Archivierte Ausstellungen

Joerg Lipskoch in der SK Stiftung Kultur Köln beteiligt

MIT ANDEREN AUGEN

Das Porträt in der zeitgenössischen Fotografie

26.02. - 8.05. 2016

Mit anderen Augen. Das Porträt in der zeitgenössischen Fotografie. Ein Kooperationsprojekt der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur und dem Kunstmuseum Bonn; 25.2. bis 8.5.2016 (Kunstmuseum Bonn); 26.2. bis 29.5. 2016 (Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur, Köln). Eines der zentralen Themen innerhalb der Kunstgeschichte ist das Porträt. Verbunden mit dem Menschen und der Vergegenwärtigung von Aspekten der Individualität und Identität, Momenten gesellschaftlicher und kultureller Zusammenhänge oder auch sozialer Bindungen gehört das Porträt in der aktuellen Kunst – und hier vor allem in der Fotografie – zu den wichtigen und sich immer wieder neu formulierenden bildnerischen Inhalten. Ästhetische Ansätze reichen vom Dokumentarischen bis zur Inszenierung, von der Neuformulierung ikonografischer Bildtraditionen bis hin zur künstlerischen Beschäftigung mit Aspekten der Amateurfotografie oder der Abstraktion als formale Reflexion des Themas. Über das rein Künstlerische hinaus – denkt man etwa an Social Media – wird das eigene Bild und das des Anderen sogar zum Ausgangspunkt alltäglicher bildnerischer Kommunikation. Sich der Vielschichtigkeit, der Geschichte und Aktualität des Themas anzunähern, ist das Anliegen der geplanten Ausstellungskooperation. Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur fokussiert auf internationale Künstler wie Charles Fréger (Frankreich), Pepa Hristova (Bulgarien/Deutschland), Pieter Hugo (Südafrika), Hiroh Kikai (Japan), Mark Neville (England), Jerry L. Thompson (USA), Mette Tronvoll (Norwegen), Albrecht Tübke (Deutschland/Italien) und Joerg Lipskoch (Deutschland, Monitorpräsentation). Flankierend werden ausgewählte Werkserien aus der eigenen Sammlung vorgestellt, von Diane Arbus, Jim Dine, Franceso Neri, Gabriele und Helmut Nothhelfer, Judith Joy Ross, Thomas Ruff, August Sander, Oliver Sieber und Rosalind Solomon. Was die in Köln vorgestellten Werkansätze auszeichnet, ist die dokumentarische Vorgehensweise und das Arbeiten in vergleichenden Serien. Ein künstlerisches Konzept, dem international eine hohe Anerkennung zukommt – nicht zuletzt auch ein Verdienst von August Sander, dessen Archiv zentraler Bestandteil der Kölner Institution ist.

Weitere Informationen: www.kunstmuseum-bonn.de/nocache/ausstellungen/vorschau/info/ex/mit-anderen-augen-2768/