künstlerischen Arbeit widmen, mit Kolleginnen in der gleichen Lebenssituation in Austausch treten und sich auch ideal vernetzen.

Die Teilnehmerinnen des Symposiums werden durch eine Jury anhand der eingereichten Bewerbungsunterlagen ausgewählt. Entscheidend ist die künstlerische Qualität des Schaffens. Die Jury setzt sich aus den Stipendiatinnen des Vorjahres und einer Kuratorin (Kunsthistorikerin) zusammen. Dadurch bleibt die Jury unabhängig und die Stipendiatinnen erhalten durch ihre Mitwirkung (weitere) Juryerfahrung.

Weitere Informationen: https://www.kuenstlergut-proesitz.de/index.php/en/ausschreibung

Bewerbungsschluss: 30. November 2021

Stipendium Junge Kunst der Alten Hansestadt Lemgo (15.11.2021)

Teilnehmen kann jede:r Künstler:in mit einem Abschluss von einer Kunsthochschule und dem Wohnsitz in Deutschland, der/die nicht älter als 35 Jahre (Stichtag 15.11.2021) ist. Einzureichen Sind die persönliche und künstlerische Vita, die ausgefüllten Formblatt A und Formblatt B sowie Abbildungen von max. 5 eigenen Werken (max. 3 Abbildungen pro Werk). Das Verfahren wird anonym durchgeführt - bitte beachten Sie die Teilnahmebedingungen!

Weitere Informationen: https://www.lemgo.de/index.php?id=493

Bewerbungsschluss: 15. November 2021

Artist in Residence in der Glasbläserstadt Lauscha (31.10.2021)

Vier Jahrhunderte Lauschaer Glas haben ihre Spuren hinterlassen. Werkstätten und Studios für Glasaugen, Christbaumschmuck und kunsthandwerkliche und künstlerische Glasgestaltung prägen den Ort, das Museum für Glaskunst, die Farbglashütte und die Berufsfachschule Glas sind in Lauscha ansässig. In Lauscha und dem Umfeld ansässige Glaskünstler und Kunsthandwerker praktizieren vielfältige Formen und Techniken der Glasgestaltung, Kaltbearbeitung und Heißformung. Nicht weit entfernt findet man außerdem das Europäische Museum für Glas Rödenthal, das Geißlerhaus in Neuhaus am Rennweg, das Glasapparatemuseum in Cursdorf, das Flaconmuseum in Tettau und die Berufsschule für Glasapparatebau Ilmenau. Als wäre das nicht genug, liegt Lauscha im Thüringer Schiefergebirge, nahezu direkt am Rennsteig mit einer grandiosen Landschaft, geprägt durch Berge, Wälder, enge Täler und Menschen von besonderem Schlag.

Seit 2014 gibt es das Kulturkollektiv Goetheschule. Ein Mit- und Nebeneinander Arbeiten von bis zu 40 Künstlern und Kunsthandwerkern bilden ein BAUHAUS-Arbeitskonzept in der tiefen Provinz im Thüringer Wald. Ausstellungen, Konzerte, Lesungen, Workshops, Theaterstücke, ein Poetryslam im Jahr, eigene Beiträge zu den Lauschaer Events und eine kleine Bibliothek tragen diese künstlerisch/kulturellen Ressourcen dann nach außen. Das Ganze in einem altehrwürdigem Kulturdenkmal – der 120 Jahre alten Goetheschule. Seit 2017 wird der Verein mit dem Projekt „Künstlerresidenz beim Kulturkollektiv" durch die Kulturstiftung des Bundes, Fond Neue Länder gefördert.

Seit November 2018 ist in diesem Kulturdenkmal eine Künstlerresidenz, vorrangig für Glaskünstler, eingerichtet. In Kooperation mit ortsansässigen Glaskünstlern , Handwerk und Industrie soll hier ein Artist in Residence Programm, gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes, Stiftung Neue Länder, die Thüringer Staatskanzlei und weitere Förderer, initiiert werden. Es stehen 6 Monatsstipendien zur Verfügung. Diese beinhalten kostenfreie Logis, 1000€ Monats-Stipendium und freies Atelier im Haus. Das alles wird durch ein abzusprechendes Programm mit regionalen Künstlern ergänzt. Am Ende und während des Aufenthalts wird im Museum für Glaskunst oder der Galerie der Goetheschule eine entsprechende Ausstellung organisiert.

Für die Auswahl der Künstler hat sich ein Beirat gegründet. Ihm gehören neben Vertretern des Vereins und der Stadt Lauscha namhafte Künstler und Kuratoren an.

Weitere Informationen: https://kulturkollektiv-goetheschule.de/artist-in-residence/

Bewerbungsschluss: 31. Oktober 2021

 

Stipendien und Projektförderung der Stiftung Kunstfonds (31.10.2021)

Arbeitsstipendium: Bewerben können sich einzelne freischaffend tätige bildende Künstler:innen mit dauerhaftem Wohnsitz in Deutschland. Antragsteller:innen dürfen in keinem angestellten Beschäftigungsverhältnis stehen; eine geringfügige Beschäftigung bleibt hierbei unberücksichtigt. / Projektförderung künstlerische Produktion: Bewerben können sich einzelne bildende Künstler:innen mit dauerhaftem Wohnsitz in Deutschland. Gefördert werden nachweisbare Produktionskosten, dazu zählen z.B. Kosten für Projektorganisation, Material- und Reisekosten, anteilige Miete, Öffentlichkeitsarbeit und Druckkosten. Nicht gefördert werden investive Kosten (z.B. Renovierungskosten oder Atelierausstattung).

