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Ergebnisse des Kunst-am-Bau-Wettbewerbs Proteinzentrum in Halle (Saale)

Bild: Siegerentwurf für das Proteinzentrum Timm Kregel

Im Juni 2016 lobte das Land Sachsen-Anhalt einen 2-stufigen, bundesweiten Kunst-am-Bau-Wettbewerb für das Proteinzentrum auf dem Weinbergcampus aus. Das Realisierungsbudget betrug 200.000 Euro. Der Wettbewerb wurde durch den Landesbetrieb Bau- und Liegenschaftsmanagement Sachsen-Anhalt in Kooperation mit dem Berufsverband Bildender Künstler Sachsen-Anhalt e.V. (BBK Sachsen-Anhalt e.V.) durchgeführt. In der 1. Wettbewerbsstufe konnten professionelle Künstler*innen aus ganz Deutschland im Rahmen eines anonym durchgeführten Ideenwettbewerbs teilnehmen. Die Ausschreibung stieß auf große Resonanz mit insgesamt 95 eingesandten Entwürfen. Im September 2016 wählte die Jury der 1. Stufe unter dem Vorsitz von Dr. Joachim Penzel 10 Künstler*innen aus, welche eingeladen waren in der 2. Wettbewerbsphase ihre Entwurfskonzepte zu präzisieren und persönlich dem Preisgericht vorzustellen. Am 3. Februar 2017 tagte das Preisgericht der 2. Wettbewerbsstufe unter dem Juryvorsitz von Roland Fuhrmann, freier Künstler aus Berlin und insbesondere bekannt durch seine vielfältigen Kunst-am-Bau-Arbeiten für wissenschaftliche Forschungseinrichtungen. Aus den präsentierten Entwürfen wurde „Tanfords Garten“ von Timm Kregel (Gorsleben) durch das Preisgericht zur Realisierung empfohlen. Für das Proteinzentrum schuf er den Entwurf einer Skulpturengruppe mit dem Namen „Tanfords Garten“. Er sieht sieben kelchartig wirkende Objekte vor, die 360 cm hoch im Aluminiumguss ausgeführt werden sollen. Die Komposition nimmt Bezug auf ein molekulares Phänomen, den „Tanford-Übergang“. Den 2. Platz erhielt der in Koblenz lebende Künstler Burghard Müller-Dannhausen. Der 3. Platz entfiel auf Daniel Widrig (Nürnberg). Die „Besondere Anerkennung“ erhielt Thomas Henninger (Berlin). Weitere Informationen zum Wettbewerb gibt es in Kürze auf unserer Internetseite: www.bbk-sachsenanhalt.de/wettbewerb_proteinzentrum