Weitere Informationen:

www.kunstfonds.de/foerderung/fuer-kuenstler-innen/kuenstlerprojekt/bewerbung-und-vergabe und

https://www.kunstfonds.de/foerderung/fuer-kuenstler-innen/arbeitsstipendium/bewerbung-und-vergabe

Bewerbungsschluss: 31. Oktober 2021

Stipendium Künstlerbahnhof Ebernburg (31.10.2021)

Der Verein Künstlerbahnhof Ebernburg e.V. vergibt 2 bis 3 Mal für je 2 Monate im Jahr ein Stipendium an Künstler/Innen, deren künstlerisches Schaffen der Mittelpunkt ihrer Tätigkeit ist. Vorzugsweise soll jungen Künstler/Innen die Möglichkeit gegeben werden, ungestört und unabhängig in einer wunderbaren Umgebung frei arbeiten zu können. Es wird erwartet, aber nicht verlangt, daß der Künstler während des Aufenthalts im Künstlerbahnhof Ebernburg sich mit der ursprünglichen, traditionsreichen und einmaligen Landschaft und Umgebung auseinandersetzt. In der zweiten Hälfte des zweimonatigen Aufenthalts ist jeweils eine Ausstellung des Stipendiaten vorgesehen. In der Ausstellung werden die hier entstandenen aber auch frühere, mitgebrachten Werke präsentiert.

Neben den Ausstellungs- bzw. Arbeitsräumen im Erdgeschoss wird im Obergeschoss des Gebäudes eine möblierte Wohnung kostenfrei zur Verfügung gestellt. Die Kosten für den Lebensunterhalt sowie für die An- und Abreise trägt der/die Stipendiat/in . Der Aufenthalt ist für alle Sparten der Kunst geeignet - außer Feuer und Wasser. Im Kellergeschoß verfügt der Künstlerbahnhof über einen Brennofen für Keramik bzw. Glas. Im Erdgeschoß kann eine Druckpresse benutzt werden (Bitte notfalls nachfragen). Der Verein stellt dem Stipendiaten die Räumlichkeiten kostenfrei zur Verfügung. Er übernimmt die Erstellung und den Versand der Einladungen und Plakate sowie die Nebenkosten wie Strom, Wasser und Heizung. Er trägt die Versicherung der ausgestellten Exponate der Künstler während der offiziellen Ausstellung. Der Stipendiat erhält ein Taschengeld von 300,- € je Monat. Außerdem garantiert der Förderverein jedem Stipendiaten den Ankauf eines Kunstwerks im Wert bis zu 1000 €. Darin enthalten ist ein Nachlass von 20%. Für den Verkauf von Exponaten an Interessenten durch den Künstler wird von Seiten des Fördervereins keine Abgabe erhoben, eine Spende als Unkostenbeitrag ist willkommen. Ordentliche Mitglieder des Fördervereins erhalten bei einem Ankauf ebenfalls einen Nachlass von 20%.

Die Ausstellungen sind jeweils von Donnerstag bis Sonntag in der Zeit von 15.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. In dieser Zeit müssen der/die Künstler/in anwesend sein. Bewerben sollten sich Künstler/innen, die vorzugsweise akademisch ausgebildet sind und deren künstlerisches Schaffen der Mittelpunkt ihrer Tätigkeit ist. Die Bewerber/innen werden nach den eingereichten Unterlagen von einem Kuratorium für das Stipendium ausgewählt.

Weitere Informationen: https://www.kuenstlerbahnhof-ebernburg.de/stipendien.php

Bewerbungsschluss: 31. Oktober 2021

Stipendium der Dr. Dormagen-Guffanti-Stiftung Köln (29.10.2021)

Gemeinsam mit der Dr. Dormagen-Guffanti-Stiftung lädt die Stadt Köln Kunstschaffende aus den Bereichen Zeichnung und Grafik ein, sich um das mit 10.000 Euro dotierte Dr. Dormagen-Guffanti-Stipendium 2022 zu bewerben. Die Ausschreibung richtet sich an Künstler*innen, die ihren Arbeits- und Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland haben. Das Stipendium läuft über sechs Monate von April bis September 2022.

Mit der Bewerbung soll die künstlerische Idee zur Arbeit mit den Bewohner*innen inhaltlich und strukturell skizziert werden. Neben den Bewohner*innen des Schwerstbehindertenwohnheims können auch Angehörige der anderen auf dem Gelände ansässigen Initiativen wie der Treberhilfe, der Aidshilfe, des Gehörlosen e. V. und anderen, angesprochen werden. Das Ziel liegt dabei im künstlerischen Arbeiten, frei von pädagogischer oder therapeutischer Intervention. Während der Zeit des Stipendiums wird auf dem Gelände des Städtischen Behindertenzentrums Dr. Dormagen-Guffanti ein Atelierraum kostenlos zur Verfügung gestellt. Der Atelierraum sowie das Gelände stellen in dieser Zeit das räumliche Zentrum des künstlerischen Schaffens für den*die Stipendiat*in dar (Präsenzpflicht). Am Ende des Stipendiums werden die während dieser Zeit entstandenen Arbeiten in einer Abschlussausstellung präsentiert. Die Stiftung trägt nach Absprache mit der*dem Stipendiat*in die Kosten der Ausstellung.

Das Stipendium ist mit etwa 10.000 Euro dotiert (1.500 Euro monatlich plus einmaligem Materialkostenzuschuss in Höhe von 1.000 Euro). Zur Unterbringung beziehungsweise zu den Fahrtkosten kann für sechs Monate ein Zuschuss bis zu einem Höchstbetrag von 500 Euro monatlich gezahlt werden.

Weitere Informationen: https://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/kultur/kulturfoerderung/stipendium-der-dr-dormagen-guffanti-stiftung?kontrast=weiss

Bewerbungsschluss: 29. Oktober 2021